Pressestimmen
"Mit diesem Buch können Sie ihr Leben rasch und wirksam ändern - indem Sie lernen, kraftvolle Wunschenergie zu bilden und zielgerecht einzusetzen." (womansnet.de )
»Suche nicht nach dem Erfolg – geh ihm entgegen.« (Harald Wessbecher )
»Suche nicht nach dem Erfolg – geh ihm entgegen.« (Harald Wessbecher )
Kurzbeschreibung
Die Gedanken von heute sind die Wirklichkeit von morgen!
Konzentrierte, zielgerichtete Wunschenergie ist der Schlüssel zum Erreichen aller Lebensziele. Wer diese Kraft freisetzen kann, verfügt über die mächtigste Energie überhaupt! Der Erfolgsautor bietet zahlreiche praktische Übungen und Meditationen, um die Energie des Wünschens effektiv zu nutzen. Ein Buch für alle, die ihr Leben rasch und wirksam ins Positive wenden wollen.
Das Praxisbuch zum Trendthema »Wunscherfüllung«.
Konzentrierte, zielgerichtete Wunschenergie ist der Schlüssel zum Erreichen aller Lebensziele. Wer diese Kraft freisetzen kann, verfügt über die mächtigste Energie überhaupt! Der Erfolgsautor bietet zahlreiche praktische Übungen und Meditationen, um die Energie des Wünschens effektiv zu nutzen. Ein Buch für alle, die ihr Leben rasch und wirksam ins Positive wenden wollen.
Das Praxisbuch zum Trendthema »Wunscherfüllung«.
Klappentext
"Mit diesem Buch können Sie ihr Leben rasch und wirksam ändern - indem Sie lernen, kraftvolle Wunschenergie zu bilden und zielgerecht einzusetzen."
womansnet.de
womansnet.de
»Suche nicht nach dem Erfolg - geh ihm entgegen.«
Harald Wessbecher
Über den Autor
Harald Wessbecher erforscht seit seiner Kindheit in Bewusstseinsreisen und außerkörperlichen Erfahrungen die gestaltenden und wahrnehmenden Fähigkeiten und Möglichkeiten menschlichen Bewusstseins. Seit über 25 Jahren ist es sein Anliegen in Vorträgen, Seminaren und persönlichen Beratungen zu zeigen, wie wir alle wieder in Kontakt mit solchen oft noch ungenutzten Bewusstseinskräften kommen und unser ganzes Potenzial entfalten können - für mehr Gesundheit, Erfolg und Lebensqualität, für mehr Sinn, Tiefe und Gottverbundenheit.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Vorwort
Ich glaube nicht, dass Erfolg und Lebensqualität manchen von uns in die Wiege gelegt wurden und anderen nicht. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass sie das Ergebnis einer bewussten Lebensführung sind. Dieses Buch habe ich für alle geschrieben, die weniger an ein festgelegtes Schicksal glauben als an ihren freien Willen und die bereit sind, aktiv und selbstverantwortlich an der Erfüllung ihrer Sehnsüchte und Wünsche zu arbeiten.
Mein persönlicher Weg in die Freiheit begann damit, dass ich an meine Freiheit glauben wollte. Meine Einstellung war einfach: Wenn ich alles gebe, was mir möglich ist, um meine Ziele zu erreichen, dann fühle ich mich lebendig und mein Leben berührt mich, und nur darauf kommt es an. Sollte ich meine Ziele tatsächlich erreichen, konnte ich mir damit beweisen, dass ich an meinem Erfolg aktiv beteiligt gewesen war und meinen freien Willen erfolgreich genutzt hatte. Aber selbst wenn sich meine Wünsche nicht hätten erfüllen lassen und ich eben nicht erfolgreich gewesen wäre, hätte ich trotzdem das Gefühl gehabt, alles versucht und nichts versäumt zu haben. Ich hätte inneren Frieden gefunden und irgendwann in Ruhe und guten Gewissens sterben können. Nichts erschien mir jemals schlimmer, als am Ende meines Lebens sagen zu müssen: »Ich habe meine Möglichkeiten nicht genutzt. Ich habe das Geschenk des freien Willens weggeworfen, weil ich stets ein Opfer geblieben bin, ein Opfer meiner Vergangenheit, der Umstände oder gar des Schicksals. Ich habe mich nie als Verursacher gesehen und habe demnach auch nichts ändern können.« Da wollte ich doch lieber die ganze Verantwortung für mein Tun, mein Denken und mein Fühlen übernehmen, in der Hoffnung, auf diese Weise bewusst und frei leben zu können — auch wenn ich nie ganz sicher war, ob ich dieses Ziel je erreichen würde.
