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Die Eleganz des Igels: Roman [Taschenbuch]

Muriel Barbery , Gabriela Zehnder
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (144 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Mai 2008

Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt.

Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.


Wird oft zusammen gekauft

Die Eleganz des Igels: Roman + Die letzte Delikatesse: Roman + Die Eleganz des Igels: Roman
Preis für alle drei: EUR 33,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 380 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423246588
  • ISBN-13: 978-3423246583
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (144 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.170 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In Muriel Barberys ›Eleganz des Igels‹ schieben sich Palomas tiefgründige Gedanken zwischen Renées Tagebucheinträge, in denen sie Betrachtungen über japanische Schiebetüren anstellt, eine Widerlegung der Phänomenologie anhand ihres Katers versucht oder die Trostlosigkeit des Conciergendaseins in satirischen Darstellungen der Upperclass verarbeitet.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.07.2008

Über den Autor

Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, verbrachte einige Jahre in Kyoto und lebt derzeit wieder in Frankreich. Ihr Romandebüt, >Die letzte Delikatesse<, erschien 2000 und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. >Die Eleganz des Igels<, ihr zweiter Roman, wurde zu dem literarischen Bestseller des Jahres 2007 in Frankreich, in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u.a. mit dem >Prix Georges Brassens 2006<, dem >Prix des libraires 2007< dem >Prix Rotary International<).


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
206 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie gesprächig kann ein Igel sein? 23. Juli 2008
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es ist oft eine Freude die wunderbar geformten Sätze zu lesen und ich habe mich mehr als einmal gefragt, warum der Name der Übersetzerin Gabriela Zehnder, die es vermochte, die Melodie der Sprache so gekonnt zu übersetzen, nur einmal genannt wird und die es dem Verlag noch nicht einmal wert ist, dass man ihr ein paar Zeilen im Klappentext widmet. (Fast eine Parallele zur Concierge, deren Arbeit von allen geschätzt wird, die aber aufgrund ihrer Rolle immer im Hintergrund zu stehen hat.)
Trotz der Freude ist es aber auch häufig eines: etwas anstrengend und sogar manchmal etwas ermüdend, wenn allzu viel parliert wird, wenn der Grundgedanke der Überlegungen und Abschweifungen schon als Schatten seiner selbst 5 Seiten zuvor zu finden ist und über dem ganzen fast in Vergessenheit gerät.
Das ist einer der Punkte, die dazu führten, dass ich die allgemeine Begeisterung nicht so ganz teilen mag. Und noch etwas war für mich nicht stimmig. Ein zwölf Jahre altes Mädchen und eine 54 Jahre alte Frau müssen einfach unterschiedlicher in ihren Formulierungen sein. Natürlich sind beide Hyperintelligent und darauf werden wir als Leser dann auch mehr als einmal hingewiesen, als wenn wir das nicht aus der Sprache und den verwendeten Zitaten schon verstanden hätten, wird es immer wieder in die Geschichte eingestreut, doch die Autorin gibt den Beiden die selbe Art von Sprache, legt ihnen Sätze in den Mund, die von ihnen beiden stammen könnten und so besitzen Renèe und Paloma für mich keine eigene Identität und wirken darum seltsam homogen und nicht authentisch genug, als dass ich ihnen die von Frau Barbery zugedachte Rolle abnehmen mag.

Natürlich werde ich nichts über das Ende des Buches verraten, doch auch hier war ich nicht sehr begeistert von dem, was die Autorin für ihre Hauptperson vorgesehen hat und auch, wenn es kein unrealistisches Ende ist - unrealistisch ist eher die Existenz einer überintelligenten philosophierenden Concierge wie Renèe und eines Wesens wie Paloma, deren Sprache und Erfahrungen zu abgeklärt und zu Lebenserfahren für ein Mädchen ihres Alters klingt ' so hat es mir persönlich nicht gefallen.Insgesamt, mag ich mich der allgemeinen Begeisterung nicht anschließen, da es zwar sprachliche Schönheit aufweist und zum Teil interessante Ausflüge in die Philosophie bietet, mir aber zu viele Kritikpunkte bietet, um es uneingeschränkt zu empfehlen.
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das könnte mein Buch des Jahres werden! 12. Mai 2008
Von Daniela Möhrke TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Ich bin vollkommen begeistert von der Sprache des Buches (auch ein Lob an die Übersetzerin!), von der Darstellung der Figuren, von der Spannung die erzeugt wird und von der Einzigartigkeit der Geschichte an sich.
Endlich mal wieder ein Buch, das kein Abklatsch eines anderen ist.
Einziges Manko: die alte deutsche Rechtschreibung!

Alles spielt sich in der Rue de Grenelle 7 ab, wo mehrere reiche Familien leben. Renée ist die Concierge des Hauses und spielt ihre Rolle auch auf beeindruckende Art und Weise. Eigentlich ist sie aber hochintelligent (sehr belesen und kennt sich mit Kultur, Geschichte etc. überdurchschnittlich gut aus) und versucht dies aber, entsprechend ihre Berufsstandes zu vertuschen, indem sie alles so macht, wie es eine Concierge normalerweise tun würde.
Im selben Haus lebt auch Paloma - sie gehört einer reichen Familie an, kann dem aber nichts abgewinnen, weil alle so anders sind als sie selbst und ihr nur wenig Verständnis entgegenbringen. Sie beschließtan ihrem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen, wenn sie nicht bis dahin etwas entdeckt hat, was ihr Leben lebenswert macht und ihren bisherigen Eindruck vom Leben widerlegt, nämlich dass man aus seinem vorherbestimmten Schicksal (in ihrem Fall reich und abgestumpft zu werden) nicht herauskommt.
Mit dem Einzug von Monsieur Kakuro in eine freigewordene Wohnung, ändert sich alles. Er wirkt auf alle anziehend durch seine unvoreingenommene Freundlichkeit allen gegenüber und seine Weisheit.
Er entdeckt auch das Besondere in Renée und Paloma und über ihn lernen sich die beiden kennen. Sein Einzug verändert also so einiges und er bringt neue Hoffnung in das Leben der beiden, dass sie so sein können, wie sie wirklich sind.

