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Die Eleganz des Igels: Roman
 
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Die Eleganz des Igels: Roman [Taschenbuch]

Muriel Barbery , Gabriela Zehnder
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423138149
  • ISBN-13: 978-3423138147
  • Originaltitel: L'Elégance du hérisson
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Muriel Barbery
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein heiteres, ein weises Buch mit viel Witz, das aber seine Leser fordert. Schön, wenn sich solche Bücher so gut verkaufen!«
Rainer Glas, Lesenswert 05.02.2009

»Es geht um ein ganz großes Frauenthema: die eigene Größe zu erkennen und in die Welt zu tragen. Was für ein Vergnügen, mit diesen Charakteren auf eine philosophische Reise zu gehen!«
Dorothea Assig (Management-Coach), myself.de Februar 2009

»Meinen Liebsten schenke ich ›Die Eleganz des Igels‹ von Muriel Barbery; eine glänzend geschriebene Geschichte über zwei Frauen, die im gleichen Haus in Paris wohnen und vorgeben graue Mäuse zu sein. [...] Ein bitterböses, berührendes, ja, einzigartiges Buch über die Suche nach der Schönheit in der Welt.«
Tina Layes, tz 17.12.2008

»Charmant, witzig und einzigartig – der Bestseller des Jahres aus Frankreich.«
Probis intern 15.12.2008

»Ein philosophisch angehauchtes Buch, das Hoffnung macht und Freundschaft und Herzensbildung jenseits von vermeintlichen Grenzen ortet.«
Ralf-Carl Langhals, Mannheimer Morgen 06.12.2008

»Roman über zwei Außenseiter, voller Komik und mit viel Sinn für Philosophie und Kunst.«
Diakonie Magazin November 2008

»Ein Buch voller Wärme, Liebe und unbeugsamem Glauben, dass alles doch wert ist, gelebt zu werden.«
Wege November 2008-Januar 2009

»Muriel Barberys ›Die Eleganz des Igels‹ ist ein modernes Märchen über Liebe, Philosophie und Freundschaft. Geistreich, elegant, voller Anmut, trifft es mitten ins Herz. Es macht Mut und unendlich traurig und gehört mit Abstand zu den schönsten Büchern, die in diesem Jahr erschienen sind.«
General-Anzeiger 26.10.2008

»Ein außergewöhnlicher Roman in poetischer, metaphernreicher Sprache; berührend, humorvoll, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Schönheit der Welt.«
Angelika Scheil, Westdeutsche Allgemeine Zeitung 18.10.2008

»Bei sorgsamem Lesen erschließt sich ein Schatz an optimistischen Lebenseinsichten und mit Leichtigkeit vermittelten philosophischen Gedanken. Unbedingt empfehlenswert.«
Lotte Schüler, Buchprofile Jahrgang 53/2008, Heft 4

»›Die Eleganz des Igels‹ ist schon in Buchform ein Hochgenuss. Als Hörbuch besticht es durch die einzigartige Interpretation von Anna und Katharina Thalbach. Dieser Bestseller aus Frankreich hat einen ganz eigenen Klang: Klug, charmant, voller Witz – Paris mit einem Schuss Japan!«
Kerstin Krögis, bergisch-exclusiv-verlag.de September 2008

»Die Spannung des Romans ergibt sich aus seiner Tiefgründigkeit. Es macht einfach Freude, Muriel Barbery zu lesen. Mittlerweile wurde ›Die Eleganz des Igels‹ in 31 Sprachen übersetzt.«
Andre Damm, MDR 30.09.2008

»Der französische Bestseller ist ein Roman auf hohem Niveau – unterhaltsam, satirisch-intelligent und bewegend.«
MSZ – Münster Senioren- Zeitung September 2008

»Ein wunderbar witziges, bitterböses und sehr berührendes Buch, das von den kleinen Freuden des Alltags erzählt, das tiefgründig und zugleich leicht ist – eben ein außergewöhnliches Leseerlebnis.«
HNA, Waldeckische Allgemeine 17.09.2008

»Der erste Lichtblick auf dieser trüben Liste ist dieser geistreiche französische Unterhaltungsroman über Madame Michel, die Concierge eines Pariser Hauses an der Rue de Grenelle Nummer 7, ein zum Selbstmord entschlossenes hochbegabtes Mädchen und einen japanischen neuen Mieter. Bisweilen dringt Barberys mit Drive erzählte Geschichte dabei in philosophisch-soziologische Tiefen vor, enthalten in Aphorismen wie: »Wenn es etwas gibt, was die Armen verabscheuen, dann sind es die anderen Armen«.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 07.09.2008

»Hinreißend komisch, bitterböse und sehr berührend erzählen Paloma und Renée von ihrem Leben, den Bewohnern des Stadtpalais, von Büchern, Filmen, Mangas und von ihrer Suche nach der Schönheit in der Welt.«
M. Matt-Brassel, Kultur-Artour September-November 2008

»Wer eine Antwort sucht auf die großen Fragen, der erhält im Roman der französischen Philosophielehrerin Muriel Barbery wunderbar einfühlsame, intelligente, anrührende, manchmal auch satirische Antworten. So ist das Buch ein Beweis dafür, wie wunderschön, erhaben und tragisch Literatur sein kann, unterhaltend und bereichernd zugleich. Ein wahrer Lesegenuss.«
Birgit Hock, Die Rheinpfalz 30.08.2008

