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Die Entdeckung der Faulheit: Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun [Taschenbuch]

Corinne Maier , Hanna van Laak
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

19. Juni 2006
Dolce vita am Arbeitsplatz: Das Kultbuch über die Kunst des Nichtstuns im Büro. Gegen den Imperativ von Effizienz und Leistung in der modernen Arbeitswelt setzt Bestsellerautorin Corinne Maier frech die Müßiggänger-Moral.




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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442153956
  • ISBN-13: 978-3442153954
  • Originaltitel: Bonjour paresse
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.815 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Als ob man die Faulheit entdecken könnte – gehört sie doch zumindest bei den meisten Menschen zur scheinbar angeborenen Grundhaltung gegenüber allem, was Anstrengung und Mühe bereitet. Denn sind wird das nicht alle? Bestrebt, möglichst wenig zu tun? Für die Freizeit mag das dem einen oder anderen recht und billig sein, doch welch Provokation! Ein Buch über die Faulheit im Job und das, wo in unserer arbeitslosen Gesellschaft immer noch der am meisten gilt, der wenigstens eine 60-Std.-Woche vorzuweisen hat.

Hervorragend recherchiert und mit scharfer Beobachtungsgabe bringt die Volkswirtin und Psychoanalytikerin Corinne Maier spitzzüngig auf den Punkt, was sich heute in den großen und kleineren Unternehmen abspielt. An namhaften Beispielen großer, bekannter Unternehmen wird dabei nicht gespart. Denn hier behält nicht der seinen Job, der am meisten arbeitet und sich engagiert, sondern derjenige, der es versteht, sich das Leben im Büroalltag so angenehm wie möglich zu machen. Dieses Paradoxon, das in den meisten Unternehmen längst zur absurden Wahrheit geworden ist, wird von der Autorin en detail untersucht. Angefangen bei der No-man’s-Sprache, die jeder spricht, aber keiner versteht bis hin zum pauschal für alles verantwortlichen Dummkopf, den es in jeder Firma gibt, werden gnadenlos Wort- und Hierarchiehülsen beim Namen genannt, die jedem bekannt vorkommen, der jemals in einem Unternehmen tätig war. Und da es zwecklos ist, das System ändern zu wollen und auch niemand an der Qualität seiner Arbeit gemessen wird, sondern vielmehr an seiner Anpassungsfähigkeit, gibt Corinne Maier denjenigen nützliche Tipps und empirische Werte an die Hand, die sich der maßlosen Absurdität des Systems bewusst geworden sind.

Je abstrakter die Stellenbeschreibung, umso weniger ist der Beitrag zum Unternehmensgewinn beispielsweise messbar und das, worauf es ankommt, ist nicht das fachliche Können sondern die Kunst, sich entsprechend zu verkaufen bzw. mit den richtigen Leuten Mittags Essen zu gehen. Ernüchternd, weil leider wahr und aus dem selben Grund höchst unterhaltsam ist diese bitterböse Abrechnung mit unserer auf Hochglanz polierten Arbeitswelt. Und auch wenn viele Beispiele frankophon gefärbt sind, wird sich auch hierzulande nach der Lektüre manch einer seinen Arbeitsplatz mit völlig neuen Augen sehen. Sandra-Kathrin Buck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ihr Gewaltigen der Wirtschaft, ihr Lenker von Firmen, ihr Herren der Konzerne: zittert! Die Französin Corinne Maier hat eine glänzende Polemik über die Unkultur der Großunternehmen und das verlogene Neusprech ihres Managements geschrieben. Ein Hohelied auf die innere Kündigung, frech, subversiv und wirklich geistreich. Gern würde ich dieses Buch noch weiter loben, aber dazu bin ich nun zu faul." (Dennis Scheck in "Druckfrisch")

"Eine veritable Anleitung zum Glücklichsein - intelligent, frech und überaus lesenswert." (Süddeutsche Zeitung)

"In ihrer witzig-klugen Schrift kritisiert Corinne Maier pointiert die Realität der neoliberalen Arbeitswelt und sorgt mit ihrem Plädoyer dafür, dass sich die Arbeitgeber an ihren Peanuts verschlucken." (Thüringer Allgemeine)