Auf meinem eigenen Weg in die Freiheit habe ich die Methode entwickelt, die ich Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen werde. Sie mag sich stark von anderen Methoden unterscheiden, hat aber im Laufe der Jahre nicht nur mir selbst zu mehr Erfolg, Freiheit und Lebensqualität verholfen, sondern auch vielen anderen Menschen.
»Muss man an den Erfolg der Methode glauben, bevor man sie einsetzt?«, fragen viele Teilnehmer an meinen Seminaren. Nein, Sie brauchen nicht an den Erfolg der Methode zu glauben. Es genügt vollauf, sie entschieden und hartnäckig umzusetzen. Sie müssen auch nicht wissen, wie und warum diese Methode erfolgreich ist. Wenn Sie trotzdem mehr über die Gesetzmäßigkeiten wissen möchten, nach denen unser Bewusstsein funktioniert, sollten Sie meine Bücher: Das dritte Auge öffnen und Entfalte Deine Bestimmung lesen.
Ob Sie Ihr Leben wirklich frei gestalten können, werden Sie erst wissen, wenn Sie es konsequent tun, mit welcher Methode auch immer. Alles andere ist nur Spekulation!
Mit diesem Buch möchte ich Sie einladen, sich in die Freiheit zu träumen, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie noch viele Mitträumer finden, die ebenfalls an ihre Freiheit glauben wollen. Je mehr freie Menschen wir sind, desto freier wird die Welt.
Ich wünsche Ihnen viel Wunschenergie und vor allem viel Freude an jedem noch so kleinen Erfolg auf Ihrem persönlichen Weg in die Freiheit.
Harald Wessbecher
Teil 1
Die Welt als Spiegel
Drei Wünsche oder noch mehr?
Stellen Sie sich vor, eine Fee käme und Sie hätten drei Wünsche frei. Hätten Sie drei Wünsche parat? Oder noch viel mehr? Und könnten Sie sich vielleicht nur schwer entscheiden, welche Ihrer vielen Wünsche in Erfüllung gehen sollen?
Oder glauben Sie gar nicht an Feen und halten den Gedanken, dass sich jeder Mensch all seine Wünsche selbst erfüllen kann, für absurd? Leben Sie womöglich nach dem Motto »Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß« oder »Was ich nicht kenne, vermisse ich auch nicht«? Ich glaube nicht, denn Sie lesen dieses Buch — einen Wegweiser zu Ihren wahren Wünschen und Sehnsüchten. Also muss Sie etwas tief innen antreiben, sich mit Ihren Wünschen zu beschäftigen.
Die Suche nach unseren wahren Wünschen lohnt sich natürlich nur dann, wenn wir davon ausgehen können, dass sie erfüllbar sind. Nichts scheint schlimmer, als ganz genau zu wissen, was man gern haben oder erleben möchte, und gleichzeitig befürchten zu müssen, dass man es vielleicht nie bekommt. Da ist es doch besser, erst gar nicht so genau wissen zu wollen, was man alles haben oder erleben könnte.
Zweifel an der Erfüllbarkeit der eigenen Wünsche ist meiner Meinung nach der Hauptgrund dafür, dass sich so viele Menschen allzu schnell mit dem zufriedengeben, was sie haben oder auch nicht haben. Sie glauben, es sei leichter, sich mit den Gegebenheiten abzufinden, als nach Alternativen und neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten, die dann vielleicht doch nicht realisierbar sind und einen noch unzufriedener werden lassen oder alles noch schlimmer machen. Da lassen sie doch lieber alles so, wie es ist, hinterfragen nichts und verstecken sich hinter dem, was sie kennen und was ihnen irgendwie vertraut vorkommt.