»Wer über ›Die Eleganz des Igels‹ zu schreiben weiß, muss ein philosophischer Charakter sein. Jemand, der die Welt vorbehaltlos ansieht und sich seine eigenen Gedanken und Erklärungen macht. Muriel Barbery fällt in diese Spezies. Ihr Romandebüt ›Die letzte Delikatesse‹ wurde in zwölf Sprachen übersetzt, mit ihrem zweiten Buch hat sie den endgültigen Durchbruch geschafft. Das Buch wurde mit Preisen überhäuft und in 27 Sprachen übersetzt, die Kritiker und die Leser jubelten gleichermaßen. Kein Wunder, ist doch der französischen Autorin, Jahrgang 1969, ein Wunder gelungen: Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Frauengestalten, die beide ihre wahre Intelligenz und Weitsicht verbergen, treffen aufeinander und erkennen einander als Seelenverwandte. Sie durchblicken die Mechanismen unserer modernen Gesellschaft und sind wahre Philosophinnen, die eine eine vierundfünfzigjährige Concierge, die andere ein zwölf Jahre altes Mädchen aus gutem Hause. Und beide wachsen dem Leser ans Herz, ebenso die Autorin, der unser Dank gilt!«
Gerhard Altmann, Magazin PANNOrama 26.08.2008

»Muriel Barbery ist ein außergewöhnliches Buch mit faszinierenden Charakteren gelungen, das den Leser auf unterhaltsame und teilweise warme, komische Art und Weise berührt und auch sehr zum Nachdenken anregt. ›Die Eleganz des Igels‹ ist einerseits sehr tiefgründig, andererseits stellenweise unglaublich witzig.«
Wolfgang Gonsch, how2find.de August 2008

»Muriel Barbery versteht es, einen Roman zu schreiben, der mitreißt. Besonders wertvoll wird das außergewöhnliche Werk durch seine poetische und metaphernreiche Sprache, den Humor und die nie aufgesetzt wirkenden, kurzen philosophischen Betrachtungen. Unterhaltsam und gescheit! Sehr empfohlen.«
Stephan Schwering, Emsdettener Volkszeitung 07.08.2008

»Mit viel Charme und Witz, manchmal böse und oft berührend, erzählen darin zwei Frauen aus ihrem Leben und von ihren Ansichten: eine arme, aber gebildete Pariser Concierge (eine Art Hausmeisterin) – und die zwölfjährige Paloma, die mit ihren Eltern eine der teuren Wohnungen in dem schönen Haus bewohnt und eigentlich beschlossen hat, an ihrem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen. Aber Gott sei Dank ist da noch reichlich Sehnsucht nach Schönheit in der Welt…«
Weilheimer Tagblatt 06.08.2008

»Barberys Geschichte um eine lebenskluge Concierge, einen suizidgefährdeten Teenager und einen Japaner in Paris besticht durch eingeschmuggelte, aber nie deplatziert wirkende Sätze, die auch eines Kafka oder Heiner Müller würdig wären.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 03.08.2008

»Wunderbar tiefsinnig und ideale Sommerlektüre: Die französische Autorin setzt zwei Außenseitercharaktere sowie die sie umgebende Gesellschaft gekonnt in Szene.«
Gesundheit Juli/August 2008

»Ein typisch französischer, warmherziger Roman, der sich klammheimlich in den Bestsellerlisten nach oben strampelt.«
Frau im Spiegel 30.07.2008

»Philosophische Gesellschaftssatire.«
Tips Amstetten 24.07.2008

»In Muriel Barberys ›Eleganz des Igels‹ schieben sich Palomas tiefgründige Gedanken zwischen Renées Tagebucheinträge, in denen sie Betrachtungen über japanische Schiebetüren anstellt, eine Widerlegung der Phänomenologie anhand ihres Katers versucht oder die Trostlosigkeit des Conciergendaseins in satirischen Darstellungen der Upperclass verarbeitet.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.07.2008

»Ein anrührende, skurrile Geschichte zweier Außenseiter.«
Burda Modemagazin 2008/08

»Tiefgründige und witzige Gesellschaftssatire über zwei Außenseiterinnen.«
In Style August 2008

»Eine ironische, gesellschaftskritische Geschichte, die ihren Höhepunkt in der wunderbar zarten Annäherung von Ozu und Renée findet.«
Altmühl-Bote 31.07.2008

»Mit Witz, Charme und Intelligenz lässt die Autorin ihre Heldinnen die großen Fragen des Lebens erkunden. Unbedingt lesen!«
Emotion 2008/07

»Ein Bestseller – und ein anspruchsvolles Lesehighlight.«
Nordwest Zeitung 18.07.2008

»Es ist ein trauriges Ende, das sich Muriel Barbery für ihren ebenso klugen wie unterhaltsamen Roman ausgedacht hat – und ein anrührendes zugleich: Verzweiflung gebiert neue Hoffnung, und der Tod ermutigt zu neuem Leben.«
Siegener Zeitung 16.07.2008

»Charmant und abgehoben und doch so bodenständig, auf jeden Fall aber philosophisch, beschreibt Muriel Barbery auf 364 Seiten die Welt zweier Frauen im heutigen Frankreich.«
Bochumer Stadt- und Studierzeitung 15.07.2008

