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Die Engelspuppe
 
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Die Engelspuppe [Gebundene Ausgabe]

Eduard Kotschergin , Ganna-Maria Braungardt , Renate Reschke , Thomas Reschke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
  • Verlag: Persona Verlag; Auflage: 1 (6. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3924652368
  • ISBN-13: 978-3924652364
  • Originaltitel: Engelspuppe
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 597.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eduard S. Ko?ergin
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Eduard Kotschergin, 1937 geboren, künstlerischer Leiter des Großen Dramatischen Theaters in St. Petersburg.Ganna-Maria Braungardt,
geboren 1956 in Crimmitschau, Studium in Woronesh, übersetzt seit 1991 aus dem Russischen, u. a. Werke von Ljudmila Ulitzkaja, Boris Akunin und Polina Daschkowa.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannende Geschichte 9. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Eduard Kotschergin ist in St. Petersburg und weltweit ein bekannter Bühnenbildner.
Liest mann seine gröstenteils autobiografischen Erzählungen fallen einem 2 Dinge auf.

Eine ungemeine frische und direkte Sprache die sicher nicht immer Jugenfrei aber sehr ehrlich und herzlich ist.
Für Fans von Russland und St. Petersburg wird eine Zeit lebendig welche von jungen Leuten schon desshalb gemieden wird, weil sie bestenfalls mit der Jugen der Eltern oder Grosseltern zu tun hat und gar nicht "Hip" ist. Dabei ist seine Flucht aus einem Waisenhaus, die Flucht vor den "Greifern" die Grausamkeit der Bettler und die Hilfe die immer wieder Erfuhr spannender als jeder Jugendroman.

Die Geschichten von Kotschergin spielen zwar in der Sowjetunion und dem LENINGRAD der 40er und 50er Jahre - aber sie Treffen einem im Herz den alle Charaktere sind über die Massen lebendig.

Es gibt Eindrücke von einer Unterwelt und dem Ethos der Banditen und Gauner, Prostitierten und Bettler, die kein strammer Kommunist noch in dieser Zeit vermutet hätte.

Er erzählt von ehemaligen Arbeitern, die im Krieg Helden und Kommandeure waren und sich dem siegreichen Krieg nicht mehr an die Werkbänke unter die Aufsicht eines "Etappenhengst" stellen wollten. Kriegsversehrte die mit Witz und Pfiff durchbringen.

Das der Author erst im Pensionsalter dieses Talent zum Besten gibt ist ein Verlust - mag an seinem Erfolg als Bühnenbildner liegen - einer Tätigkeit die er immer liebt und immer noch ausübt. Ich werden jedes seiner Bücher mit grösstem Vergnügen lesen.

Ein Lob auch an die Übersetzer die eine Unmenge von Fachbegriffen der Russischen Gauersprache und reichen Schimpfwortschaetze ausgezeichnet ins Deutsche retteten.

Die Engelspuppe ist für mich das beste Buch in diesem Jahr 2009
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist Weltliteratur 13. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Rezension zu: Eduard Kotschergin Die Engelspuppe"
persona verlag Lisette Buchholz 2009

Im gemischten Chor des deutschen Literaturbetriebs
ist die Sehnsucht nach echten literarischen Stimmen groß.
Dass es sie noch gibt, zeigt die Neuerscheinung des
Mannheimer persona verlags:

Die Engelspuppe von Eduard Kotschergin!

Mit diesem Erzählband ist der Verlegerin Lisette Buchholz
und der Dolmetscherin Elena Tsesis, welche die Telefonverbindung
zu dem Autor nach St. Petersburg leitete, ein herausragendes Buch gelungen.

Eduard Kotschergin ist in seiner Heimat ein bekannter und
gefeierter Bühnenbildner am Großen Dramatischen Theater in
St. Petersburg.
Die vorliegenden Erzählungen handeln von seiner Flucht
aus einem Kinderheim des Geheimdienstes von Sibirien bis
Leningrad, wo er nach vielen Jahren im Milieu der Diebe
seine 1939 verhaftete Mutter wieder fand.

Eduard Kotschergin ist einer der seltenen Autoren, denen es gelingt,
mittels der Sprache die Welt anzuhalten. Wir betrachten atem-
beraubend schöne Bilder, in denen sich der Alltag von unbekannten
Menschen im Russland der 1940er bis 1970er Jahre spiegelt:
Kinder auf der Flucht, Huren, Soldaten, Krüppel,
Kriegsinvaliden, Kräuterhexen, Künstler, Taschendiebe.

Die eigene Geschichte ist nur der Aufhänger für einen maßlos
Staunenden und leidenschaftlichen Beobachter der Menschheit
in ihren tragisch-komischen Abgründen und der überragenden
Liebesfähigkeit Einzelner.

Immer ist es ein neutrales Auge, das sieht und beschreibt.
Der Autor nutzt nie die eitle Pose des Schriftstellers oder des
Welterfahrenen, um uns sehen zu lassen, was er erlebt hat, was
dort im fernen, uns nahen Russland geschah und geschieht.

Die Übersetzer Ganna-Maria Braungardt und Renate und Thomas
Reschke leisten Außergewöhnliches: Oder haben Sie schon
einmal etwas von frisch gewaschenen Mösen im Seidengeschirr
gehört?

Nein, dann müssen Sie mit der Petrograder Prosituiertengemeinschaft
ins Kirow-Theater reisen und die Verdorbene Arischka
die hübschen Ballerinas beschreiben hören.

Ich kann nur sagen: Die Reise lohnt!
Das Buch ist eine Weltsensation! Brigitte Läufer
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