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Die Entdeckung der Langsamkeit Taschenbuch – 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 47. (2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492207006
  • ISBN-13: 978-3492207003
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,1 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Nadolny ist ein Erzähler unvergeßlicher Geschichten.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nadolny und sein John Franklin entdecken die Langsamkeit als menschenfreundliches Prinzip. Man könnte auch sagen: die Bedächtigkeit, den vorsichtigen Umgang mit sich selber und den Dingen., Die Zeit

»Wieder entdeckt: Was für ein Abenteurer! Die Story des John Franklin fesselt nicht nur, sondern ändert auch Sichtweisen. Dass Schwache sich als stark entpuppen können und Geschwindigkeit nicht alles ist. Sten Nadolny hat sich mit Die Entdeckung der Langsamkeit selbst ein Denkmal gesetzt.«, Playboy

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Entdeckung der Langsamkeit
OA 1983 Form Roman Epoche Moderne
Der preisgekrönte Roman Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny behandelt – wie fast alle seine Bücher – das Thema Reisen. Dabei mischt der Autor authentische Ereignisse mit fiktionalen Elementen.
Inhalt: Der Roman erzählt das Leben des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786–1847), der schon als Jugendlicher an Seeschlachten teilnahm (Kopenhagen 1801, Trafalgar 1805). Sein Lebensziel war die Entdeckung der Nord-West-Passage nördlich des Nordamerikanischen Festlandes, der Verbindung von Atlantik und Pazifk. Nach zwei Arktisexpeditionen war Franklin kurzzeitig Gouverneur in Australien, bevor er auf der dritten Forschungsreise einen Schlaganfall erlitt und mit seiner Mannschaft im ewigen Eis starb.
Die Entdeckung der Langsamkeit ist zugleich Abenteuer- wie Entwicklungsroman. Nadolny greift die biografischen Fakten aus dem Leben Franklins auf, ergänzt das Porträt des Kapitäns jedoch um einen wesentlichen Punkt: Franklin ist ein langsamer Mensch, im Denken, Sprechen und Handeln, eigentlich zu langsam für die moderne Zeit der industriellen Revolution. Die vermeintliche Schwäche des Außenseiters wird jedoch als Ausdauer, Gründlichkeit und Gelassenheit zur Stärke. Franklin entzieht sich der Beschleunigung des Zeitalters und setzt ihr seine Haltung und Anschauung entgegen, nach der jedes Individuum seinen Fähigkeiten entsprechend einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Damit ist er zugleich Kritiker der modernen Zivilisation wie als Forscher deren typischer Vertreter. Franklins Langsamkeit erscheint geradezu als Voraussetzung für eine humane Gesellschaft, getragen vom Respekt der Menschen untereinander und einem verantwortungsvollen Umgang. Sein Prinzip bewährt sich sowohl auf der Polarexpedition wie in der Liebe. Zum Scheitern verurteilt ist lediglich sein Versuch, sein Vorgehen als Gouverneur einer Strafkolonie in der Politik einzuführen. Dennoch bleibt letztlich die Botschaft, dass seine umsichtige, bedächtige Art zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern beiträgt.
Wirkung: Bereits drei Jahre vor Veröffentlichung des Romans erhielt Nadolny für das fünfte Kapitel den Ingeborg-Bachmann-Preis. Das Werk gilt bei Kritik und Publikum als das beste des Autors und wurde in alle Weltsprachen übersetzt. P. Z.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raffaela Isepponi am 9. Mai 2004
Format: Taschenbuch
John Franklin, der Protagonist der Geschichte ist langsam, sehr langsam. Wenn die Kinder mit dem Ball spielen, kann er nur die Schnur halten. Diese hält er aber stundenlang, ohne dass sie sich auch nur ein bisschen regt. John ist langsam aber stetig. Die vermeintliche Behinderung hat aber auch Vorteile, die er langsam auszunützen weiss. John geht zur Marine und nimmt schon als Jugendlicher an Seeschlachten teil. Aber sein grosses Ziel bleibt die legendäre Nord-Westpassage zu entdecken.
Die positiven Aspekte der Langsamkeit scheinen in unserer Gesellschaft keine Existenzberechtigung zu haben, doch John kann uns eines Besseren belehren. Die Sicht auf das Detail und nicht nur die Ergründung der Oberflächlichkeit ist seine grosse Gabe. John verliert nicht an Zeit, er weiss sie einfach anders zu nutzen. Mit der Zeit schafft er es auch Situationen zu bewältigen, die schnelleres Handeln erfordern, dies auf seine eigene Art und Weise. Mit einer anderen, flexibleren Sicht auf die Probleme, die sich ihm stellen, schafft er diese schneller zu lösen, als manch anderer.
Sten Nadolny hat mit seiner subtilen Sprache dazu beigetragen, die Entwicklung der Langsamkeit im Buch mit zu erleben, sie zu verstehen. Der Roman ist zeitlos, obwohl die Handlung in einer geschichtlichen Epoche eingebettet ist. Dass der Roman auch jetzt noch hochaktuell ist, erstaunt mich nicht, denn das Streben nach Schnelligkeit ist ein jahrhundert altes Ziel der Menschheit.