»Es ist eines der stillen, philosophischen Bücher, das das Potential hat, sich Seite für Seite zum persönlichen Lieblingsbuch zu mausern.«
Christlicher Digest Juli 2008

»Philosophisch, sentimental, spitz und sarkastisch ist das Buch von Barbery, komisch und tragisch, eine Gesellschaftssatire, ein Buch über Kunst und Philosophie, die drei Außenseiter zusammenführen kann.«
Stuttgarter Zeitung 11.07.2008

»Unbedingt empfehlenswert!«
Ruhr Nachrichten 10.07.2008

»Der Roman der Philosophiedozentin Muriel Barbery wurde in Frankreich zum Bestseller, vielfach ausgezeichnet und in 27 Sprachen übersetzt. Mit Recht.«
Kirche In Juli 2008

»Es ist ein bisschen wie Aschenputtel oder Pygmalion, ein Märchen – allerdings ohne Happy End. Denn Renée stirbt nicht umsonst – ihr Tod rettet Paloma, die Glaubwürdigkeit der Autorin Muriel Barbery und dieses kluge, wunderbare Buch vor einem verkitschten Ende.«
Augsburger Allgemeine 25.06.2008

»Französisch-Lektüre mit schrägem Charme.«
Frizz Juni 2008

»Witzig, intelligent und mit seiner melodiösen Sprache ist dieses philosophische Märchen wie ein japanisches Haiku: tiefgründig und zugleich leicht und luftig.«
Thalia at Magazin Juni 2008

»Barbery stellt die kleinen Freuden des Lebens in den Mittelpunkt, ohne die großen Sorgen zu verklären. Eigentlich ein Roman für kalte Wintertage, aber so lange sollte sich niemand gedulden.«
Grenz-Echo 16.06.2008

»›Die Eleganz des Igels‹ ist ein philosophischer Roman voller Tiefe, Eleganz und Scharfsinn.«
Main-Echo 07.06.2008

»In verschnörkelt, gehobener Sprache, langen Schachtelsätzen und tiefgründiger Wortwahl wird erhaben über das Reichsein und der daraus folgenden Oberflächlichkeit und Dummheit philosophiert. Der enorme Wert geistiger Erfahrungswelten in Literatur und Kunst bekommt ebenso seinen Raum, wie eine gewisse Selbstironie. Der Ausgang lässt sich dabei ungefähr erahnen, nichtsdestotrotz stellt der französische Roman einen Genuss dar.«
Moritz - Studentische Meiden Greifswald Juni 2008

»Die Welt mit anderen Augen. Mit weisem, scharfem und sarkastischem Blick, der aber doch so ehrlich und wahrhaftig ist. Die Figuren des Buchs sind frisch und leuchtend hell, voll Gefühl, Bitterkeit und eben Eleganz. Ein traumhaftes Buch!«
Alex Dengler, Bild am Sonntag 01.06.2008

»Dies ist schlicht und einfach ein intelligenter Unterhaltungsroman. Die Französin Barbery erzählt von einem zum Selbstmord entschlossenen Teenager und einer sehr gebildeten Concierge in einer Enklave der Wohlhabenden in Paris – und hat damit eine mitreißende und lebenskluge Geschichte geschrieben, die dem Vergleich mit ›Harold und Maude‹ standhält.«
Der Tagesspiegel 08.06.2008

»Rührend, komisch und sehr liebenswert philosophieren die Figuren in Muriel Barberys französischem Bestseller über ihr (Zusammen-) Leben. Eine wunderbare, stimmungsvolle Sommerlektüre.«
Freundin 04.06.2008

»Eine tolle Sommerlektüre, bei der man fast nebenbei auch noch einiges für seine Bildung tun kann.«
Kölner Stadt-Anzeiger 22./23.05.2008

»Skurril, komisch und anrührend.«
Kölner Stadt-Anzeiger 22.05.2008

»Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.«
Siegener Zeitung 21.05.2008

»Vom Triumph einer Wehrlosen über alle Wichtigtuer erzählt ›Die Eleganz des Igels‹. Doch auch davon, dass man sich auf der Höhe der Zustände nicht lange hält, und zuletzt davon, dass gegen ein Kunstwerk im Großen und Ganzen nichts einzuwenden ist, außer dass es - auch wenn es die Zeit aufzuheben scheint - kein Mittel gegen den Tod ist.«
Der Spiegel 13.05.2008

»Herrlich französisch!«
Lisa Mai 2008

»Die hochgebildete Renée ist seit 27 Jahren Concierge in Paris, Paloma ist 13, altklug und Tochter reicher Eltern. Beide erzählen hier mit etwas Spott und sehr lustig über ihr Leben, ihre Nachbarn und den ganzen Rest.«
Glamour München 29.04.2008

»Renée ist 54 Jahre alt und Concierge in Paris. Sie ist klein, hässlich und Witwe. Paloma ist zwölf, hochbegabt, hat reiche Eltern. Beide wohnen in einem Stadtpalais und erzählen auf hinreißende Weise von den Menschen, die dort leben.«
In - Das Star & Style Magazin 08.05.2008

»Dieses Buch ist so außergewöhnlich wie seine Heldinnen. Es ist spannend und mitreißend, und das ohne 'Action', denn eigentlich philosophieren hier nur zwei intelligente Menschen über die kleinen Freuden des Alltags. Aber wie sie das tun, das ist berührend und anregend, faszinierend und unterhaltsam zugleich – und manchmal unglaublich komisch. Wer alles Philosophische bislang für abgehoben und langweilig gehalten hat: ›Die Eleganz des Igels‹ belehrt ihn aufs Angenehmste eines Besseren.«
buechereule.de 06.05.2008

»Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührend Geschichte zweier Außenseiter.«
medien-info.com 05.05.2008

»Ein lesenswerter Mix aus Literatur, philosophischer Betrachtung und Gesellschaftssatire.«
Börsenblatt Nr. 10/2008

»Ein modernes Märchen, erfrischend und intelligent.«
Le Figaro

»Muriel Barbery gelingt es, von gewichten Dingen mit einladender Leichtigkeit zu erzählen.«
Le Figaro littéraire

»Zu behaupten, Muriel Barbery sei begabt, würde weit unterhalb der Wahrheit bleiben. Sie ist wie eine Orgel, ein Orchester für sich allein, fähig die verschiedensten Stimmen ertönen zu lassen, den Gebildeten, den Clown, den Spötter, den Ergriffenen, den Polemiker, den Unverbildeten. [...] Sie hat einen verheerenden Humor. Man weint vor Lachen beim Lesen des Romans.«
Nouvel Observateur

»Barbery beschreibt die kleinen Freuden unserer Existenz, diese perfekten Momente, in denen manchmal alles kippt, mit der ganz unzeitgemäßen Nostalgie eines Marcel Proust und der Frische eines Philippe Delerm. Witzig, intelligent und mit seiner melodiösen Sprache besitzt dieses philosophische Märchen etwas Japanisches: tiefgründig und zugleich leicht und luftig wie ein Haiku.«
L'Express

»Prall und drehbuchtauglich sind die Bilder dieses Romandebüts, lebhaft und temporeich die Dialoge. Und bei aller Unverfrorenheit schwingt eine leise Traurigkeit mit, die aus der Verlorenheit der Heldin entsteht.«
Kieler Nachrichten 04.02.2009

»Muriel Barberys ›Die Eleganz des Igels‹ ist ein modernes Märchen über Liebe, Philosophie und Freundschaft. Geistreich, elegant, voller Anmut, trifft es mitten ins Herz. Es macht Mut und unendlich traurig und gehört mit Abstand zu den schönsten Büchern, die in diesem Jahr erschienen sind.«
General-Anzeiger 25.10.2008

»Dieses Buch ist so außergewöhnlich wie seine Heldinnen. Es ist spannend und mitreißend, und das ohne „Action“, denn eigentlich philosophieren hier nur zwei intelligente Menschen über die kleinen Freunden des Alltags. Aber wie sie das tun, das ist berührend und anregend, faszinierend und unterhaltsam zugleich – und manchmal unglaublich komisch. Wer alles Philosophische bislang für abgehoben und langweilig gehalten hat: ›Die Eleganz des Igels‹ belehrt ihn eines Besseren.«
Christoph Weidler, fantasyguide.de 02.10.2008

»Bei sorgsamem Lesen erschließt sich ein Schatz an optimistischen Lebenseinsichten und mit Leichtigkeit vermittelten philosophischen Gedanken. Unbedingt empfehlenswert.«
Lotte Schüler, Buchprofile 53/2008

»›Die Eleganz des Igels‹ ist schon in Buchform ein Hochgenuss. Als Hörbuch besticht es durch die einzigartige Interpretation von Anna und Katharina Thalbach. Dieser Bestseller aus Frankreich hat einen ganz eigenen Klang: Klug, charmant, voller Witz – Paris mit einem Schuss Japan!«
Kerstin Krögis, bergisch-exclusiv-verlag.de September 2008

»Ein wunderbar witziges, bitterböses und sehr berührendes Buch, das von den kleinen Freuden des Alltags erzählt, das tiefgründig und zugleich leicht ist – eben ein außergewöhnliches Leseerlebnis.«
HNA, Waldeckische Allgemeine 17.09.2008

»Der erste Lichtblick auf dieser trüben Liste ist dieser geistreiche französische Unterhaltungsroman über Madame Michel, die Concierge eines Pariser Hauses an der Rue de Grenelle Nummer 7, ein zum Selbstmord entschlossenes hochbegabtes Mädchen und einen japanischen neuen Mieter. Bisweilen dringt Barberys mit Drive erzählte Geschichte dabei in philosophisch-soziologische Tiefen vor, enthalten in Aphorismen wie: „Wenn es etwas gibt, was die Armen verabscheuen, dann sind es die anderen Armen.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 07.09.2008

»Hinreißend komisch, bitterböse und sehr berührend erzählen Paloma und Renée von ihrem Leben, den Bewohnern des Stadtpalais, von Büchern, Filmen, Mangas und von ihrer Suche nach der Schönheit in der Welt.«
M. Matt-Brassel, Kultur-Artour September. 2008

