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Die Entdeckung der Langsamkeit Taschenbuch – 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 359 Seiten
  • Verlag: Piper (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492241166
  • ISBN-13: 978-3492241168
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Nadolny und sein John Franklin entdecken die Langsamkeit als menschenfreundliches Prinzip. Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen.« (Die Zeit)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin und am Chiemsee. Für sein Werk wurde er unter anderen mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, dem Hans-Fallada-Preis 1985, dem Premio Vallombrosa 1986, dem Ernst-Hoferichter-Preis 1995 und dem Weilheimer Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Nach seinem literarischen Debüt »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Danach veröffentlichte Sten Nadolny die Romane »Selim oder Die Gabe der Rede«, »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich«, den »Ullsteinroman« und zuletzt der gemeinsam mit Jens Sparschuh verfasste Gesprächsband »Putz- und Flickstunde«.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "stefanglade" am 30. November 2004
Format: Taschenbuch
John Franklin, der Protagonist der Geschichte „Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny ist sehr langsam. Wenn die Kinder mit dem Ball spielen, kann er nur die Schnur halten. Diese hält er aber stundenlang, ohne dass sie sich auch nur ein bisschen bewegt. John ist langsam aber stetig. Die vermeintliche Behinderung hat aber auch Vorteile, die er langsam auszunutzen weiß. John geht zur Marine und nimmt schon als Jugendlicher an Seeschlachten teil. Aber sein größtes Ziel bleibt die legendäre Nord-Westpassage zu entdecken.
Die positiven Auswirkungen der Langsamkeit scheinen in unserer Gesellschaft keine Bedeutung zu haben, doch John kann uns eines Besseren belehren. Die Sicht auf das Detail und nicht nur der Blick auf das Oberflächliche ist seine große Gabe. John verliert keine Zeit, er nutzt sie einfach anders. Mit der Zeit schafft er es auch Situationen zu bewältigen, die schnelleres Handeln erfordern, dies auf seine eigene Art und Weise. Mit einer anderen, flexibleren Sicht auf die Probleme, die sich ihm stellen, schafft er diese schneller zu lösen, als viele andere.
Sten Nadolny hat auf seine Weise dazu beigetragen, die Entwicklung der Langsamkeit im Buch mit zu erleben und sie zu verstehen. Der Roman ist zeitlos, obwohl die Handlung in einer bestimmten geschichtlichen Epoche spielt. Dass der Roman auch jetzt noch aktuell ist, erstaunt mich nicht, denn das Streben nach Schnelligkeit ist ein altes Ziel der Menschheit.
Dass die Geschichte des Seefahrers John Franklin weitgehend auf wahren Begebenheiten beruht, ist eine weiterer Grund warum ich dieses Buch sehr gut finde.
Ich empfehle dieses Buch zu lesen, denn es ermöglicht einem eine völlig neue Wahrnehmung der Zeit und ihrer Erscheinungen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nils am 5. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Anfängliche Schwierigkeiten beim Lesen gegen die Langeweile anzukämpfen legen sich bald und man beginnt kaum spürbar sich mit John Franklin zu identifizieren. Die Art und Weise in der Sten Nadolny die Wahrnehmung John Franklins erzählt lässt den Leser sehen und mitfühlen was er erlebt. Man kann durch seine Augen wie durch eine Zeitlupe sehen was die Menschen machen und wie er das ganze wahrnimmt. Man kann mit ihm zusammen auf einem Schiff sitzen und einen wunderschönen Moment festhalten und genießen. Man lernt ihn zu verstehen, fühlt sich mit ihm angegriffen, weil man selbst weiß wie er ist, was er denkt und was er sieht und die anderen nicht.
Es treten viele individuelle Charaktere auf, die dem Leser trotz der jeweiligen Einzigartigkeit nicht im Gedächtnis bleiben. Es ist sehr anstrengend, bzw. unmöglich das Buch so aufmerksam zu lesen, dass man alle Personen behält.
