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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auftakt der Serie um Erica Falck, 10. März 2008
Die Journalistin Erica Falck hält sich in dem schwedischen Ferienort Fjällbacka auf, um sich um das Haus ihrer verstorbenen Eltern zu kümmern. Es soll nun verkauft werden. Schweren Herzen macht sie sich an die Arbeit. Zur gleichen Zeit wird eine ihrer ehemaligen Schulfreundinnen tot in der Badewanne aufgefunden. Das Wasser war schon gefroren. Den hiesigen Polizisten Patrick Hedström, der mit der Aufklärung des Falls beauftragt wird, kennt sie ebenfalls aus der Schule. Ihre Wege führen sie zusammen, als Erica den Nachruf schreiben soll. Gemeinsam machen sie sich an die Klärung des Mordfalls und haben bald mehrere Verdächtige. Um zur Lösung zu kommen, müssen sie weit in der Vergangenheit recherchieren. Camilla Läckberg, selber in Fjällbacka geboren, beginnt mit der Eisprinzessin eine neue Krimiserie aus Skandinavien. Die in diesen Ländern typische Ruhe wird darin sehr gut beschrieben. Sie verzichtet auf aufregende Verfolgungsjagden oder Schusswechsel, die diese Ruhe stören könnten. Vielmehr konzentriert sie sich auf die Psyche der Protagonisten und scheut sich auch nicht, schwierige Themen wie Alkoholismus oder Missbrauch anzusprechen. Jede Figur ist facettenreich geschildert und mit einer eigenen Historie versehen, die das momentane Handeln erklärt. Außerdem lässt die Beschreibung eine eigene Urteilsbildung zu. So kann sie die Spannung mit wenigen Personen lange halten und gibt mit jedem Kapitel neue Rätsel auf. Das neu zusammengefundene Team Falck/Hedström löst seinen zweiten Fall in Der Prediger von Fjällbacka und den dritten in Die Töchter der Kälte. Ein vierter Roman ist bereits im Original erschienen. Es ist empfehlenswert, die Reihenfolge einzuhalten, weil sich die Entwicklung der Protagonisten leichter nachvollziehen lässt. Leser, denen Wallander oder Erlendur zu düster wirken, haben mit dieser Reihe eine Alternative.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der Klappentext versprach mehr, 2. September 2010
Ich hatte mich auf einen spannenden nordischen Krimi eingestellt. Leider wurde ich enttäuscht. Die Story ist an sich gut, leider verliert sich die Autorin in Details und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: sie wiederholt sich. Zusätzlich fand ich es irritierend, das es Sprünge zu neuen Figuren oder bereits bekannten Figuren gab, dies zwar klar erkennbar war, aber man erst überlegen musste, ob man bei einer neuen Person oder bereits bekannten ist. Dies hat ab und zu meinen Lesefluss unterbrochen, v.a. wenn man einen Tag später weiterliest und erst nachblättern muss, wo man denn nun genau war, also bei welcher Person. Im nachhinein habe ich bei einer groben Hochrechnung 16 Personen gezählt (auf die die Autorin eingeht), es sind aber definitiv mehr! und das ist auf 396 Seiten manchmal etwas verwirrend; Bsp: am Ende des Buches taucht eine Person auf, die (meiner Meinung nach) eine Randperson ist und nur am Anfang kurz erschien. Ich wusste nichts mehr mit dieser Person anzufangen und fragte mich: Wer, wo, was, woher? Irgendwann dämmerte es mir und durchs Vorblättern bestätigte sich meine Annahme, das ich von der Person ja schon gelesen hatte.... Auch hatte ich nach dreiviertel des Buches kaum noch Lust gehabt. Dort hat man dann erst erfahren, wie manche der zig Personen zusammenhängen könnten und danach kam die Auflösung (Wiederholung, Vertiefung der Annahmen), wie wer mit wem nun tatsächlich zusammenhängt. Wenn ich das Buch in der skandinavischen Krimilandschaft einem Ranking unterziehen sollte, würde dieses im unteren Drittel landen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ungewoehnlich aber gut!, 30. Dezember 2009
In dem kleinen, schwedischen Fischerort Fällbacka ist nichts mehr wie es war, nachdem die gefrorene Leiche einer schönen und reichen Frau in einer Badewanne gefunden wurde. Die Geschichte der Toten war auf vielseitige Weise mit dem Schicksal vieler Menschen des Ortes verbunden. Erika Falck, die eigentlich in den Ort kam um den Haushalt ihrer verstorbenen Eltern aufzulösen, kannte die Tote aus Kindertagen und der Mord an ihrer Jugendfreundin lässt ihr keine Ruhe. Der Kriminalassistent Patrik Hedström muss sich von Berufs wegen mit dem Mord beschäftigen und gemeinsam mit Erika, versucht er den Mörder zu finden. Dabei wird schnell klar, dass die Lösung in der Vergangenheit zu finden ist und das der so beschauliche Fischerort Schauplatz eines Dramas war, dass nun nach vielen Jahren ans Licht kommt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch und gerade deshalb, weil es kein typischer Schwedenkrimi ist. Im englischsprachigen Raum dürfte man es wohl im weitesten Sinne in den Bereich "cozy-mystery" einordnen. Der Erzaehlstil und generell die Sprache sind am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und es hat-zumindest mir- den Zugang am Anfang nicht leicht gemacht. Aber nach kurzer Zeit hat mir gerade der außergewöhnliche Stil, die Geschichte aus der Sicht vieler unterschiedlicher Personen erzählen zu lassen, sehr gut gefallen. Ich hatte das Buch geschenkt bekommen und nun den Nachfolgeband selbst gekauft. Wer auf der Suche ist nach einem eher ungewöhnlichen Krimi aus Schweden, der nicht auf den üblichen Pfaden wandelt, der dürfte hier gut bedient sein.
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