In wie vielen Partnerschaften gibt es nichts als zwischenmenschliche Probleme, Entsagung und Enge, und obwohl die Partner dies genau spüren, versuchen beide — manchmal auch nur der, der am meisten leidet — die quälenden Umstände zu verniedlichen, um die Dinge nicht anschauen und verändern zu müssen. »Es könnte ja noch viel schlimmer kommen«, hört man dann oder: »Ich habe Angst, keinen Partner mehr zu finden und dann ganz allein zu sein« oder: »Eine Partnerschaft kann ohnehin nie perfekt sein.« Solche Aussagen verschleiern die Gewissheit, dass man sich als machtloses Opfer fühlt, das nicht daran glaubt, aus eigener Kraft etwas verändern zu können. Aber zugeben zu müssen, dass man sich machtlos fühlt, würde alles noch unerträglicher machen. Also schaut man den Tatsachen lieber nicht so genau ins Auge. Auf diese Weise ändert sich allerdings nie etwas.
Opfer der Umstände oder Schöpfer des eigenen Lebens?
Irgendwann müssen wir alle für uns klären, ob wir der Spielball eines unabänderlichen Schicksals sind oder ob wir unser Leben vielleicht doch so bewusst und frei lenken können und wollen, wie es unseren tieferen Sehnsüchten entspricht. Das scheint mir eine sehr grundsätzliche Frage, und je nachdem, wie wir sie beantworten, stellen wir die Weichen unseres Lebens.
Wenn die Antwort nämlich wäre, dass wir einen freien Willen haben und die Kraft, unser Schicksal beliebig zu lenken, dann würde dies natürlich überall und grundsätzlich gelten. Dann wären wir eindeutig Verursacher unseres persönlichen Schicksals und sogar Mitverursacher des Schicksals der Welt. Dann wären wir immer ursächlich an allem beteiligt, was in unserem eigenen Leben und allgemein auf der Welt geschieht, auch wenn es uns nur am Rande betrifft. Dann gäbe es auch überhaupt keine äußeren Umstände, die uns gegen unseren Willen zum Opfer machen können. Die Verantwortung für unser Leben wäre vollkommen, wenn auch in Abstimmung und im Einklang mit dem restlichen Sein. Es gäbe dann weder eine Krankheit, die wir nicht selbst verursacht hätten, noch zwischenmenschliche oder berufliche Probleme, an denen wir nicht irgendwie selbst beteiligt wären. Mit dieser Gewissheit könnten wir nichts und niemandem mehr die Schuld an unserem Schicksal geben, nicht einmal Gott, denn sein Geschenk an uns wäre ja eben dieser freie Wille, der uns letztlich zum Verursacher und Schöpfer unseres Lebens macht.
Den freien Willen als eine Tatsache oder zumindest als Möglichkeit zu akzeptieren, würde uns gewaltig motivieren, unsere Wünsche zu erforschen, unser Leben bewusst zu gestalten und nichts mehr als gegeben oder schicksalhaft hinzunehmen. Wir würden alles in dem Bewusstsein hinterfragen, dass es auch ganz anders sein könnte, uns selbst eingeschlossen.
Ich glaube nicht, dass Erfolg und Lebensqualität manchen von uns in die Wiege gelegt wurden und anderen nicht. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass sie das Ergebnis einer bewussten Lebensführung sind. Dieses Buch habe ich für alle geschrieben, die weniger an ein festgelegtes Schicksal glauben als an ihren freien Willen und die bereit sind, aktiv und selbstverantwortlich an der Erfüllung ihrer Sehnsüchte und Wünsche zu arbeiten.