Dieser Umstand lenkt allerdings ganz geschickt die gesamte Aufmerksamkeit auf John Franklin und lässt alles Andere als nebensächlich erscheinen.
Eine weitere Schwierigkeit für den Leser sind die vielen Schiffsbegriffe, mit denen der Laie nichts anfangen kann. Es geschieht etwas spannendes, es wird hektisch und im Kopf des Lesers bricht das Chaos aus weil die Handlung nicht richtig nachvollzogen werden kann.
Alles in allem ist die Lebensgeschichte von John Franklin eine völlig andere Erfahrung für einen Schüler ein Buch zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "amolks" am 1. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Für dieses Buch muss der Leser sich Zeit nehmen um es völlig zu verstehen und die Einzelheiten zu genießen.Das Leben wird aus John Franklins Sicht beschrieben, was das Buch erst so interessant und lesenswert macht.Seine Langsamkeit lässt den Leser das Leben aus einer völlig anderen, fremden Perspektive sehen und miterleben.Die Entwicklung seines Lebens, sowie seiner Erlebnisse, zeigt den positiven Verlauf bzw. Umschwung seiner Beliebtheit;vom unbeliebten Versager zum ranghöchsten Offizier und zum außergewöhnlichen aber dennoch respektierten Individuum.Der Leser ist in jeder dieser neuen Erfahrung die John macht, dabei und fühlt mit ihm mit.
Beim genauen Lesen erkennt man, dass das Buch mit dem Humor des Autors durchzogen ist.Humorvolle Textpassagen wie z. B.:"Großvater war schwerhörig.Jeden, der lispelte oder nuschelte, betrachtete er als Herausforderer.Ein Verräter war, wer es wagte, einen Nuschler zu verstehen:`Dadurch gewöhnt er sich's ja an!'", machen das Buch ebenfalls lesenswert und unterhaltsam.
Auf der anderen Seite des Humors, steht das Elend, die Grausamkeit und der Hunger, die John miterleben muss;nicht nur in der Schule, sondern auch in der Marine, in der Strafkolonie und während seiner Reise ins Eis.Der Autor muss großes Hintergrundwissen und vielleicht sogar auch Erfahrungen haben, um diese Situationen in solch klaren Details zu beschreiben.
Insgesamt gesehen, ein Buch das man gelesen haben muss.
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Format: Taschenbuch
Anfängliche Schwierigkeiten beim Lesen gegen die Langeweile anzukämpfen legen sich bald und man beginnt kaum spürbar sich mit John Franklin zu identifizieren. Die Art und Weise in der Sten Nadolny die Wahrnehmung John Franklins erzählt lässt den Leser sehen und mitfühlen was er erlebt. Man kann durch seine Augen wie durch eine Zeitlupe sehen was die Menschen machen und wie er das ganze wahrnimmt. Man kann mit ihm zusammen auf einem Schiff sitzen und einen wunderschönen Moment festhalten und genießen. Man lernt ihn zu verstehen, fühlt sich mit ihm angegriffen, weil man selbst weiß wie er ist, was er denkt und was er sieht und die anderen nicht.
Es treten viele individuelle Charaktere auf, die dem Leser trotz der jeweiligen Einzigartigkeit nicht im Gedächtnis bleiben. Es ist sehr anstrengend, bzw. unmöglich das Buch so aufmerksam zu lesen, dass man alle Personen behält.
Dieser Umstand lenkt allerdings ganz geschickt die gesamte Aufmerksamkeit auf John Franklin und lässt alles Andere als nebensächlich erscheinen.
Eine weitere Schwierigkeit für den Leser sind die vielen Schiffsbegriffe, mit denen der Laie nichts anfangen kann. Es geschieht etwas spannendes, es wird hektisch und im Kopf des Lesers bricht das Chaos aus weil die Handlung nicht richtig nachvollzogen werden kann.
Alles in allem ist die Lebensgeschichte von John Franklin eine völlig andere Erfahrung für einen Schüler ein Buch zu lesen.
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