»Wer über ›Die Eleganz des Igels‹ zu schreiben weiß, muss ein philosophischer Charakter sein. Jemand, der die Welt vorbehaltlos ansieht und sich seine eigenen Gedanken und Erklärungen macht. Muriel Barbery fällt in diese Spezies. Ihr Romandebüt ›Die letzte Delikatesse‹ wurde in zwölf Sprachen übersetzt, mit ihrem zweiten Buch hat sie den endgültigen Durchbruch geschafft. Das Buch wurde mit Preisen überhäuft und in 27 Sprachen übersetzt, die Kritiker und die Leser jubelten gleichermaßen. Kein Wunder, ist doch der französischen Autorin, Jahrgang 1969, ein Wunder gelungen: Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Frauengestalten. Die beide ihre wahre Intelligenz und Weitsicht verbergen, treffen aufeinander und erkennen einander als Seelenverwandte. Sie durchblicken die Mechanismen unserer modernen Gesellschaft und sind wahre Philosophinnen, die eine eine vierundfünfzigjährige Concierge, die andere ein zwölf Jahre altes Mädchen aus gutem Hause. Und beide wachsen dem Leser ans Herz, ebenso die Autorin, der unser Dank gilt!«
Gerhard Altmann, Magazin PANNOrama 26.08.2008

»Barberys Geschichte um eine lebenskluge Concierge, einen suizidgefährdeten Teenager und einen Japaner in Paris besticht durch eingeschmuggelte, aber nie deplatziert wirkende Sätze, die auch eines Kafka oder Heiner Müller würdig wären…«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 03.08.2008

»Wunderbar tiefsinnig und ideale Sommerlektüre: Die französische Autorin setzt zwei Außenseitercharaktere sowie die sie umgebende Gesellschaft gekonnt in Szene.«
Gesundheit Juli 2008

»Ein anrührende, skurrile Geschichte zweier Außenseiter.«
Burda Modemagazin 08/2008

»Tiefgründige und witzige Gesellschaftssatire über zwei Außenseiterinnen.«
In Style August 2008

»Mit Witz, Charme und Intelligenz lässt die Autorin ihre Heldinnen die großen Fragen des Lebens erkunden. Unbedingt lesen!«
Emotion 07/2008

»Der Roman der Philosophiedozentin Muriel Barbery wurde ein Frankreich zum Bestseller, vielfach ausgezeichnet und in 27 Sprachen übersetzt. Mit Recht.«
Kirche In Juli 2008

»Französisch-Lektüre mit schrägem Charme.«
Frizz 06/2008

»In verschnörkelt, gehobener Sprache, langen Schachtelsätzen und tiefgründiger Wortwahl wird erhaben über das Reichsein und der daraus folgenden Oberflächlichkeit und Dummheit philosophiert. Der enorme Wert geistiger Erfahrungswelten in Literatur und Kunst bekommt ebenso seinen Raum, wie eine gewisse Selbstironie. Der Ausgang lässt sich dabei ungefähr erahnen, nichtsdestotrotz stellt der französische Roman einen Genuss dar.«
Moritz, Studentische Meiden Greifswald Juni 2008

»Eine tolle Sommerlektüre, bei der man fast nebenbei auch noch einiges für seine Bildung tun kann.«
Kölner Stadt-Anzeiger 22.05.08

»Dieses Buch ist so außergewöhnlich wie seine Heldinnen. Es ist spannend und mitreißend, und das ohne „Action“, denn eigentlich philosophieren hier nur zwei intelligente Menschen über die kleinen Freuden des Alltags. Aber wie sie das tun, das ist berührend und anregend, faszinierend und unterhaltsam zugleich – und manchmal unglaublich komisch. Wer alles Philosophische bislang für abgehoben und langweilig gehalten hat. ›Die Eleganz des Igels‹ belehrt ihn aufs Angenehmste eines Besseren.«
buechereule.de 06.05.2008

»…ein lesenswerter Mix aus Literatur, philosophischer Betrachtung und Gesellschaftssatire.«
Börsenblatt 10-2008

»Zu behaupten, Muriel Barbery sei begabt, würde weit unterhalb der Wahrheit bleiben. Sie ist wie eine Orgel, ein Orchester für sich allein, fähig die verschiedensten Stimmen ertönen zu lassen, den Gebildeten, den Clown, den Spötter, den Ergriffenen, den Polemiker, den Unverbildeten … Sie hat einen verheerenden Humor. Man weint vor Lachen beim Lesen des Romans.«
Nouvel Observateur

»Barbery beschreibt die kleinen Freuden unserer Existenz, diese perfekten Momente, in denen manchmal alles kippt, mit der ganz unzeitgemäßen Nostalgie eines Marcel Proust und der Frische eines Philippe Delerm. Witzig, intelligent und mit seiner melodiösen Sprache besitzt dieses philosophisches Märchen etwas Japanisches: tiefgründig und zugleich leicht und luftig wie ein Haiku.«
L'Express

»Ein Buch voller Wärme, Liebe und unbeugsamem Glauben, dass alles doch wert ist, gelebt zu werden.«
Wege November 2008

»Muriel Barberys ›Die Eleganz des Igels‹ ist ein modernes Märchen über Liebe, Philosophie und Freundschaft. Geistreich, elegant, voller Anmut, trifft es mitten ins Herz. Es macht Mut und unendlich traurig und gehört mit Abstand zu den schönsten Büchern, die in diesem Jahr erschienen sind.«
General-Anzeiger 25./26.10.2008

»Der erste Lichtblick auf dieser trüben Liste ist dieser geistreiche französische Unterhaltungsroman über Madame Michel, die Concierge eines Pariser Hauses an der Rue de Grenelle Nummer 7, ein zum Selbstmord entschlossenes hochbegabtes Mädchen und einen japanischen neuen Mieter. Bisweilen dringt Barberys mit Drive erzählte Geschichte dabei in philosophisch-soziologische Tiefen vor, enthalten in Aphorismen wie: „Wenn es etwas gibt, was die Armen verabscheuen, dann sind es die anderen Armen."«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 07.09.2008

