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Die Enden der Parabel Taschenbuch – 1. Oktober 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1200 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 13 (1. Oktober 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499135140
  • ISBN-13: 978-3499135149
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.683 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u.a. "Die Enden der Parabel"; "V"; "Gegen den Tag") die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Enden der Parabel
OT Gravity’s Rainbow OA 1973 DE 1981Form Roman Epoche Postmoderne
Das Monumentalwerk Die Enden der Parabel von Thomas Pynchon, das auf über 1000 Seiten mehr als 400 Personen und zahllose Handlungsstränge umfasst, gehört mit seiner stilistischen Virtuosität und enzyklopädischen Dichte zu den bedeutenden Romanen der Postmoderne und des 20. Jahrhunderts.
Inhalt: Zentrale Themen des Werks sind Paranoia, Entropie (nach Isaac Newton die Tendenz des Universums, in einen Zustand von Unordnung und Stillstand zu degenerieren) und Todessehnsucht als die primären Zerfallskräfte der Zeit. Die Haupthandlung, um die sich zahlreiche Nebenhandlungen ranken, spielt in den Jahren 1944/45; das Objekt allgemeinen Interesses ist die Todesrakete V–2. Der US-Soldat Tyrone Slothrop wird zum Spürhund und Spielball der konkurrierenden Geheimdienste, als man feststellt, dass er beim Herannahen von V-2-Raketen Erektionen bekommt. Wie er später herausfindet, hatte ihn ein deutscher Wissenschaftler als Säugling auf einen vom IG-Farben-Konzern entwickelten Stoff konditioniert, der auch in der V-2-Rakete enthalten ist.
Slothrop begibt sich selbst auf die Suche nach der Rakete. Er flieht aus London in die Schweiz und kommt schließlich nach Deutschland in das V-2-Werk in Nordhausen. Hier trifft er auf Oberst Enzian, der eine Truppe afrikanischer Hereros befehligt, die im Raketenbau eingesetzt werden. Bei seiner Flucht, auf der er u. a. der Potsdamer Konferenz beiwohnt, die Berliner Drogenszene kennen lernt und mit einer Gruppe nationalsozialistischer Mitläufer auf einer Yacht durch die Ostsee fährt, wechselt er immer wieder die Identität und verliert sich allmählich als Person. Dieser Prozess endet in einer Art mystischer Vereinigung mit der Natur, als er sich beim Betrachten eines Regenbogens physisch vollständig auflöst.
Aufbau: Als eine Art Klammer des Romans fungiert der Abschuss einer Rakete in den Niederlanden, mit der die Handlung einsetzt, und ihr unmittelbar bevorstehender Einschlag in einem Kino in Kalifornien (in dem auch die Leser des Romans sitzen), womit der Roman endet. Der über weite Strecken pikarische Roman wechselt ständig die Perspektive und verweigert sich konsequent konventioneller Zeitgestaltung und Erzählmuster. Dem Leser wird so das Gefühl vermittelt, in das System der Bedrohungen verstrickt zu sein. Wie in allen seinen Romanen kehrt Pynchon das Prinzip üblicher Handlungsromane um: Anstatt den Handlungsknoten zu lösen, knüpft er ihn immer enger, Figuren und Handlung werden immer rätselhafter.
Wirkung: Zunächst als unlesbar und obszön kritisiert, erkannte die Kritik schon bald nach Erscheinen des Romans seine überragenden Qualitäten. Das avantgardistische Werk, das oftmals mit Ulysses (1922) von James R Joyce verglichen wurde, erhielt 1974 den National Book Award. D. M.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u.a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "verill" am 9. Mai 2002
Format: Taschenbuch
Das wohl größte Problem, dass viele Leser mit Pynchons dicker Schwarte haben, dürfte die Tatsache sein, dass es auch nach 500 Seiten (von über 1200 Seiten, also knapp der Hälfte des Buches) noch keine klar erkennbare Struktur, geschweige denn eine Identifikationsfigur im herkömmlichen Sinne bereithält. Meines Erachtens sollte man GR nicht unter solch einem Aspekt lesen bzw. auffassen, das Buch funktioniert dann nämlich nicht. Beim stetigen (Weiter-)Lesen merkt man dann irgendwann, dass man hier nicht nur die so ziemlich allerschönste Prosa überhaupt erlebt (und zwar für jede Figur und Situation in einem sprachlich und erzähltechnisch individuell gestaltetem Rahmen. Die deutsche Übersetzung von Thomas Piltz & Elfriede Jelinek ist sehr gelungen) und den abgedrehtesten Situationen beiwohnt (die Sexorgie auf dem Schiff, Barney die Glühbirne, Frau Gnahb, Rocketman himself in allen Situationen und und und), wirklich ergreifende, unvergleichlich intensive Momente geschildert werden (die Szenen im KZ, das (Über-)Leben im zerstörten Nachkriegsberlin). Wie die parabelförmige Flugbahn der stets präsenten V2-Rakete verläuft die Erzählstruktur: am Boden startend, zünden, dann langsam abhebend, in der Mitte irgendwann auf dem Höhepunkt ankommend, Druck, dann wieder langsam fallend, bis zum unaufhaltsamen Aufprall auf der Erde (hier auf ein Kino in LA). So trifft man gegen Schluß alte Bekannte vom Anfang des Buches wieder (Roger Mexico etc.) und Rocketman ist der Held des ganzen.