"Ein gut gelaunter Abgesang auf Fleiß und Arbeitsmoral." (STERN)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen konzentrierte Wiedergabe der Realitäten 24. Januar 2007
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Es wäre ein arger Fehler das Buch zu lesen, in der Absicht darin ein Modell für ein eigenes Faulheitskonzept zu finden. Da führt der Buchtitel wohl ein wenig in die Irre. Corinne Meyer berichtet, zählt auf, hängt aneinander - was sie in ihrem Arbeitsumfeld erlebt. Und das frei von Metaphern. Die Stärke des Buches liegt in der Wiedererkennbarkeit des Beschriebenen und in der Schonunglosigkeit der Darstellung. Aufgrund dieser Schilderung wird einem selbst bewußt wie das eigene berufliche Umfeld gestrickt ist, man entdeckt durchaus Neues. Wunderbar. Ein Buch gegen Powerpointschwätzer, Clearing- und Controllerwahnsinn. Das muss zwangsläufig einigen Leuten weh tun - und genau deshalb ist das Buch ein Renner.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zustandsbeschreibung heutiger Arbeitsrealitäten 19. September 2005
Von Emma Kaa
Format:Taschenbuch
Ich arbeite ebenfalls in einem großen super-globalen Unternehmen und hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin mein Unternehmen fast bis aufs i-Tüpfelchen beschreibt. Natürlich ist das ganze Buch ein Pamphlet, lässt kein gutes Haar am Unternehmen, treibt ätzende Satire bis auf die Spitze, jedoch zu Recht, wie ich meine. Kein Buch hat in den letzten Jahren einen derartigen Aha-Effekt bei mir ausgelöst wie dieses.
Jeder, der in einem Grossunternehmen arbeitet, sollte dieses Buch gelesen haben, es bewahrt sicher einige von uns davor, durchzudrehen ob all dem Irr-und Schwachsinn, dem wir täglich begegnen. Oder wie schrieb eine andere: You are not alone!
Es lässt sich nach dem Buch besser mit dem Leerlauf leben, man erträgt eher das ansonsten für intelligente Menschen unerträgliche Geblubber von mittelmäßigen bis grottenschlechten Managern. Deshalb nehme ich ihr auch nicht - wie andere Rezensenten - übel, dass sie kein Rezept anbietet außer dem des stillen innerlichen Verabschiedens vom sinnlosen Aktionismus. Ich habe das Buch nie so verstanden als würde es diesen Anspruch erheben wollen, weder vor dem Kauf noch nach dem Lesen. Es ist was es ist: Der Aufschrei eines intelligenten Wesens inmitten eines Meers von Sinnentleerung besonderer Güte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich so!! 11. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich arbeite selbst in einem großen Unternehmen in leitender Funktion und kann nur sagen, das , was Corinne Maier beschreibt ist so. Keine Realsatire oder irgendein dummes Geschwätz, sondern schlicht und einfach die Wahrheit!
Die Sprache ist einfach und "typisch" (oho!!) für eine Frau auch etwas sprunghaft spontan und nicht immer voll und ganz durchstrukturiert. Man hat den Eindruck, die Autorin hat sich ihren eigenen Arbeitnehmer-Frust von der Seele geschrieben. Das wirklich suptertolle an dem Buch ist, dass ich nun weiß der Ausspruch "you are not alone!" bezieht sich nicht auf die Existenz von Außerirdischen , sondern der ganz normalen, irrsinnigen und häufig so absolut kontraproduktiven Situation, wie man sie nicht nur in meinem Unternehmen vorfindet, sondern in vielen, vielen anderen auch. Die Quintessenz, was den nun zu tun ist, bleibt ein wenig schwach, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.
Fazit : so isses und nicht anders und endlich hatte jemand den Mut, den ganz normalen Arbeitswahnsinn nicht nur zu schildern, sondern auch die zwangsläufige Folge, die Faulheit für sich zu entdecken, aufzuschreiben. Bravo Corinne!!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre 25. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Mit erfrischender Offenheit durchleuchtet Corinne Maier den Alltag im Großunternehmen, wo der Mensch oft nur noch als Nummer, als "Human Resource" (dt.: menschliche Rohstoffquelle) behandelt wird und die Firmenkultur geprägt ist von Arroganz und Heuchelei.
Die geschilderten Vorfälle mögen einem Außenstehenden vielleicht übertrieben erscheinen. Allerdings habe ich selbst in verschiedenen Großunternehmen gearbeitet und kann die Erfahrungen von Frau Maier vollauf bestätigen: Ja, so geht es wirklich zu in der Industrie - und endlich traut sich mal jemand, es offen auszusprechen.
