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Die Entdeckung der Ichlosigkeit: Ein Streifzug durch Sein und Nichtsein
 
 
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Die Entdeckung der Ichlosigkeit: Ein Streifzug durch Sein und Nichtsein [Broschiert]

Peter Pfrommer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 157 Seiten
  • Verlag: Kruse, Fürstenfeldbruck; Auflage: 1 (Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940569089
  • ISBN-13: 978-3940569080
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 290.877 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Pfrommer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Offensichtlich wird das Offensichtliche so gut wie nie zur Kenntnis genommen: Unsere Sichtweise der Welt als kausales Geschehen und unsere Ich-Auffassung passen einfach nicht zusammen. Verblüffende Entdeckungen erwarten den Leser auf einem Streifzug am Rand der Welt, wo das Bild unserer selbst verschwimmt, alle vertrauten Konzepte über Bord gehen und das Niemandsland der Ichlosigkeit beginnt.

Buchrückseite

Offensichtlich wird das Offensichtliche so gut wie nie zur Kenntnis genommen: Unsere Sichtweise der Welt als kausales Geschehen und unsere Ich-Auffassung passen einfach nicht zusammen. Verblüffende Entdeckungen erwarten den Leser auf einem Streifzug am Rand der Welt, wo das Bild unserer selbst verschwimmt, alle vertrauten Konzepte über Bord gehen und das Niemandsland der Ichlosigkeit beginnt. Betrachtungen zur Nondualität ohne Räucherstäbchenaroma, mit wissenschaftlicher Klarheit, humorvoller Leichtigkeit und hintergründiger Tiefe.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre
Format:Broschiert
Für mich eines der überzeugendsten Bücher zum Thema Nondualität. Inhaltlich ist es wohl am besten vergleichbar mit Büchern von Tony Parsons oder Nathan Gill. Im Gegensatz zur gängigen Literatur auf diesem Gebiet beruft sich der Autor nicht auf irgendwelche mystischen Erfahrungen, die man nun haben kann oder nicht. Stattdessen bleibt der Text immer auf dem Boden der Tatsachen. Er ist für den Leser unmittelbar nachvollziehbar. So wird jegliches Lehrer-Schüler-Verhältnis (Schema: ICH habe was, was du nicht hast) im Ansatz vermieden. Das empfinde ich als sehr wohltuend.

Trotz der philosophischen Tiefe ist das Buch einfach lustig und unterhaltsam geschrieben. Das ist mir so noch nicht untergekommen.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von tetaro
Format:Broschiert
Diese Buch ist wunderbar entspannend, da es eigentlich alles Wesentliche mitteilt. Wie generell in der östlichen Spiritualität geht es um die Ichlosigkeit, also um die Einsicht, dass das Ich ein Konstrukt ist, dass man genauso hat wie Schluckauf oder sonst etwas, dass es zwar nützlich ist, das aber weder das Wahrnehmen noch das Leben an sich von diesem Ich abhängig ist. Diese Ansicht halte ich mittlerweile auch von der Neurologie untermauert, die in weiten Teilen davon ausgeht, dass ein Willensimpuls erst zusammen mit dem Antrieb zur Handlung entsteht oder ihm sogar nachgeschaltet ist. Das Ego hat also teilweise nützliche Funktionen der Reflektion oder Beschäftigung mit komplexen Sachverhalten, es ist aber für unsere eigentlichen Handlungen nicht verantwortlich. Gerhard Roth stellt das in "Aus Sicht des Gehirns" so dar, dass es eine Art Zwischeninstanz ist, sowohl der Antrieb zur Handlung wie auch die eigentliche Ausführung wird vom Unbewussten generiert, dazwischen schiebt sich teilweise das Ich, um komplexe Sachverhalte aufzudröseln und das Ergebnis als "Sachbearbeiter" an das Unbewusste abzugeben, das die eigentliche Entscheidung trifft.

Peter Pfrommer stellt ganz ohne mystischen Brimborium dar, wie man nun mit der Erkenntnis leben kann, dass das ich weniger Funktion hat, als man sich das nun so einbildet und dazu auch keine eigenständige. Was im Grunde wegfällt, ist das ewige Gegrüble und Gedankem machen, was man hätte besser machen können, wenn man einsieht, dass die Handlungen nicht aus dem Ich kommen, sondern dass das Ich auch nur eine funktionelle Instanz ist, die sich "einfügen" muss. Was nun bei einer solchen Sichtweise geschehen kann, ist, dass die Wahrnehmung der Gegebenheiten, das "Gewahrsein", sich außerhalb des unbeeinflussbaren Geschehens in die Erkenntnis ihrer Unbeeindruckbarkeit kristallisiert. Man könnte es auch ganz dreist "Gleichgültigkeit" nennen, nicht im Sinne einer Handlungsunfähigkeit, sondern im dem Sinne, dass man über seine Handlungen nicht nachgrübelt, da man sich gar nicht mehr als betroffen davon sieht.

