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Produktinformation
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Thomas Gottschalk und Mike Krüger konnten mit diesem Film ihren vierten und letzten gemeinsamen Spielfilmerfolg feiern. Wieder einmal spielen sie Tommy und Mike. In diesem Fall ist es Krüger, der etwas Unglaubliches erfindet: Er entwickelt eine Fernsteuerung, die es ihm ermöglich, in jeden Spielfilm eintauchen zu können. Begeistert machen die beiden von dieser Erfindung Gebrauch und finden sich bald in Indiana-Jones-Kulissen oder im Hause Frackstein (Dracula) wieder.
Im Reigen der Gottschalk/Krüger-Filme, ist Die Einsteiger die originellste Produktion, da er mit einigen sehr schönen Ideen spielt und mit recht gelungenen Filmzitaten aufwarten kann. Allein Udo Kier in der Rolle des Grafen Frackstein ist es wert, diesem Film eine Chance zu geben. Ärgerlich ist jedoch die Tatsache, dass die reizvolle Ausgangsidee in einer sehr lieblosen Inszenierung verschenkt wird. Die Einsteiger ist vom Look her nichts anderes als ein typisches 80er-Jahre-Fernsehspiel aus dem Hause ZDF. Die Kamera steht lustlos in der Gegend herum und fängt mehr oder minder hell ausgeleuchtete Bilder ein, die Musik ist grausig, die Dramaturgie schwach. Die witzige Ausgangsidee geht in der inszenatorischen Belanglosigkeit unter.
Während die anderen Gottschalk/Krüger-Filme Piratensender Powerplay, Die Supernasen und Zwei Nasen tanken Super von Anfang an ohne eine Idee von Anspruch als Kalauerabladestationen für die beiden Darsteller konzipiert worden sind, hätte Die Einsteiger für die beiden einen Schritt nach Vorne bedeuten können. Hin zu einer ausgeklügelteren Geschichte und zu einem etwas komplexeren Humor. Die Inszenierung jedoch zerstört diese Ansätze in Gänze. Was bleibt, ist eine oberflächlich auf lustig polierte Klamotte ohne bleibenden Wert. --Christian Lukas
Die Idee ist genial: Tüftler Mike entwickelt eine Fernbedienung, mit der er sich in VHS-Cassetten beamen kann. Mit Freund Tommy erkundet er den Tempel des Todes, tanzt den Tanz der Vampire und endet am Galgen. In Rom treffen die beiden Kaiser Nero. Klar: diese Erfindung wollen auch die Japaner! Plötzlich finden sich die Supernasen in einem Fall von Industriespionage wieder.
Um den Film zu verstehen, muß man sich einfach nur in die frühen 80er zurückversetzen. Musik kam da noch vom Band oder von Vinyl und die Anzahl der Programme in der Flimmerkiste war, äh ... überschaubar. Doch plötzlich: der VHS-Rekorder! Geräte so groß wie Mikrowellenherde! Videofilme kosteten soviel wie heutzutage gebrauchte Kleinwagen, aber egal -- von nun an war man sein eigener Programmdirektor. Der VHS-Hysterie der damaligen Zeit, in der so'ne Kiste noch das reinste Statussymbol war, dürfte der Film seine Entstehung zu verdanken haben. Man soll's ja nicht glauben, aber so betrachtet ist "Die Einsteiger" ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument.
Schön, daß es jetzt auf DVD für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt!
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