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Die Elenden von Lódz: Roman [Gebundene Ausgabe]

Steve Sem-Sandberg , Gisela Kosubek
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

September 2011
»Die Elenden von Lódz« ist ein einzig artiger Roman mit vielen Stimmen. Er porträtiert neben der zentralen Figur Rumkowskis das Leben zahlreicher Gettobewohner und gibt ihnen so einen Namen und ein Schicksal. »Wie ein Historiker beschwört Steve Sem-Sandberg die Vergangenheit herauf, wie ein Romancier erhöht er Geschichte ins Allgemeingültige - ein dokumentarischer Roman, der auf grandiose Weise die Stärken dieses Genres aufzeigt.« Ilija Trojanow Steve Sem-Sandberg wurde für die »Die Elenden von Lódz« mit dem schwedischen »August-Priset« ausgezeichnet , der dem Deutschen Buchpreis entspricht.

Wird oft zusammen gekauft

Die Elenden von Lódz: Roman + Schönheit und Schrecken: Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs, erzählt in neunzehn Schicksalen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 651 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608938974
  • ISBN-13: 978-3608938975
  • Originaltitel: I fattiga i Lódz
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 81.046 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

»Die Elenden von Lodz« ist ein einzig artiger Roman mit vielen Stimmen. Er porträtiert neben der zentralen Figur Rumkowskis das Leben zahlreicher Gettobewohner und gibt ihnen so einen Namen und ein Schicksal.

»Wie ein Historiker beschwört Steve Sem-Sandberg die Vergangenheit herauf, wie ein Romancier erhöht er Geschichte ins Allgemeingültige - ein dokumentarischer Roman, der auf grandiose Weise die Stärken dieses Genres aufzeigt.« Ilija Trojanow

Steve Sem-Sandberg wurde für die »Die Elenden von Lodz« mit dem schwedischen »August-Priset« ausgezeichnet, der dem Deutschen Buchpreis entspricht.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Steve Sem-Sandberg, geboren 1958, ist einer der renommiertesten schwedischen Autoren. Für »Die Elenden von Lódz« hat er den schwedischen »August-PriSet« verliehen bekommen. Er lebt in Stockholm und Wien.

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4.0 von 5 Sternen Geht das? 23. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe lange, wochenlang, überlegt, ob ich zu diesem Buch etwas schreiben soll. Nun sehe ich, daß es eine Reihe recht positiver Rezensionen gibt. Und denke, daß es vielleicht doch wichtig ist, noch eine andere Stimme zu erheben, die des "Geht das?".

Eine Inhaltsangabe des Buches zu geben fällt schwer. Mit vielen Stimmen erzählt Sem-Sandberg aus dem Getto von Lodz. Er konzentriert sich dabei vor allem auf den Präses, den Gettoältesten Mordechai Chaim Rumkowski; seine Geschichte steht im Mittelpunkt und bildet für alle anderen, die "zu Wort kommen", deren Gedanken und Gefühle geschildert werden - wobei der auktoriale Erzählstil nicht aufgegeben wird - den Fixpunkt. Die Geschichte des Gettos von Lodz ist bekannt und vor allem sehr gut dokumentiert, was Sem-Sandberg in seinem Nachwort auch noch einmal hervorhebt. Dadurch wissen wir heute, daß Chaim Rumkowski wohl eine Art "Gettokönig" war, der sehr willkürlich und herrschsüchtig über "seine" Juden (Rumkowskis Ausdruck) verfügte. Durch die immer höheren Deportationsquoten der Deutschen, kam Rumkowski in die fürchterliche Lage, mehr und mehr Menschen auswählen und in den sicheren Tod schicken zu müssen. Dies gipfelte in seiner Forderung an die Gettobewohner, ihm ihre Kinder zu überantworten. Die Chronik des Gettos gibt darüber ausführlich Auskunft, Raul Hilberg geht in seinem Jahrhundertwerk "Die Vernichtung der europäischen Juden" sehr ausführlich auf diese Begebenheiten ein.

Wer Hannah Arendts "Eichmann in Jerusalem" kennt, weiß um die schwierige Diskussion, die es immer wieder seit 1945 um eben diese Judenräte gegeben hat.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben durch Unentbehrlichkeit 28. September 2011
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
'Gebt mir eure Kinder!'
Was ist das für ein Mann, der so etwas von seinen Mitmenschen verlangt? Der von Müttern verlangt, sich von ihren kleinen Kindern zu trennen, sie ganz allein in den sicheren Tod zu schicken? Ist dieser Mann ein Täter oder selbst ein Opfer?
Chaim Rumkowski war eine widersprüchliche Persönlichkeit. Fabrikant und gleichzeitig Direktor eines Kinderheims. Retter von Kindern, die er in als Arbeiter in seiner Fabrik unterbrachte und gleichzeitig verantwortlich für die Deportation aller kleineren Kinder des Gettos. Potentat im Getto, der sogar Münzen mit seinem Konterfei prägen ließ, und gleichzeitig unterwürfiger Handlanger der Deutschen. Er wollte Leben durch Unentbehrlichkeit retten und wurde am Ende trotzdem ermordet.
Das Getto von Lodz ist extrem gut dokumentiert. Die 5000 Seiten der Gettochronik listen selbst kleine Details des Alltagslebens auf und bilden daher das Rückgrat dieses Buches. Diese Berichte über den Alltag im Getto und die Handlungen der Funktionsträger werden durch fiktive Elemente und Charaktere ergänzt.
An dieser besonderen Art des Schreibens liegt es, dass ich so oft eine Pause beim Lesen habe machen müssen. Während es bei einem Sachbuch einfach ist, die emotionale Ebene auszublenden, und bei einem Roman zwar die emotionale Ebene berührt wird, aber die Tatsache, dass das Gelesene Fiktion ist, einen Abstand zu den Gefühlen schafft, ist es bei diesem Buch anders. Selten kann man sich sicher sein, ob die beschriebene Szene real oder fiktiv ist. Das macht es so schwer, den Schrecken und die Emotionen auf Abstand zu halten.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie wieder! 15. Oktober 2011
Von Baroness
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beschreibt den Alltag der Juden im damaligen Getto. Die Hauptperson dieser Geschichte ist der Judenälteste Chaim Rumkowski. In vielen Einzelschicksalen wird das Leben und Sterben verschiedener Charaktere in diesem Getto beschrieben und immer ist der Dreh- und Angelpunkt der Judenälteste. Kein Buch hat mir solche Gänsehaut verursacht, wie dieses. Es ist keine leichte Lektüre und der Autor hat mit diesem Buch verschiedene Emotionen geweckt. Angefangen über Verständnislosigkeit, Verzweiflung, Schrecken und Trauer. Die Szenen in der Geschichte sind gut dokumentiert und man merkt, dass alles gut recherchiert ist. Was ist das für ein Mensch gewesen, der seine eigenen Landsleute in den Tod schickte, der von seiner Macht und seinem Dünkel so überzeugt ist. Wohltäter oder Schlächter? Chaim steckt so voller Schuld und Überheblichkeit, dass einem wirklich schlecht wird. Jeder ist sich selbst der Nächste, auch das wurde überzeugend dargestellt. Verrat oder Selbstschutz? Das Buch wühlt auf und regt zum Nachdenken an.