Mein persönlicher Weg in die Freiheit begann damit, dass ich an meine Freiheit glauben wollte. Meine Einstellung war einfach: Wenn ich alles gebe, was mir möglich ist, um meine Ziele zu erreichen, dann fühle ich mich lebendig und mein Leben berührt mich, und nur darauf kommt es an. Sollte ich meine Ziele tatsächlich erreichen, konnte ich mir damit beweisen, dass ich an meinem Erfolg aktiv beteiligt gewesen war und meinen freien Willen erfolgreich genutzt hatte. Aber selbst wenn sich meine Wünsche nicht hätten erfüllen lassen und ich eben nicht erfolgreich gewesen wäre, hätte ich trotzdem das Gefühl gehabt, alles versucht und nichts versäumt zu haben. Ich hätte inneren Frieden gefunden und irgendwann in Ruhe und guten Gewissens sterben können. Nichts erschien mir jemals schlimmer, als am Ende meines Lebens sagen zu müssen: »Ich habe meine Möglichkeiten nicht genutzt. Ich habe das Geschenk des freien Willens weggeworfen, weil ich stets ein Opfer geblieben bin, ein Opfer meiner Vergangenheit, der Umstände oder gar des Schicksals. Ich habe mich nie als Verursacher gesehen und habe demnach auch nichts ändern können.« Da wollte ich doch lieber die ganze Verantwortung für mein Tun, mein Denken und mein Fühlen übernehmen, in der Hoffnung, auf diese Weise bewusst und frei leben zu können — auch wenn ich nie ganz sicher war, ob ich dieses Ziel je erreichen würde.
Auf meinem eigenen Weg in die Freiheit habe ich die Methode entwickelt, die ich Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen werde. Sie mag sich stark von anderen Methoden unterscheiden, hat aber im Laufe der Jahre nicht nur mir selbst zu mehr Erfolg, Freiheit und Lebensqualität verholfen, sondern auch vielen anderen Menschen.
»Muss man an den Erfolg der Methode glauben, bevor man sie einsetzt?«, fragen viele Teilnehmer an meinen Seminaren. Nein, Sie brauchen nicht an den Erfolg der Methode zu glauben. Es genügt vollauf, sie entschieden und hartnäckig umzusetzen. Sie müssen auch nicht wissen, wie und warum diese Methode erfolgreich ist. Wenn Sie trotzdem mehr über die Gesetzmäßigkeiten wissen möchten, nach denen unser Bewusstsein funktioniert, sollten Sie meine Bücher: Das dritte Auge öffnen und Entfalte Deine Bestimmung lesen.
Ob Sie Ihr Leben wirklich frei gestalten können, werden Sie erst wissen, wenn Sie es konsequent tun, mit welcher Methode auch immer. Alles andere ist nur Spekulation!
Mit diesem Buch möchte ich Sie einladen, sich in die Freiheit zu träumen, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie noch viele Mitträumer finden, die ebenfalls an ihre Freiheit glauben wollen. Je mehr freie Menschen wir sind, desto freier wird die Welt.
Ich wünsche Ihnen viel Wunschenergie und vor allem viel Freude an jedem noch so kleinen Erfolg auf Ihrem persönlichen Weg in die Freiheit.
Harald Wessbecher
Teil 1
Die Welt als Spiegel
Drei Wünsche oder noch mehr?
Stellen Sie sich vor, eine Fee käme und Sie hätten drei Wünsche frei. Hätten Sie drei Wünsche parat? Oder noch viel mehr? Und könnten Sie sich vielleicht nur schwer entscheiden, welche Ihrer vielen Wünsche in Erfüllung gehen sollen?
Oder glauben Sie gar nicht an Feen und halten den Gedanken, dass sich jeder Mensch all seine Wünsche selbst erfüllen kann, für absurd? Leben Sie womöglich nach dem Motto »Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß« oder »Was ich nicht kenne, vermisse ich auch nicht«? Ich glaube nicht, denn Sie lesen dieses Buch — einen Wegweiser zu Ihren wahren Wünschen und Sehnsüchten. Also muss Sie etwas tief innen antreiben, sich mit Ihren Wünschen zu beschäftigen.