Man kann über GR viel spekulieren, seine physikalischen und mathematischen Genauigkeiten loben (wer's braucht), seine mystischen Qualitäten hervorheben (die *Hänsel+Gretel* Metapher, der Ofen, die Hexe...), letztenendes gilt nur eins: Take it or leave it!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Eines der bedeutendsten Sprachkunstwerke der zweiten Jahrhunderthälfte, ausnahmsweise auch einmal sensibel übersetzt (Danke, Elfriede Jelinek!). Die Handlung ist comicartig und eigentlich eher egal: Der Autor reiht Szenen und Bilder aus der (ziemlich phantasievoll und z.T. anachronistisch) ausgemalten Zeit von Winter 1944 bis Sommer 1945 aneinander, die sich alle um den Tod drehen: Alle hetzen den Todesmaschinen der Nazis hinterher, alle Erotik läuft nur noch aufs Töten hinaus (z.T. harte SM-Szenen), alle Figuren sind süchtig nach dem Tod. Damit wird in immer brillanter, anfangs höchst amüsanter, später immer bedrückenderen Weise die tödliche Verstrickung nicht nur der Weltkriegsepoche, sondern auch der gesamten Zeit danach illustriert: Die westliche Gesellschaft als ein System, das vom Tode lebt und zum Tode strebt, das nichts anderes produzieren kann als Tod. Der Roman endet mit dem Datum des Atombombenabwurfs. Bis man aber begriffen hat, worum es eigentlich geht, ist man aber schon von Pynchons Sprache und Erzählwut gefangen genommen. Nicht unbedingt eine spaßige, aber eine überwältigende Lektüre. Acht von fünf möglichen Sternen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von junior-soprano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. März 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein irrer Trip! Es beginnt und endet abrupt, man kann nicht absehen, was als nächstes passiert. Manches was geschieht ist langweilig, vieles hoch interessant und überraschend, einiges ist eklig. Und am Ende ergibt alles überhaupt keinen Sinn. So wie im richtigen Leben.
Trotzdem wird es der Leser nicht bereuen, die fast 1200 Seiten zu lesen, denn hinterher fühlt man sich seltsam verändert. Der geistige Horizont ist auf einmal viel weiter geworden. Thematisch geht es hauptsächlich um das Aggregat 4, die so genannte V2, Hitlers Wunderwaffe. Man erfährt einiges über die Rakete und das Land in dem sie entwickelt wurde, also Deutschland. Die Hauptfigur des Romans, der Amerikaner Slothrop, sammelt Informationen über die Rakete. Immer wieder schweift Pynchon ab und berichtet von ganz anderen Dingen. Es geht viel um Sex und Drogen, Macht und Ohnmacht, Politik, Geschichte, Technik u.v.a. Immer wieder wird die Erzählung durch Gedichte, Liedtexte und kleine Geschichten unterbrochen. Obwohl Thomas Pynchon offensichtlich sehr gründlich für dieses Buch recherchiert hat und man erst mal von den vielen Informationen beeindruckt ist, fällt bei näherer Betrachtung auf, daß hier nur mit Wissen geprotzt wird. Alles bleibt oberflächlich und wird nur kurz angerissen, um gleich wieder vom nächsten Thema abgelöst zu werden. Der Leser, der eine herkömmliche Geschichte erwartet, wird verwirrt sein und den Roman vielleicht enttäuscht weglegen. Der klassische Aufbau einer Geschichte mit Einleitung, Höhepunkt und Schluß wird in „Die Enden der Parabel" nicht angewandt, statt dessen wirkt alles wie ein großer Flickenteppich, quasi ein Amerikanischer Quilt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 14. Juni 2008
Format: Taschenbuch
Vielleicht der mystischste Roman des 20. Jahrhunderts. Die Handlung splittert sich auf und nicht umsonst wählt die deutsche Übersetzung die Form der Parabel als Titel, deren Enden im Ungefähren verlaufen. Im Mittelpunkt steht die V-2, eine Rakete, in deren Bann Tyronne Slothtrop gerät, ihn an immer wieder wechselnden Schauplätzen auf der Welt auftauchen läßt, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Im Verlauf des Romans scheint sich Slothrop in all den Geschichten, die um ihn herumranken, zu verlieren. Ein Blendwerk an Einfällen, an Erzählsträngen, an Wissen, an Zeitgeschehen, ein schier unerschöpflicher Brunnen an Möglichkeiten tatsächliche Ereignisse in Fiktion umzuwandeln. Es ist fast so, als explodiere der Roman in der Mitte wie eine Rakete und der Leser sieht auf einen Knall hin, ein Glitzern in der Luft. Um alle einzelnen Punkte, Geschichten aufzunehmen, ist er überfordert, doch für kurze Zeit schenkt Pynchon ihm das Gefühl, ein Buch wie kein zweites in der Hand zu halten. Die Zeit löst sich darin auf, man kann sich stets nur an dem festhalten, was gerade erzählt wird, weil schon in Kürze womöglich die Perspektive wieder wechseln wird. Mitten drin fragt man sich, wo bin ich überhaupt, aber trotzdem vermag man sich, dem Sog von Pynchons Sprache nicht zu entziehen. Man gerät in eine Strömung, deren Anfang und Ende zwar mit dem Abschuss und dem Einschlag einer Rakete klar umrissen zu sein scheint, aber dessen Turbulenzen während des Flugs eine Herausforderung ist. Es geht wie bei einem Fest zu. Viele Stimmen und man wandert umher, um sich immer wieder auf eine zu konzentrieren, sie zu verlieren, ihr später noch einmal zu begegnen.Lesen Sie weiter... ›
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