Für mich hat dieses Buch definitiv alles, was ein guter Roman braucht.
Tiefgang, Gefühl, Spannung, Sprache auf höchstem Niveau, einen charmanten Humor...
Ich bin restlos begeistert!
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113 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sympathisch - nicht mehr und nicht weniger 13. Juni 2008
Format:Taschenbuch
Ein heiterer, kurzweiliger und warmer Roman ist das. Nach meinem Empfinden kommt er erst im zweiten Viertel so richtig in Fahrt, so als hätten die Protagonisten ab da selbst das Ruder übernommen. Um so mehr wachsen sie einem dann ans Herz, und umso mehr habe ich mich gefreut, dass Renée und Paloma in ihren harten Ansichten und ihrer Strenge am Ende eines Besseren belehrt und in die Lage versetzt werden, mit gütigeren Augen auf sich und die Welt zu schauen. Das hat mich ehrlich gerührt.

Der Roman lebt von seinen Hauptfiguren und den Situationen, in die sie geraten, den genauen Beobachtungen, die sie machen, seinem situativem Witz wie vielleicht auch dem Wunsch, die Augen zu öffnen für die wahren Begegnungen im Leben, für die Kunst und die zeitlos schönen Momente.

Muriel Barbery schreibt unbestritten gut, verfehlt aber meiner Meinung nach immer dann das Ziel, wenn sie dem Leser in Exkursen, die die Handlung überhaupt nicht voranbringen, vermeintlich philosophische oder ästhetische Prinzipien (zur Grammatik, zu Innenarchitektur oder zu Funktion und Wirkung von Türen, sic!) erklären will und sich dabei auch noch besonders umständlich ausdrückt. Da, wo Barbery aber bei ihrer Geschichte und ihren Figuren bleibt, ist sie gut.

Der Roman kommt in seiner Sprache und in seinen Nebensträngen anspruchsvoller daher, als er ist. Ich kann daher verstehen, dass Leser enttäuscht sind, die mehr Tiefgang erwartet haben, weil der durch die Sprache suggeriert, das Versprechen aber nicht eingelöst wird.

Ich lege "Die Eleganz..." ab unter "sympathischer, teils herzerwärmender Schmöker mit spleenigen Charakteren, geschrieben von einer ambitionierten und zum Teil etwas zu selbstverliebten Autorin ".
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Auf Wunsch meiner Tochter
Viele Sachen kaufe ich auch auf anraten meiner Töchter,
da ich als Oma immer zu Hause bin. Es sind aber immer sehr schöne Bücher
und wir sind zufrieden
Vor 1 Monat von Petra Oldag veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nette philosophische Ansätze, die jedoch der vorgegebenen...
Das zwölfjährige Mädchen Paloma ist überdurchschnittlich aufgeweckt und begabt. Bekannt als Klassenbeste und Mitglied einer reichen, pingeligen Familie,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Josephine Sterner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen gut zu lesen
Das Buch war sehr nett und gut zu Lesen, aber total voll mit Klischees
Es ist mir ein Rätsel warum es so beliebt ist.
Vor 4 Monaten von ski-quilt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Bestseller
Ein in der Originalsprache verfasster Roman muss in der Übersetzung sich nicht gleicherart bewähren. Das ist m.E. bei diesem Roman der Fall. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Peter Gerlach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Intelligente Tiefgründigkeit
Selten hat mich ein Buch so sehr berührt, wie Muriel Barberys "Die Eleganz des Igels".
Ein Buch, das ideal für gemütliche Leseabende ist und bei mir innerlich... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Celebrindal33 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für eigenwillige Intellektualität und das...
Im Zentrum des Romans "Die Eleganz des Igels" steht eine 54jährige verwitwete Concierge eines Pariser Nobelwohnblocks. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lectorianus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen "Herr Professor, ich weiß was!'"
Mitte, Ende 30 war Mademoiselle Barbery, als sie ihren Bestseller "Die Eleganz des Igels" geschrieben hat. Ein Alter, das mit keiner der Figuren im Roman übereinstimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich genieße diese Stimmen
Mutter und Tochter Thalbach in den Sprechrollen der Concierge und des Mädchens Paloma ist einfach ein Genuß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2011 von Ingrid Schaper
1.0 von 5 Sternen Unreifes Geplapper
Manche Bücher muss man sich erarbeiten. Lesen darf auch fordern, anstrengen. Aber ich möchte spätestens nach einem Drittel einen Eindruck davon haben, wofür ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2011 von THP
1.0 von 5 Sternen Der Pharisäismus des Zöllners
So, das vorweg: bei einem Buch, dass sich schon aufgrund lässlich falscher Komma-Setzung über die dürftige Bildung eines Menschen lustig macht, ist "Marmellade"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2011 von Andreas Gryphius
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Suche philosophisches Buch, das auch eine sehr spannende Handlung hat 1 22.02.2009
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