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Die Entdeckung der Arktis
 
 
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Die Entdeckung der Arktis [Taschenbuch]

Charles Officer , Jake Page , Sabine Schulte
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. Oktober 2004 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 277 Seiten
  • Verlag: Bt Bloomsbury Taschenbuch Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833302550
  • ISBN-13: 978-3833302558
  • Originaltitel: A Fabulous Kingdom
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Man muss sich warm anziehen, wenn man mit den Autoren Charles Officer und Jake Page auf Reisen gehen will. Schließlich berichten die beiden Wissenschaftler von den eiskalten Regionen der Arktis. Wenn dann von der Entdeckung des Nordpols die Rede ist oder von den Wikingern, die um das Jahr 870 das Nordkap umschifften, von dem Polarfahrer Elisha Kent Kane und seinen heroischen Taten oder von der Tauchfahrt der Nautilus unter dem Eis, geschieht das auf so spannende Art und Weise, dass die Eismassen beim Lesen ganz nahe rücken.

Das ist erstaunlich, denn eigentlich stehen Wissenschaftsbücher nicht gerade in dem Ruf, Leser in ihren Bann zu ziehen. Und dass es sich um ein wissenschaftliches Werk handelt, bleibt ohne Zweifel. Dafür sprechen die seitenlangen Literaturhinweise am Ende des Buches, die umfassende und sachlich differenzierte Darstellung der diversen Entdeckungen und Forschungsunternehmen sowie der Fokus auf die geografischen, geologischen und klimatischen Bedingungen der Arktis. Den Text begleiten Karten und Zeichnungen, die vornehmlich aus der Zeit der großen Polarexpeditionen zwischen 1880 und 1930 stammen.

Die aktuelle Situation der Arktis wird auch thematisiert. In dem entsprechenden Kapitel "Vergnügungspark und Wetterlampe" geht es hauptsächlich um die steigende Bedeutung der Region für die Umweltforschung sowie um die Situation der Inuit -- und darum, dass die umgangssprachlich "Eskimos" genannten Nachfahren der Ureinwohner weit mehr mit einfallenden Touristen samt deren negativen Begleiterscheinungen zu kämpfen haben als mit der Kälte. --Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Wissenschaftsbuch, das sich wie ein Krimi liest - das ist beste Unterhaltung." (Kirkus Review)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf dem Titelbild von „Die Entdeckung der Arktis" heißt es „Ein Wissenschaftsbuch, das sich wie ein Krimi liest." Bücher, die so angepriesen werden, lesen sich selten wie Krimis und wenn doch, dann wie schlechte. Hier ist es anders.

Der Plot ist von Officer und Page gut gesetzt. Sie beginnen mit Fakten zur Arktis und verstehen es so, Erwartungen und Spannung zu steigern. Einer vollständigen Chronik verpflichtet, haben sie die ersten Fahrten in den hohen Norden zusammengetragen, wobei sie die Leser nicht nur auf Wikinger stoßen lassen. Die eigentliche Entdeckung der Arktis beginnt für die beiden Autoren am 10. Mai 1553 mit drei englischen Schiffen, die sich auf die Suche nach der Nordostpassage begeben.

Von da an geht es Schlag auf Schlag. Die Reisen von Barents, Hudson, Baffin, Bering, Ross, Parry, Franklin und etlichen anderen werden nachgezeichnet. Wer mit diesen Namen nichts verbindet, sollte im Registerteil seines Atlas nachschlagen. „Die Entdeckung der Arktis" wäre kein Krimi, kämen nicht auch Leichen vor: Hudson und Franklin sind die bekanntesten Opfer, die in der Kälte geblieben sind.

Das Buch fällt durch seine wohl dosierte Sprache und seinen zurückgenommenen Stil auf. Vor Pauschalisierungen und Detailüberfrachtung braucht sich niemand zu fürchten. Im Gegenteil: Anekdoten und Zitate sind so geschickt platziert, dass der Leser jedem Umblättern entgegenfiebert. Wenn die Autoren das späte 19. Jahrhundert erreichen, sind sowohl die Nordost- als auch die Nordwestpassage noch immer nicht zufriedenstellend bewältigt. Dafür lockt die zweite große Herausforderung der Arktis - den Pol zu erreichen.

Gegen Ende des Buchs werden diejenigen überrascht, die in der Schule noch brav gelernt haben, dass Robert Peary am 6. April 1909 als erster Mensch am Nordpol stand. Der Schurke der Geschichte ist entlarvt, alle Indizien sprechen gegen ihn. Wer tatsächlich als Erster am Nordpol stand und wie die Entdeckung der Arktis weiterverlaufen ist, sei hier nicht gesagt - wer verrät schon gerne die Auflösung eines Krimis?

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Entdeckern der Arktis von den ersten Reisen bis in die Gegenwart.
Das Buch ist so spannend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen kann und ich kann es nur wärmstens empfehlen.Man erfährt viel über frühere Entdecker, ihre Ideale und ihre Besessenheit von der Arktis, packend geschrieben und an keiner Stelle langweilig, zeigt es die Entwicklung der Arktisforschung mit all seinen Begleiterscheinungen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Licht und Schatten 17. Dezember 2007
Format:Taschenbuch
Das Buch (Auflage von 2002) beginnt ganz furios mit einer gut illustrierten Beschreibung des Naturraums der Arktis, bei der man verstehen lernt, welche Gefahren den unbedarften Entdecker dort erwarten. Neugierig geworden liest man weiter, und stellt relativ schnell fest, daß einige der im Text beschriebenen Buchten und Inseln auf den beigegebenen Karten nicht auftauchen. Man braucht also eine separate Karte, um dem Text ganz folgen zu können, oder besser noch das Internet.

Die historischen Abläufe sind adäquat dargestellt, aber meiner bescheidenen Meinung nach mangelt es der Erzählung an Schwung und Zusammmenhang, was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann. Der deutsche Text macht jedenfalls nicht den Eindruck, als könne er von einem stilsicheren Autor auf Deutsch geschrieben worden sein, ein zugegebenermaßen hoher Anspruch an die Übersetzung eines englischsprachigen Sachbuchs. Ein Krimi ist es jedenfalls nicht.

Ein besonderer Tiefpunkt ist das letzte Kapitel über die Erderwärmung und ihre Folgen für die Arktis. Die Autoren schreiben hier, daß durch das Schmelzen des arktischen Eises der Meeresspiegel ansteigt. Inzwischen dürfte allgemein bekannt sein, daß im Wasser schwimmendes Eis nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen kann, ganz im Gegensatz natürlich zum grönländischen Inlandeis. Anders die Autoren: "Falls mehr dunkles Meerwasser weitere Sonnenwärme aufsaugt, so dass noch mehr Eis schmilzt, wie lange wird es dann dauern, bis der Meeresspiegel um einen halben Meter steigt?" (S. 253) Das ist im besten Fall irreführend und im schlimmsten Fall völlig ahnungslos.

Kurz gesagt: Man bekommt hier ein preiswertes Buch über die Erforschung der Arktis, mit seinen Stärken und Schwächen.
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