»Hinreißend komisch, bitterböse und sehr berührend erzählen Paloma und Renée von ihrem Leben, den Bewohnern des Stadtpalais, von Büchern, Filmen, Mangas und von ihrer Suche nach der Schönheit in der Welt.«
M. Matt-Brassel, Kultur-Artour September 2008

»Wer eine Antwort sucht auf die großen Fragen, der erhält im Roman der französischen Philosophielehrerin Muriel Barbery wunderbar einfühlsame, intelligente, anrührende, manchmal auch satirische Antworten. So ist das Buch ein Beweis dafür, wie wunderschön, erhaben und tragisch Literatur sein kann, unterhaltend und bereichernd zugleich. Ein wahrer Lesegenuss.«
Birgit Hock, Die Rheinpfalz 30.08.2008

»Muriel Barbery ist ein außergewöhnliches Buch mit faszinierenden Charakteren gelungen, das den Leser auf unterhaltsame und teilweise warme, komische Art und Weise berührt und auch sehr zum Nachdenken anregt. ›Die Eleganz des Igels‹ ist einerseits sehr tiefgründig, andererseits stellenweise unglaublich witzig.«
Wolfgang Gonsch, how2find.de August 2008

»Muriel Barbery versteht es, einen Roman zu schreiben, der mitreißt. Besonders wertvoll wird das außergewöhnliche Werk durch seine poetische und metaphernreiche Sprache, den Humor und die nie aufgesetzt wirkenden, kurzen philosophischen Betrachtungen. Unterhaltsam und gescheit! Sehr empfohlen.«
Stephan Schwering, Emsdettener Volkszeitung 07.08.2008

»Französisch-Lektüre mit schrägem Charme.«
Frizz 2008/06

»Die Welt mit anderen Augen. Mit weisem, scharfem und sarkastischem Blick, der aber doch so ehrlich und wahrhaftig ist. Die Figuren des Buchs sind frisch und leuchtend hell, voll Gefühl, Bitterkeit und eben Eleganz. Ein traumhaftes Buch!«
Alex Dengler, Bild am Sonntag 01.06.2008

»Eine tolle Sommerlektüre, bei der man fast nebenbei auch noch einiges für seine Bildung tun kann.«
Kölner Stadt-Anzeiger 22.23./5.08

»…ein lesenswerter Mix aus Literatur, philosophischer Betrachtung und Gesellschaftssatire.«
Börsenblatt 10/2008

»Barberys Spiel mit allen Facetten der Sprache ist einfach lesenswert.«
Berit Nachtweyh, Goslarsche Zeitung 20.04.2011

»Ein wunderbares Buch, das die Suche aller Protagonisten nach der Schönheit in der Welt schildert.«
Fritzlar-Homberger Allgemeine 01.08.2011

Kurzbeschreibung

Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.


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Format:Taschenbuch
Was haben Igel, die Hauptprotagonistin Renée und dieses Buch gemeinsam? Von außen erscheinen sie sperrig und stachelig, aber sobald sich ihr Inneres offenbart ist man von der Schönheit überrascht.

Renée ist 54 Jahre alt und bereits seit 27 Jahren Concierge in einem herrschaftlichen Stadthaus in der Rue de Grenelle 7 in Paris. Paloma ist 12 Jahre und Tochter in einer sehr wohlhabenden Familie. Auch sie lebt in Rue de Grenelle 7. Beide Menschen könnten in ihrem sozialen Status nicht unterschiedlicher sein und doch sind sie sich sehr ähnlich. Denn sowohl Renée als auch Paloma sind sehr intelligent. Weit intelligenter als Familie, Freunde, Bekannte. Diese Intelligenz macht sie aber sehr einsam, denn weder bei einer gewöhnlichen Concierge noch bei einem jungen Mädchen erwarten die Menschen kluge Gedanken. Während Renée sich einzig ihrer besten Freundin Manuela, der Putzfrau, anvertrauen kann, schreibt Paloma ihre Gedanken in einem Tagebuch nieder und nimmt sich vor, sich zum Ende des laufenden Schuljahres das Leben zu nehmen - sollte nicht etwas ganz Besonderes sie davon überzeugen, dass ihr Leben wert ist, weitergeführt zu werden.

Es dauert sehr lange, bis sich Renée und Paloma kennenlernen und auf den neuen Hausbewohner Kakuro Ozu treffen. Die ganze Zeit über teilen Renée und Paloma ihre komplexen Gedanken mit uns und das macht das Buch oft nicht ganz einfach zu lesen. So habe ich auch recht lange Zeit benötigt, bis ich wirklich warm mit den Charakteren wurde. Renée beschreibt sich selbst mit den Worten "Ich bin Witwe, klein häßlich, mollig, ich habe Hühneraugen und, gewissen Morgenstunden zufolge, in denen er mich selbst stört, einen Mundgeruch wie ein Mammut. Ich habe nicht studiert, ich war immer arm, unauffällig und unbedeutend." Entsprechend ihrer Einschätzung über sich selbst, versteckt sie sich hinter der Gewöhnlichkeit, spielt allen eine etwas dümmliche Concierge vor, damit diese in das allgemeine Weltbild passt.