Einzig der Titel des Buches führt etwas in die Irre: Der Zynismus von Dilbert wird hier nicht erreicht, und auch, wer möglichst viele praktische Tips zum Faulsein sucht, wird wohl auch nicht recht fündig werden. Ein passenderer Titel wäre "Die Ursachen der inneren Kündigung" gewesen, denn die zentrale Botschaft des Buches lautet: "Nicht die Mitarbeiter sind schuld an ihrer inneren Kündigung, sondern die Unternehmen mit ihren krassen Widersprüchlichkeiten".
Auf jeden Fall ein gelungenes, humorvolles und zugleich ernstes Buch zu einem traurigen Thema: Die innere Kündigung als letzte Fluchtmöglichkeit vor den zynischen Lügen der Manager.
FAZIT:
"Die Entdeckung der Faulheit" ist Pflichtlektüre für jeden Angestellten eines Großunternehmens, der morgens (noch) nicht sein Gehirn beim Pförtner abgibt.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich so! 22. Oktober 2005
Von Gernleser
Format:Audio CD
Ich arbeite selbst in einem großen Unternehmen in leitender Funktion und kann nur sagen, das , was Corinne Maier beschreibt ist so. Keine Realsatire oder irgendein dummes Geschwätz, sondern schlicht und einfach die Wahrheit!
Die Sprache ist einfach und "typisch" (oho!!) für eine Frau auch etwas sprunghaft spontan und nicht immer voll und ganz durchstrukturiert. Man hat den Eindruck, die Autorin hat sich ihren eigenen Arbeitnehmer-Frust von der Seele geschrieben. Das wirklich suptertolle an dem Buch ist, dass ich nun weiß der Ausspruch "you are not alone!" bezieht sich nicht auf die Existenz von Außerirdischen , sondern der ganz normalen, irrsinnigen und häufig so absolut kontraproduktiven Situation, wie man sie nicht nur in meinem Unternehmen vorfindet, sondern in vielen, vielen anderen auch. Die Quintessenz, was den nun zu tun ist, bleibt ein wenig schwach, aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.
Fazit : so isses und nicht anders und endlich hatte jemand den Mut, den ganz normalen Arbeitswahnsinn nicht nur zu schildern, sondern auch die zwangsläufige Folge, die Faulheit für sich zu entdecken, aufzuschreiben. Bravo Corinne!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Ware und Lieferant ok :-)
Ich habe die Produkteigenschaften und den Preis abgewogen. Auch die allfälligen Versandkosten spielten bei der Produktauswahl eine Rolle. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von J. Huber veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen fast so lanweilig wie ein tag im büro
wer erwartet, genussvolle einblicke in die alltägliche büro-hölle mit all ihren eigenartigen geschöpfen zu erhalten, wird bitter enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jochen Weiland veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen zutreffend, aber langweilig
Ich hatte in dem Buch ausgefallene Tipps erwartet, wie man sich auf Arbeit um die Arbeit drückt, ohne aufzufallen, oder wenigstens ein paar Anekdoten aus dem frustrierenden... Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Der Titel führt etwas in die Irre
Frau Maier skizziert die traurige Realität, die man leider in den meisten Firmen antrifft. Darunter fällt zum Beispiel der lächerliche Sitz-Wettbewerb, d. h. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Satoshi veröffentlicht
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Kurzbewertung: Eine geglückte Kreuzung aus Polemik, Ratgeber und Satire, die erklärt, warum so viele Menschen bei der Arbeit nicht mehr alles geben, und die mit... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Andreas Schulz veröffentlicht
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Hallo!

Normalerweise verschenke ich bereits gelesene Bücher an meine Freunde, dieses wird wohl das Erste sein, das ich verbrenne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von Viktor Adam
2.0 von 5 Sternen Nicht besonders unterhaltsam
Als ich das Buch auf einem Mängelexemplarestapel fand, dachte ich mir, das könnte lustig sein. War es dann allerdings nicht und besonders interessant leider auch nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2012 von Mog
2.0 von 5 Sternen Faulheit hilft nicht weiter
Ich habe das Buch gekauft, weil ich wusste, dass es in Frankreich eine große Debatte anstoßen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2011 von fear4
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Das Buch zeigt die verschiedesnsten Typen in einem Unternehmen auf, warum es alle zwei Jahre neue Abteilungen gibt und warum ess ich nicht lohnt krampfhaft zu versuchen nach oben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2011 von M. Gernandt
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