Sicher ist das alles nichts Neues, das kennt man von Ramesh Balsekar und anderen, das macht den Sachverhalt aber nicht weniger richtig, sondern es macht Spaß, ihn aus allen Perspektiven zu drehen und zu wenden.

Zu dem Vorwurf, Pfrommer habe keine "tiefgreifenden" Erfahrungen gemacht, vertrete ich die Ansicht, dass diese nicht notwendig sind und auch nicht angestrebt werden sollten. In der Historie hat es sicher immer mal wieder Leute gegeben, die aufgrund irgendeines neurologischen Zustands das Syndrom der "ozeanischen Entgrenzung" hatten (in der Neurologie ein patholgischer Zustand) und die tatsächlich zuschauen durften, wie ihnen das Ego entflogen ist - und vermutlich waren diese seltenen Fälle auch Anreiz für andere, spirituelle Erkundungen zu unternehmen.

Jedoch werden meiner Meinung nach 99,99 Prozent der Menschen diesen Zustand niemals erleben und ich habe auch den Verdacht, dass auch der Großteil der entsprechenden spirituellen Autoritäten diese "echte" Erleuchtung nie erlebt hat. Vielleicht ist das auch besser so, denn das Ego hat durchaus seinen angemessenen Platz im Leben, aber als Diener und nicht als Herr. Daher ist nichts vekehrt daran, sich auf praktischer Ebene über die Funktion des Ego Gedanken zu machen, ohne auf den großen Posaunenchor zu warten, der einem den Weg ins Nirvana weist.

Fazit: Ein gutes, leicht verständliches und hilfeiches Buch.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Für mich ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder die Wissenschaftler sind, welche die alten, überholten Weltmodelle in Frage stellen. Indem nämlich erkannt wird, dass das erkennende Subjekt selbst den Naturgesetzen unterliegt, löst sich der übliche Subjekt-Objekt-Dualismus auf. Übrig bleibt eine Welt aus wechselseitig abhängigen Prozessen, die jedoch nichts Abstraktes an sich hat. Schließlich manifestieren sich die Prozesse in jedem Menschen und dessen Wahrnehmungen. Nach dem Lesen des Buches war mir klar: Der Mensch ist nicht getrennt von der Welt, sondern mit der Welt identisch.

Äußerst angenehm empfand ich, dass das Buch sehr zurückhaltend geschrieben ist. Stattdessen beschäftigt es sich mit der Grundparadoxie, die jedem vermeintlich eigenen" Wunsch nach Verbesserung anhaftet. Mir wurde bewusst, dass die Vorstellung eines frei handelnden Ich und die kausalen Realitäten der erfahrbaren Welt schlicht unvereinbar sind. Wo beides in Verbindung gebracht wird, kommt es zur Konfusion. Dazu fallen mir alltägliche Redewendungen ein wie: Sei doch mal selbstständig!" Die Auseinandersetzung mit diesen Widersprüchen halte ich für außerordentlich wichtig, auch wenn sich dadurch nicht gleich ein Heilsweg" offenbart.

Erstaunlich fand ich die klare Gliederung des Buches, welches niemals den roten Faden verliert. Es wirkt überraschend aufgeräumt, was das Verständnis sehr fördert und für spirituelle Literatur - vorsichtig ausgedrückt - unüblich ist. Ich finde hier paart sich sachliche Kompetenz mit humorvollem, schriftstellerischem Talent. Die Clownsnase finde ich sehr passend und erinnert mich an ein Zitat von William Blake: Der Narr, der auf seiner Torheit beharrt, wird weise."
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Leider konnte ich in dem Buch nichts Neues entdecken. Abgesehen davon, dass der Autor dies auch unumwunden zugibt (100x aufgewärmter Kaffee... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Noworries veröffentlicht
das buch lebt nicht, es ist theoretisch
Falls Sie als Autor dieses lesen:

Sie haben theoretisch alles richtig geschrieben. Es wird Ihnen auch auf Ihrem Weg sicherlich nützlich sein. Lesen Sie weiter...
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