Lange Jahre war dieses Buch verschollen in meinem Leben, und ich entsann mich nur an die Geschichte eines wunderschönen blauhaarigen Hippiemädchens mit einem riesengroßen Herzen und einer entsetzlichen Krankheit, das irgendwie mit zwei rotzfrechen, streitsüchtigen und irgendwie trotzdem liebevollen schottischen Elfen/Feen zu tun hat... Jetzt ist dieses Buch in meinem Leben wieder aufgetaucht, und ich könnte einen Roman schreiben, es zu analysieren...
Es ist herzlich, menschlich, abgedreht, zum Schreien komisch, rührend, anzüglich, voller Punk und Hippie und Rock'n Roll in New York, vermengt mit traditioneller irischer und schottischer Musik und (fiktiver?) Familienclangeschichte Schottlands (mit einem Augenzwinkern des Autors). Es gelten punkig zerfetzte Schottenröcke sowie Blumen im Haar und spiegelbestickte Westen, kleine keltische Rituale sowie eigentlich schon gesetzüberschreitende Handlungen (die der Autor hier wunderbar herzig aus der Sicht der Elfen legitimiert), Fiedeln, Flöten, Dudelsack und E-Gitarre, aufs Trockendste beschriebener Sex und übersinnlicher Bandenkrieg...
Ganz parallel zu den Menschen existieren die kleinen Lichtwesen, und sie sind so herrlich menschlich und unserer Gattung so ähnlich, nur sind sie verspielter, ehrlicher und meistens, naja, manchmal toleranter als unsere Gattung, doch immer bereit, Verbündete zu sein, oftmals sogar stolz darauf.
Im Großen und Ganzen kann man sich doch in diesem Buch wiederfinden. Man muß keine Feen oder Elfen gesehen haben, um sie sich mit einem Schmunzeln doch genau so vorstellen zu können - denn im Endeffekt symbolisieren sie zwischen all diesen angeblich auch negativen Verrücktheiten das Gute, das den Menschen immer wieder vom Bösen geheilt hat. Tatsächlich verströmen sie andauernd eine positive Aura, die die umgebenden Menschen mit Leichtigkeit und Freude beschenkt...
und in diesem Buch wenden sie genau diesen Zauber an:
Sie bringen uns zum Lachen!!!
Ich möchte dieses Buch am liebsten all meinen Freunden von Anfang bis Ende vorlesen!!!