Paloma ist ein sehr einsames, junges Mädchen. Genervt von ihrer verwöhnten Schwester und den gleichgültigen Eltern, sucht sie Flucht in ihrer eigenen Welt. Ihren Entschluss, sich umzubringen, untermauert sie mit der Entwendung von einzelnen Schlaftabletten aus dem Vorrat der Mutter. Erst als sie auf Kakuro Ozu und Renée trifft, findet sie heraus, dass es wohl möglich ist, das Schicksal zu verändern.

"Die Eleganz des Igels" ist ein Buch der leisen Töne. Sanft kommt es daher, zurückhaltend wie Renée und Paloma. Nach und nach wird seine Botschaft intensiver: Die Schönheit der Welt steckt in jedem einzelnen von uns, ganz egal, woher er kommt, ganz egal, wohin er geht. Die Sprache ist anfangs mit vielen Fremdworten angereichert, aber man liest sich ein und schließlich versinkt man und erwacht erst wieder am Ende des Buches: Mit Tränen in den Augen. Doch nicht nur traurig ist die Geschichte dieser beiden nach außen so unterschiedlichen Menschen. Sie ist voll von Seitenhieben auf die Snobs dieser Welt und besonders Renée brachte mich oft zum Lachen.

Keine sehr leichte Zwischenlektüre, aber absolut lohnenswert. Wenn man sich durch den etwas sperrigen Anfang durchbeißt, wird man mit einer wundervollen Geschichte und ebenso wundervollen Charakteren belohnt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die wahren Fragen des Lebens 21. Oktober 2011
Von Majandra
Format:Taschenbuch
1) Inhalt

Renée, die 54 Jahre alte Concierge eines noblen Wohnhauses in der Rue de Grenelle 7 in Paris, gibt vor, eine vor allem geistig bescheidene Existenz zu fristen, obwohl sie in Wahrheit philosophisch hoch bewandert, ausgesprochen intelligent und weitsichtig ist. Ihrer Ansicht nach ist es jedoch gefährlich, ihre wahre Identität nach außen hin offenkundig zu machen, da die versnobten Reichen nicht erkennen dürfen, wer sie wirklich ist. Sie hat nicht den Mut, sich zur Realität zu bekennen, weil eine Concierge nun einmal so zu sein hat, wie sich die kleingeistigen Menschen das vorstellen und wie sie ihr Leben in deren Erwartung auch zu erfüllen hat. Zudem stellt diese Lebensweise ihrer Meinung nach den einfachsten Weg dar, in keine Konfrontationen mit der Gesellschaft verwickelt zu werden, was selbstverständlich ein Trugschluss ist - schließlich stellt es sich als mehr als nur mühsam heraus, die Lüge aufrecht zu erhalten und niemanden etwas von ihren tatsächlichen Gedanken ahnen zu lassen.
Die zweite Hauptprotagonistin des Romans ist Paloma, ein 12 Jahre altes Mädchen, das mit ihrer reichen Familie in diesem Wohnhaus lebt. Aufgrund der unbefriedigenden Existenz in einer Welt, die von Egoismus, Falschheit und Narrentum geplagt ist, beschließt sie, sich an ihrem nächsten Geburtstag selbst umzubringen, um die Familie wachzurütteln und sie ihrer kümmerlichen Einstellungen bewusst zu machen. Paloma ist überdurchschnittlich intelligent, versucht dies aber ebenfalls so gut wie möglich zu verbergen, um nicht aufzufallen. Im Grunde ist sie nicht anders als Renée auch. Sie beginnt schließlich zwei Tagebücher - jenes der Bewegung der Welt" und jenes, in welchem sie ihre tiefgründigen Gedanken" niederschreibt und festhält. Dabei stellt sie immer mehr fest, dass es doch Dinge gibt, für die es sich lohnt, zumindest ein wenig innezuhalten, wenn man schon nicht dafür leben will.
Anfangs haben beide Personen nur wenig Kontakt zueinander. Das ändert sich, als Monsieur Ozu neu in das Wohnhaus zieht und dort buchstäblich alles auf den Kopf stellt - erst lässt er sein Appartement von Grund auf verändern, dann beginnt er damit, das auch mit den Menschen in seiner Umgebung zu tun. Auf eine gewisse Art und Weise wird er damit zum Lebensretter für beide Protagonistinnen - Paloma erkennt den Egoismus hinter ihrem Wunsch nach Selbstmord und Renée wagt es endlich, aus ihrer versteckten Existenz herauszukommen. Was für alle nach einer Erlösung aus dem unbefriedigenden Dasein aussieht, bleibt aber nicht die strahlende Sonne. Unerwartet ändert sich am Ende plötzlich alles - und damit bleibt am Ende doch nicht mehr als ein Neubeginn.