Dass die Geschichte des Seefahrers John Franklin weitgehend auf wahre Begebenheiten beruht, übt eine weitere Faszination auf mich aus.
Ich empfehle dieses Buch zu lesen, denn es ermöglicht einem eine völlig neue Wahrnehmung der Zeit und ihrer Erscheinungen.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Juli 1999
Format: Taschenbuch
Der Held des Romans ist eine Person der Geschichte, John Franklin, der Entdecker der Nordwest-Passage. Das Buch spielt zu Beginn des 19. Jhrds. Jedoch ist das Buch keine trockene Biographie, sondern der Versuch, sich mit Hilfe von J. Franklin dem Empfinden der Zeit zu nähern. Der Leser lernt sehr schnell, daß mit John etwas nicht stimmt: Er ist viel langsamer, als die übrigen Menschen. Wer sich jedoch die Mühe macht, in die Gedankenwelt von Franklin einzutauchen, entdeckt bald eine faszinierende Welt. Gerade am Ende des 20. Jhrds. in einer hektischen, von Maschinen geprägten Welt scheinen wir das perönliche Verhältnis zur Zeit verloren zu haben. Der Leser kann in diesem Buch entdecken, wie wundervoll es ist, sich Zeit für den eigenen Rhythmus, den eigenen Traum und das geruhvolle Entdecken der Umwelt zu nehmen. Entdecken Sie mit John Franklin auf seiner "Zeitreise" die fremdartige, faszinierende Welt der Langsamkeit.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Ich muss ehrlich sagen, selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so ins Schwärmen gebracht hat. Es erzählt die Geschichte eines friedfertigen Jungen, der eine andere Sicht für die Dinge hat. Und ganz anders, als die Menschen vorschnell annehmen, ist seine Langsamkeit keine Schwäche, sondern eine bemerkenswerte Gabe. Gleichzeitig ist es ein Seefahrtsroman, der den endlosen Weg eines Entdeckers schildert, dabei mit poetischer Kraft die Seefahrt so wundervoll beschreibt, dass man sich selbst wünschte, man wäre mit John Franklin auf seinem Schiff. Diese Buch ist durchzogen von romantischen Bildern, Menschen und Geschichten, wenn man die Welt aus Franklins Sicht betrachtet und seine Geschichte erfährt, dann wird sie zu einem wunderbaren Traum.
Eines der beeindruckendsten Bücher, die ich je gelesen habe.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Immer gestreßt? Nie Zeit für irgend etwas? Unsere Zeit, das Informationszeitalter ist von Kurzlebigkeit gekennzeichnet, was vorhin noch galt ist schon längst überholt. Schon die Kinder haben einen Terminkalender. Doch das ist nicht gut. Auch wer langsam ist kann Erfolg haben. Das zeigt Sten Nadolny in dem Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit". Die Geschichte orientiert sich am Leben des Sir John Fraklin, ein englischer Seefahrer, der tatsächlich gelebt hat, Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Doch der Franklin aus Nadolnys Geschichte ist sehr langsam, so langsam das er als Kind z.B. keine Ballspiele spielen konnte, da er der Bewegung des Balls nicht folgen kann. Aber das macht ihn später zu einem einzigartigen und erstklassigen Seemann. Durch seinen Sprachstil zieht Nadolny denn Leser in seinen Bann und man folgt Franklin in seine Welt der Langsamkeit. Denn beim Lesen des Buches bleibt rund um einen die Zeit stehen, man erlebt mit dem "Helden" seine Abenteuer und geht mit ihm auf Reisen. Selten habe ich ein so fesselndes Buch gelesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. November 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch war noch nie "nicht verfügbar". Das liegt nicht daran, dass es keiner haben wollte, sondern weil die Nachfrage nie sinkt und deshalb bedenkenlos weitergedruckt werden kann. Sicherlich liegt das zum Teil an dem Kult-Status, den das Buch unter Führungskräften und Managern genießt als Portrait eines Führungsstils, nachdem alle Bereiche suchen: die Fähigkeit die Welt nicht auf der Ebene von isolierten Ereignissen zu beobachten, sondern auf einem Raum mit tiefer Struktur, in dem die Dynamik des ganzen Systems offenbart wird und Pläne auf dem Fundament besserer Information und grundlegendem Verständins gemacht werden. John Franklin ist wie gemacht für diese Rolle: von Geburt an "langsam" erfährt er seine Umwelt als endlosen Zirkel von Datenansammlungen, Reflektion und Aktion, fundiert auf den systematischen Mustern, die sich ihm in seiner langsamen Beobachtungsfähigkeit offenbaren. John Franklins Karriere macht er durch seine angeborene "Behinderung" zuerst als Seefahrer, dann als Held von Trafalgar, als Kapitän von drei Expeditionen auf der Suche nach der Nord West Passage, und als Governeur von Tasmanien. Der Autor ist genauso mit John Franklin's innere Reise der Anpassung an seine für ihn so rasend schnelle Umwelt als auch mit den externen Details seiner Lebensgeschichte beschäftigt, die ihn schließlich auf die schicksalhafte Expedition in die arktischen Regionen führt, die mit dem Verschwinden seiner ganzen Truppe im Jahre 1845 endet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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