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Die Elsässer (4 DVDs) - Große Geschichten 12
 
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Die Elsässer (4 DVDs) - Große Geschichten 12

Aurore Clément , Serge Dupire , Michel Favart    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 30,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Aurore Clément, Serge Dupire, Maxime Leroux
  • Regisseur(e): Michel Favart
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Französisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 4
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 26. November 2008
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 360 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001HY8QOA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.323 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der Film zeigt 1870 den Sieg der Preußen und den Anschluß an das Kaisereich; dann den Ersten Weltkrieg mit dem Sieg der Franzosen; danach die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg mit dem erneuten Sieg der Deutschen und dem Beginn der Hitler-Herrschaft; schließlich den Sieg der Alliierten mit dem endgültigen Anschluß an Frankreich. Der erste Teil „1870-1894“ führt als zentrale Figur Mathilde ein, die einzige Tochter des elsässischen Rüstungsfabrikanten Kempf: Nachdem sie ihren Mann auf dem Schlachtfeld verloren hat, weigert sie sich verbittert, die Angliederung an Deutschland zu akzeptieren. Als ihr Sohn Louis eine preußische Generalstochter heiraten will, kommt es zum Eklat. Aurore Clement (in jungen Jahren Cecile Bois) spielt Mathilde; weitere Darsteller sind Jean-Pierre Miquel als Baron Kempf, Sebastian Koch als preußischer Offizier Wismar (alt: Manfred Andrae) und Julien Lambroschini (alt: Michel Voita) als Louis. Die Dreharbeiten an Originalschauplätzen dauerten 107 Tage; 125 Schauspieler und 1 500 Statisten waren im Einsatz.

Produktbeschreibungen

Erzählt wird die Geschichte einer elsässischen Industriellenfamilie über drei Kriege hinweg - zwischen 1870 und 1953. Schauplatz
ist das Dorf mit dem vielsagenden Namen Alsheim. Das Elsass mit seiner ereignisreichen Vergangenheit spielt ebenso eine Hauptrolle wie die spannend konzipierten Figuren. Die Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich hat diese Region einschneidend geprägt - im Guten und


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bildformat? 18. Januar 2011
Inhaltlich und künstlerisch überzeugt das Werk vollkommen. Warum aber das Bild in ein 4:3-Verhältnis gequetscht wurde, obwohl das Ausgangsmaterial eine anamorphote 16:9 Umsetzung zugelassen hätte, wird wohl immerwährendes Geheimnis der ARD bleiben. Ausserdem ist die Bildqualität eher als lediglich «ausreichen»d zu bewerten. Deshalb von mir nur drei Sterne ...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde TOP 100 REZENSENT
Inhalt
Erster Teil: 1870-1894:
1870 heiratet die einzige Tochter des reichen Industriellen Baron Eugene-Victor Kempf in Alsheim den Grafen Charles de la Tour, Hauptmann bei den Chasseurs d'Afrique. Nach der Hochzeit bricht der Krieg aus und Frankreich unterliegt. Das Elsaß kommt zu Deutschland. Hauptmann de la Tour fällt im Krieg und Mathilde trauert um ihren Mann und um ihr Land. Sie bekommt einen Sohn, Louis. 1894 studiert er in Straßburg Jura und verliebt sich in Friederike, die Tochter des preußischen Generals Graf Edwin von Wismar-Marbach. Für Mathilde ist dies eine Tragödie.

Zweiter Teil: 1904-1919
1904 heiratet Louis Friederike, die Preußin. Sie haben zwei Söhne. Karl studiert Jura in Heidelberg und Eduard bleibt im Elsaß. Mathilde weigert sich, mit ihrer Schwiegertochter zu sprechen. Louis hat sich mit den Deutschen arrangiert und steigt zum Wirtschaftsminister der elsässischen Regionalregierung auf. 1914 bricht der erste Weltkrieg aus und Karl und Eduard, die Söhne von Louis, kämpfen auf verschiedenen Seiten. 1918 siegt Frankreich und die Deutschen müssen das Elsaß verlassen. Louis und seine Frau Friederike fühlen sich gedemütigt und entscheiden sich für das Exil in der Schweiz. Mathilde ist durch all diese Aufregungen geschwächt. Ihr letzter Wunsch auf dem Totenbett ist, daß Eduard und ihre junge Nachbarin Alexandra heiraten.

Dritter Teil: 1927-1940
Die Elsässer sind von Frankreich enttäuscht. Der Religionsunterricht und der Gebrauch der deutschen Sprache wurde abgeschafft. Es entsteht eine Unabhängigkeitsbewegung: Der Heimatbund. 1936 kommen jüdische Flüchtlinge nach Straßburg. Alexandra heiratet Eduard de la Tour und bekommt zwei Kinder. 1940 erlebt Frankreich erneut eine vernichtende Niederlage im Zweiten Weltkrieg. Hitler hat das Elsaß annektiert.

Vierter Teil: 1943-1953
1942/43 etabliert sich der elsässische Widerstand gegen die Nazis. 1944 wird das Elsaß ein freies Land. Das Dorf Alsheim wird von den Amerikanern befreit. 1953 wird Louis-Charles de la Tour Europa-Abgeordneter und das Elsaß findet endlich seinen Frieden.

Bildbewertung:
In der Reihe "Grosse Geschichten" veröffentlicht "ARD-Video" mit dem 1996 entstandenen Vierteiler "Die Elsässer", eine der mit aufwendigsten, größten und auch teuersten europäischen Produktionen der 90er Jahre für das Fernsehen.