Die Suche nach unseren wahren Wünschen lohnt sich natürlich nur dann, wenn wir davon ausgehen können, dass sie erfüllbar sind. Nichts scheint schlimmer, als ganz genau zu wissen, was man gern haben oder erleben möchte, und gleichzeitig befürchten zu müssen, dass man es vielleicht nie bekommt. Da ist es doch besser, erst gar nicht so genau wissen zu wollen, was man alles haben oder erleben könnte.
Zweifel an der Erfüllbarkeit der eigenen Wünsche ist meiner Meinung nach der Hauptgrund dafür, dass sich so viele Menschen allzu schnell mit dem zufriedengeben, was sie haben oder auch nicht haben. Sie glauben, es sei leichter, sich mit den Gegebenheiten abzufinden, als nach Alternativen und neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten, die dann vielleicht doch nicht realisierbar sind und einen noch unzufriedener werden lassen oder alles noch schlimmer machen. Da lassen sie doch lieber alles so, wie es ist, hinterfragen nichts und verstecken sich hinter dem, was sie kennen und was ihnen irgendwie vertraut vorkommt.
In wie vielen Partnerschaften gibt es nichts als zwischenmenschliche Probleme, Entsagung und Enge, und obwohl die Partner dies genau spüren, versuchen beide — manchmal auch nur der, der am meisten leidet — die quälenden Umstände zu verniedlichen, um die Dinge nicht anschauen und verändern zu müssen. »Es könnte ja noch viel schlimmer kommen«, hört man dann oder: »Ich habe Angst, keinen Partner mehr zu finden und dann ganz allein zu sein« oder: »Eine Partnerschaft kann ohnehin nie perfekt sein.« Solche Aussagen verschleiern die Gewissheit, dass man sich als machtloses Opfer fühlt, das nicht daran glaubt, aus eigener Kraft etwas verändern zu können. Aber zugeben zu müssen, dass man sich machtlos fühlt, würde alles noch unerträglicher machen. Also schaut man den Tatsachen lieber nicht so genau ins Auge. Auf diese Weise ändert sich allerdings nie etwas.
Opfer der Umstände oder Schöpfer des eigenen Lebens?
Irgendwann müssen wir alle für uns klären, ob wir der Spielball eines unabänderlichen Schicksals sind oder ob wir unser Leben vielleicht doch so bewusst und frei lenken können und wollen, wie es unseren tieferen Sehnsüchten entspricht. Das scheint mir eine sehr grundsätzliche Frage, und je nachdem, wie wir sie beantworten, stellen wir die Weichen unseres Lebens.
Wenn die Antwort nämlich wäre, dass wir einen freien Willen haben und die Kraft, unser Schicksal beliebig zu lenken, dann würde dies natürlich überall und grundsätzlich gelten. Dann wären wir eindeutig Verursacher unseres persönlichen Schicksals und sogar Mitverursacher des Schicksals der Welt. Dann wären wir immer ursächlich an allem beteiligt, was in unserem eigenen Leben und allgemein auf der Welt geschieht, auch wenn es uns nur am Rande betrifft. Dann gäbe es auch überhaupt keine äußeren Umstände, die uns gegen unseren Willen zum Opfer machen können. Die Verantwortung für unser Leben wäre vollkommen, wenn auch in Abstimmung und im Einklang mit dem restlichen Sein. Es gäbe dann weder eine Krankheit, die wir nicht selbst verursacht hätten, noch zwischenmenschliche oder berufliche Probleme, an denen wir nicht irgendwie selbst beteiligt wären. Mit dieser Gewissheit könnten wir nichts und niemandem mehr die Schuld an unserem Schicksal geben, nicht einmal Gott, denn sein Geschenk an uns wäre ja eben dieser freie Wille, der uns letztlich zum Verursacher und Schöpfer unseres Lebens macht.
Den freien Willen als eine Tatsache oder zumindest als Möglichkeit zu akzeptieren, würde uns gewaltig motivieren, unsere Wünsche zu erforschen, unser Leben bewusst zu gestalten und nichts mehr als gegeben oder schicksalhaft hinzunehmen. Wir würden alles in dem Bewusstsein hinterfragen, dass es auch ganz anders sein könnte, uns selbst eingeschlossen.