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Die Eissphinx: Roman
 
 
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Die Eissphinx: Roman [Taschenbuch]

Jules Verne , G. Roux , Hans-Jürgen Wille , Barbara Klau
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1985 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1. (1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257212682
  • ISBN-13: 978-3257212686
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jules Verne wird heute als genialer technischer Utopist, Gesellschaftskritiker, Pazifist und Anwalt unterdrückter Völker wiederentdeckt. Verne ist aber vor allem hinreißender Erzähler des Außerordentlichen. Die Eissphinx ist ein Stück Literatur für Freunde des Abenteuerlich-Zwielichtigen." (Taschenbuch Magazin)

Kurzbeschreibung

Der amerikanische Weltreisende und Forscher Joerling wartet auf einer der einsamen Kergueleninseln auf ein Schiff, das ihn weiterbringt.
Der Kapitän der "Halbrane", Len Guy, ein geheimnisumwobener Mann, nimmt ihn nach Prüfung und Zögern auf seinen Schoner.
Nach und nach erfährt Joerling, wohin die Reise geht. Der Kapitän glaubt, daß alles, was in dem Roman "Die Abenteuer Gordon Pyms" von Edgar Allan Poe beschrieben wird, keine Erfindung, sondern ein wahrer Bericht ist, und er will den Spuren des über zehn Jahre zurückliegenden Geschehens nachgehen.
Joerling, bald überzeugt davon, daß der Kapitän kein Phantast ist, nimmt an der abenteuerlichen, manchmal gespenstischen Suche teil, die bis weit in die antarktischen Gewässer führt. Packeis, Eisberge bedrohen das Schiff, das schließlich untergeht, Meuterei und Wirrnisse und zuletzt das Geheimnis der Eissphinx und die Lösung aller Rätsel.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Spätwerk von Jules Verne habe ich mir gekauft, weil es sich um die Fortsetzung des von mir sehr geschätzten "Arthur Gordon Pym" (von Edgar Allan Poe) handelt. Diese Erwartung wurde einerseits erfüllt, auf der anderen Seite war ich doch einigermaßen enttäuscht.

Grundsätzlich muss man dem Buch die Verne-typische, sehr angenehm zu lesende Sprache zugute halten. Der Autor ist zweifellos ein Meister im Umgang mit Worten, an dieser Front gibt es also nichts zu bemängeln. Auch, dass das Buch wie der typische Abenteuerroman (nicht nur von Verne, auch Defoe oder Stevenson schreiben ähnlich) aufgebaut ist, erwartet und schätzt man als Fan. Das bedeutet, man trifft auch in diesem Werk auf viele Längen- und Breitenangaben, auf Landschaftsbeschreibungen und verschiedene, genre-typische Abenteuer im Wasser und an Land (als Beispiel sei die "übliche" Meuterei genannt). All das ist sehr gefällig und flüssig beschrieben, man kann sich sehr gut in die Lage der alten Seefahrer hineinversetzen.

Was man jedoch jederzeit merkt, ist, dass die Geschichte nicht von Poe selbst, sondern von einem anderen Autor fortgesetzt wird. Das ist zwar nur natürlich, denn nur Poe schreibt wie Poe, aber es fehlt einfach, das gewisse Etwas, dass man nach dem Klappentext erwartet. Darunter fällt vor allem (bis auf den Schluss), jener subtile Horror, mit dem Poe stets zu glänzen vermag. Das taucht zwar auch im "Pym" erst relativ spät auf, dort dafür umso geheimnisvoller und beklemmender. Im Prinzip handelt es sich bei der "Eissphinx" also um den (verkürzten) "Arthur Gordon Pym", ohne die unheimlichen Schlusskapitel. Das auch in diesem Buch alle unbeantworteten Fragen aus Poe's Geschichte offen bleiben, macht den Roman zu einer einfachen Seefahrts-Abenteuer-Geschichte. Nicht schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich - in diesem Bereich hat Verne Besseres verfasst. Den Vergleich mit Poe standzuhalten wäre natürlich so oder so schwierig gewesen, aber auch für sich genommen hat die Geschichte nicht so viel zu bieten, wie man das vom Autor gewohnt ist.

Ich habe mir durch den Klappentext einfach etwas anderes erwartet - vor allem ein Aufgreifen der Erlebnisse von Arthur Gordon Pym nach dem Ende von Poe's Werk. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Ein Sakrileg eigentlich - nur 2 Sterne für Verne, die man aber in Hinblick auf sein restliches Werk etwas relativieren kann, er kann es nämlich eindeutig viel besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fehlerquelle 10. September 2011
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Leider ist das Buch gespickt mit Schreibfehlern, und zwar solchen, die von der Rechtschreibeprüfung nicht gefunden werden, weil sie existierende Wörter bilden.
Beispielsweise "sachte" statt "suchte", "fein" statt "sein", "Luft" statt "Lust", "Rasen" statt "Rahen" (Segelmasten) usw.
Zwar wird dadurch der Inhalt nicht verändert, aber das Lesevergnügen doch ziemlich eingeschränkt. Bei einem Buch, das etwas kostet, auch wenn es nicht viel ist, ist das nicht zu akzeptieren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jules Vernes bestes Spätwerk 12. November 2002
Format:Taschenbuch
Jules Verne hatte seine kreativste Phase in den ersten 10 Jahren seines Schaffens. In dieser Phase entstanden Meisterwerke wie "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Fünf Wochen im Ballon" oder "20 000 Meilen unter dem Meer". Danach folgte bis zu seinem Tod fast nur noch langweiliger Schrott.
Eine Ausnahme bildet "Die Eissphinx", die wenige Jahre vor seinem Tod erschien. Verne, der ein Bewunderer Edgar A. Poes ist, greift dessen Südpol-Abenteuer "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" auf. Diese Geschichte beginnt als Abenteuerroman und bricht am Schluß, nachdem sie völlig ins Irrationale abgeglitten ist, einfach ab.
Jules Vernes Roman ist eine Reise in die einsamen Weiten der Antarktis, um, fast 50 Jahre nach Poes Tod, einen rationalen Schluß für Poes Geschichte abzuliefern. Einen besonderen Reiz erhält dieser Roman durch die Tatsache, daß zu seinem Entstehungsdatum der Südpol immer noch nicht erreicht war, und die Theorie vorherrschte, daß sich dort ein offenes Meer befände. -Die Reise geht also per Schiff! Packeis, Eisberge, verlassene Inseln und nie befahrene Meeresstraßen geleiten uns...

Noch einmal läuft Verne in der Beschreibung vollkommen einsamer Protagonisten in einer vollkommen unerforschten Gegend "am Rande der Welt" zu seiner alten Höchstform auf. Es ist eine Reise in das kalte Nirgendwo, ähnlich einem langen Spaziergang an einem eisigen Wintertag, beschienen von einer melancholischen Wintersonne. Öd und leer sind alle Dinge. -Die Originalillustrationen von Roux fördern diese Stimmung, vielleicht begründen sie sie sogar.
Nach einer Familienzusammenführung und der Auflösung des Poeschen Rätsels gelingt es aber den Helden, diese Welt wieder zu verlassen und sich an den heimischen Herd zu begeben.

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