In dieser Gemeinschaftsproduktion zwischen La Sept/Arte, France 3 und mehreren ARD-Anstalten, die mit einem Kostenaufwand von mehr als 15 Millionen Mark produziert wurde, wird die Geschichte einer elsässischen Industriellenfamilie und des Dorfes Alsheim zwischen 1870 und 1953, über drei Kriege hinweg erzählt. Dabei ist die erzählte Geschichte zwar fiktiv, stützt sich aber in ihrer Aussage und in vielen Gegebenheiten auf tatsächlich geschehener und auch belegter Ereignisse, aus Aufzeichnungen und Berichten von Zeitzeugen. Die Verfilmung zeigt zugleich in gewaltigen und beeindruckenden Bildern die landschaftliche Einzigartigkeit und Schönheit der Gegend, vermittelt aber auch mit einer feinfühlig gemachten Form der Inszenierung die Geschichte der Menschen und ihrer Besonderheiten.

Allein viermal wechselte dieses Land innerhalb des letzten Jahrhunderts seine Nationalität, war zerrissen zwischen den Kulturen und Nationalitäten, bis es nun, seit 1944 endgültig französisch ist.

Regisseur Michel Favart gelingt es, mit seiner gelungenen Regiearbeit, dieses komplexe Thema über einen Zeitraum von 83 Jahre hinweg sowohl von der politischen, wie auch der rein privaten zwischenmenschlichen Seite in zahlreichen Facetten zu erzählen. Dabei stützt er sich auf die sehr detaillierten und mit viel Hintergrundwissen geschriebenen Drehbücher von Michel Deutsch und Henri de Turenne.

Die Dreharbeiten für die ca. 360 Minuten Laufzeit der insgesamt 4 Episoden auf dieser DVD - Veröffentlichung, nahmen 107 Tage an den verschiedensten Originalschauplätzen im Elsass, in Anspruch. Zum Produktionsteam gehörten neben 125 Schauspielern und 1500 Statisten mehr als 50 Techniker. Eine Besonderheit beim Drehbuch war, dass dieses Filmszenen in 3 verschiedenen Sprachen enthielt, da jeder der Schauspieler dieser umfangreichen Co-Produktion in seiner ihm eigenen Sprache vor der Kamera spielte. So wurde des öfteren am Drehort zugleich in Deutsch, Französisch und Niederländisch geredet und gedreht.

Entstanden ist ein unterhaltender gut gelungener Vierteiler voller Symbolkraft, der in seiner Aussage auch aufräumt mit vielen noch immer bestehenden Klischees und Vorurteilen. Der Erfolg beim Publikum bestätigte die Macher des Films in ihrer geleisteten Arbeit. Mit voller Berechtigung erhielt das Drehbuch im Jahr 1997 den Adolf Grimme Preis, der zum ersten Mal in seiner Geschichte, für eine nicht ausschließlich deutsche Produktion vergeben wurde.

Aber auch in der rein technischen Umsetzung, für diese Veröffentlichung auf DVD, kann dieser Vierteiler überzeugen.

Natürliche und authentische Farben zeigen ein lebendiges und realistisch wirkendes Bild, mit gut gewählten Einstellungen beim Kontrast und in der Schärfe. An einigen Filmstellen wird die Möglichkeit der stilistischen Aussage durch den Einsatz von in Schwarz-Weiß gezeigten Bildern genutzt.

Das Bild wirkt stets sehr detailliert und zeigt vom Kameramann Michael Epp (1939-1999) beeindruckend auf Film gebannte Bilder, die in ihrer Art eine eigene, dem Film sehr gut zuträgliche Rolle entwickeln, sich dabei zugleich aber harmonisch in die Produktion einfügen. Wenig auffällig und so auch nicht störend, fällt das ab und an vorhandene leichte Rauschen, zumeist in größeren gleichfarbigen Flächen im Hintergrund, im Bild auf.

Schlichte und übersichtliche DVD-Menüs bieten, außer einigen Trailern zu weiteren DVD - Veröffentlichungen, keinerlei weitere Extras auf den DVD`s.

Tonbewertung:
Ein gut verständlicher und ohne auffallende Mängel zu hörender Dolby Digital 2.0 Ton in Deutsch und Französisch, befindet sich auf den vier DVD`s dieser Box. Sehr schade, dass komplett auf Untertitel, bei dieser sonst sehr gelungenen DVD - Veröffentlichung, verzichtet wurde.

Gesamteindruck:
Eine der größten europäischen Fernsehproduktionen der 90er Jahre, erzählt hier die Geschichte des Elsass, anhand einer Familiengeschichte über einen Zeitraum von 83 Jahre hinweg, das in beeindruckender und faszinierender Art.

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-auf-DVD.de
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tendenzfilm 16. November 2011
Weshalb beginnt dieser Film erst 1870/1871? Vermutlich, um zu suggerieren, daß das arme Elsaß von den garstigen Preußen den liebenswerten Franzosen geraubt wurde.
Dabei war es umgekehrt, die Geschichte des Elsaß`müßte im 17. Jahrhundert beginnen, als Ludwig XIV. (der große "Sonnenkönig", der unter anderem einen grausamen Krieg gegen die Niederlande geführt und bestialisch die Pfalz verwüsten ließ), sich das Elsaß einverleibte.
Und selbst wem dieses Wissen zu mühselig ist, der müßte sich doch ein kleine wenig wundern, wo all diese Namen herkommen: "Ettenheim, Weißenburg, Straßburg, Mühlhausen, usw. bis hin zum Autobahnrastplatz "Aire de Katzenkopf", urfranzösische Namen oder alles Müller?
Aber wo geht es verschwurbelter zu als in Deutschland?
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