2) Sprache / Stil

Die Sprache des Romans kann man nur als gebildet oder gehoben bezeichnen und spiegelt damit die Hauptprotagonistinnen auf die bestmögliche nur denkbare Weise wieder. Renée vergeht sich in philosophischen Gedanken und nimmt die Sprache der Bücher auch in der Erzählung ihres Lebens auf, während Paloma sich besonders bemüht, über ihr Alter hinwegzutäuschen, indem sie sich bewusst gewählt ausdrückt. Die Autorin verwendet oft Fremdwörter, um die fortgeschrittene geistige Ebene der beiden Personen auszudrücken, die sich einer Umgangssprache - zumindest mit sich selbst - bedienen, die von den anderen beschriebenen Personen des Romans deutlich abgehoben ist und somit eine Abgrenzung erreicht, die durch bloße inhaltliche Schilderungen gar nicht so deutlich möglich gemacht worden wäre:

"Während der Fernseher der Loge als Garant für mein klandestines Leben sinnloses Zeug für Molluskenhirne plärrte [...]" (S. 14)

Zudem fallen nicht selten Begriffe aus der Philosophie, Literatur oder Kunst, deren Konzepte man erst verstehen kann, wenn man sich eingehender mit den entsprechenden Themen beschäftigt. Außerdem verwendet Paloma hin und wieder japanische Wörter, da sie eine Vorliebe für dieses Land und seine ideellen Ideen besitzt (z. B. S. 19: Seppuku"), und auch hier darf darauf verwiesen werden, dass man die Idee hinter der jeweils bezeichneten Vorstellung häufig erst versteht, wenn man sich mit der Materie der Kultur genauer auseinandergesetzt hat.

3) Kritik und Fazit

Um das Werk richtig verstehen und schätzen zu können, bedarf es einer gewissen Vorbildung in philosophischen und kulturgeschichtlichen Bereichen. Alle gebildeten Hauptpersonen des Romans legen ihr Augenmerk auf das Verständnis der Schönheit der Welt, was über die Vermittlung von bedeutsamen Konzepten dieser Bereiche erreicht wird. Zudem ist es unbefriedigend, große Werke - etwa von Tolstoi oder Marx - nicht zu kennen, wenn man den Roman in seiner Gesamtheit genießen will.
Abgesehen davon kann man das Buch als Ratgeber auffassen, wie man die Welt verstehen und in ihr leben kann. Beide Protagonistinnen stehen symbolisch für das nur allzu häufig unterdrückte Verlangen, sich in der Öffentlichkeit so zu geben, wie man tatsächlich ist, weil man sich nach dem Verständnis unserer Gesellschaft den erwarteten Normen zu beugen hat. Dass diese sich womöglich nicht mit der eigenen Perspektive von Freiheit und Individualität vereinbaren lassen, hindert uns im alltäglichen Leben viel zu oft, uns von unserer wahren Seite zu zeigen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchwachsen 21. August 2010
Von Simona
Format:Taschenbuch
Hier eine etwas andere Rezension:

Erstaunlicher Weise kann ich vielen der Rezensionen zustimmen, den positiven, sowie den negativen.
Meine Haltung gegenüber den Buch hat sich während des Lesens häufig geändert.
Zuerst einmal kann man sagen, dass Menschen die nur unterhalten werden möchten und eine Leküre zum abschalten möchten, mit diesem Buch schlecht beraten sind.
Es werden viele Fremdwörter, sowie Fachbegriffe aus der Philosophie verwendet.

Ich persönlich fand es anfangs sehr interessant und anregend.
Bald bekam ich aber schon den Eindruck, dass die Autorein sich Mühe gegeben hat möglichst viele kluge Begriffe auf einen möglichst kleinen Raum zu bringen und fast zwanghaft zu zeigen, was für ein intellektuelles Meisterstück das Buch ist.
Ich persönlich habe eigentlich kein Problem mit tiefergehenden Gedanken und Gedankenexperimenten, aber es kam mir nicht sehr authentisch vor.

Gerade die sogenannten Klassenunterschiede, die sie oberflächlich verneint und die Klischees, welche sie widerlegen möchte, bestätigt sie teilweise.
Wobei das vielleicht einfach ein Ausdruck der Welt ist, die auf so vielen verschiedenen Ebenen zu betrachten ist und teilweise paradox erscheint.

Ich bakam den Eindruck, dass ihre Worte den Anspruch auf absolute Wahrheit und Gültigkeit hatten, was mir ziemlich arrogant erschien. (Wobei man zugegebender Weise zwischen der Meinung der Autorin und der Figuren differenzieren muss)
Trotz allem habe ich weitergelesen, weil die Gedanken an sich nicht uninteressant blieben und ich wollte mich einfach darauf einlassen.

Beim weiteren Lesen änderte sich meine Haltung.
Die Protagonisten bekamen mehr Menschlichkeit.
Sie waren nicht mehr nur auf ihre Intelligenz beschränkt. Das Buch fing an mich zu fesseln.
Alles was ich anfangs eher kritisiert habe, wurde aufgelöst, als die beiden Hauptpersonen anfangen an ihrem eigenen Gedankengerüst zu zweifeln.

Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen auch wenn ich nicht wirklich ihrer Meinung war, und vieles, nicht alles, anders empfinde.
Auf jeden Fall regt es zum philosphieren und nachdenken an, eben weil man nicht unbedingt der selben Meinung ist.
Alles in allem ist meine Meinung eine Synthese der vorangegangenen Renzesionen.
Ein wenig Recht haben alle.

Ich denke jeder der gerne philosophiert, kann das Buch sicher lesen.
Vorallem ist es unbedingt notwendig, das Buch bis zum Ende zu lesen um sich eine wirkliche Meinung zu bilden.
Nicht von den vielen Fremdwörtern abschrecken lassen ;)

Hoffe, dass ich einigermaßen verständlich war und, dass es euch bei der Wahl hilft, auch wenn ich recht schwammig geblieben bin!
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