Das Leid und die Hoffnung vieler Tausender Schicksale ist ein Thema, was auch heute noch zeitlos ist. Zwangsarbeit, Kollaboration und Deportation waren damals nicht nur in Polen und Deutschland an der Tagesordnung, sondern auch in allen anderen Kriegsgebieten.
Vergessen kann man nie, aber vergeben, denn keiner ist frei von Schuld. Auch, wer wegschaut, ist schuldig!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben und Sterben im Ghetto von Lodz 21. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
'Sechsundsechzig Jahre lebe ich nun schon und bin des Glücks, mich Vater nennen zu können, noch immer nicht teilhaftig geworden, und jetzt verlangen die Behörden von mir, dass ich alle meine Kinder opfere.'

Innerlich vor Schmerzen scheint sich der Judenälteste des Ghettos, Rumkowski, zu krümmen, als ihm die deutschen Behörden mitteilen, dass er umgehend Listen abzuliefern hat. Die Alten und Kinder des Ghettos sind nun der nächste Schritt, nachdem die Kranken bereits abtransportiert wurden. Aber krümmt er sich wirklich vor Schmerzen? Es wird sich herausstellen, dass Rumkowski beileibe kein 'Widerstandkämpfer vor dem Herren' ist und in dieser Figur, ebenso wie in vielen anderen handelnden Personen des Romans, erweist sich umgehend, dass Steve Sem-Sandberg vor allem eines nicht ist. Oberflächlich.

In diesem Augenblick, mit diesem erneuten Opfer unter vielen Opfern, setzt der Roman ein und wendet sich der Geschichte des Ghettos von Lodz zu. Durchaus mit einbeziehend, aber weniger in den zentralen Fokus setzt Sem-Sandberg hierbei die äußere Geschichte des Ghettos. Sein eigentliches Interesse aber gilt dem 'Innenleben' des Ghettos, jener Atmosphäre von Not, Verzweiflung, aber auch Kollaboration und Hilfestellung für die Vernichtungsmaschinerie der Nazis, die auch Teil dieser immerwährend aktuellen Geschichte des Holocaust ist.

Nicht aber nur vordergründig auf den eigenen Vorteil bedacht ist jener Judenälteste. Auch das wäre zu einfach gedacht, nicht nur im Roman. Durchaus eine Form innerer Logik wohnt ihm inne, sozusagen ein Plan, sich durch Annäherung an die deutsche Herrschaft und Verinnerlichung derer Vorgaben einen Platz für sich und 'seine' Juden zu sichern.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvoller Roman
Der Roman schildert sehr eindrucksvoll das leben der Juden in Lodsz mit vielen Detailinformationen.
Der Roman hat mich sehr beeindruckt.
Vor 7 Monaten von Rolf Ahrens veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Rumkowskis Seelenleben
Wie konnte man hier nur überleben? Wohl nur, indem man, wie der Älteste des Judenrates der Stadt Lodz es versucht hat, sich anzupassen, eine Simulation zu realisieren,... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Christof Sperl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schonungslos, aber unverzichtbar auf der Liste hervorragender...
Im Vorfeld einer Reise nach Krakau und Auschwitz habe ich dieses Buch gelesen. Die meisten wissen ungefähr, was in den Gettos geschah und in den Vernichtungslagern, aber aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Zilpzalp
4.0 von 5 Sternen Sehr Interessant
Ein gutes Buch über eine schlimmer Zeit die für viele nicht verständlich ist wie so etwas passieren konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2012 von Zeev Rosenberg
5.0 von 5 Sternen Ein Weg durch unwegsame Gedanken, Gefühle und Geschehen
Dieser Dokumentar-Roman über das Juden-Ghetto von Lodz weckt Gefühle und Gedanken und geht nicht spurlos an den Lesenden vorüber. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2012 von Neuschäfer
5.0 von 5 Sternen Wie viel Mitverantwortung tragen wir am Weltgeschehen?
Das Ghetto von Lodz steht für die maßlosen Verbrechen des Dritten Reiches an seinen jüdischen Mitbürgern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von Ruth Justen
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