Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,45

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers [Taschenbuch]

Alan Sillitoe , Günther Klotz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 10 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
OT The Loneliness of the Long-distance RunnerOA 1959 DE 1967 Form Erzählung Epoche Moderne
Die Einsamkeit des Langstreckenläufers ist die bekannteste Erzählung von Alan Sillitoe. Wie in seinem ersten Roman Samstagnacht und Sonntagmorgen (1958) gelang es ihm auch in der verknappten Form der Erzählung, die geistige Auflehnung eines in seiner Lebenssituation gefangenen gesellschaftlichen Außenseiters glaubwürdig und eindrucksvoll zu schildern.
Inhalt: Der 17-jährige Colin Smith, der wegen Diebstahls in einer Erziehungsanstalt in Essex einsitzt, bringt seine Geschichte zu Papier, die im Arbeitermilieu von Nottingham spielt.
Als Colins Vater an Kehlkopfkrebs stirbt, kommen Colin, seine Mutter und die fünf Geschwister durch eine Zahlung der Versicherung in den Genuss kurzzeitigen Reichtums. Nachdem sie sich ein Fernsehgerät angeschafft und das restliche Geld gemeinsam verjubelt haben, fällt es Colin schwer, sich mit der erneuten Armut zu arrangieren. Zusammen mit seinem verschlossenen, zum Jähzorn neigenden Freund Mike bricht er in das Büro einer Bäckerei ein und stiehlt eine Geldkassette.
Nur durch Zufall gelingt es einem von Vorurteilen geleiteten und äußerst hartnäckigen Kriminalbeamten, Colin und Mike zu überführen. Später wird Mike freigesprochen, Colin kommt als vermeintlicher Anstifter ins Besserungsheim. Wegen seiner Fähigkeiten als Langstreckenläufer gewinnt er bald die Sympathie und Unterstützung des Direktors, der in ihm einen aussichtsreichen Läufer für den alljährlichen Sportwettkampf der Erziehungsanstalten erkennt. Colin durchschaut, dass die Freundlichkeit des Direktors lediglich seinem ehrgeizigen Wunsch nach beruflicher Profilierung entspringt. Und so fasst er den Entschluss, bei der Meisterschaft als Erster bis kurz vors Ziel zu laufen und sich dann vom zweitbesten Läufer überholen zu lassen. Dass er mit diesem Akt der Rebellion gegen eine für ihn inakzeptable Autorität seine Chancen auf vorzeitige Entlassung verspielt, ist ihm vollkommen bewusst.
Doch sein Training, das er täglich am frühen Morgen beginnt, bedeutet ihm weit mehr als nur die Möglichkeit einer Auflehnung gegen die an ihn gestellten Erwartungen. Erst durch das Laufen erschließt er sich einen Zugang zu seiner eigenen Identität. In der Synchronisation von Laufen und Denken entdeckt er den einzigen Zustand in dem er sich wirklich frei fühlt – und er erkennt, dass er sich dieser Freiheit ebenso sicher sein kann wie seiner Einsamkeit.
Form: Zu den formalen Stärken der Erzählung gehören insbesondere die gekonnte Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen sowie die Ungezwungenheit und Treffgenauigkeit der dialektgefärbten Sprache.
Wirkung: Die Einsamkeit des Langstreckenläufers gilt als eine der gelungensten Erzählungen aus dem weiteren Umfeld der »Angry Young Men«, einer in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre bekannt gewordenen Generation junger englischer Schriftsteller, die sich in ihren häufig resignativen Erzählungen und Theaterstücken dem Alltag des englischen Kleinbürgertums widmeten. B. S.

Pressestimmen

"Voller poetischer Perfektion." (New Statesman)

"Sillitoe hat die Erzählung als Monolog seines Helden angelegt, als einen Monolog während des Laufens. Wie da die Motorik des Denkens mit der des Langstreckenläufers synchronisiert ist, wie aus dem körperlichen Vorgang ein geistiger wird, wie da nicht bloß mit dem Gehirn, sondern mit der dampfenden Physis insgesamt gedacht wird - das ist von unmittelbar überzeugender Originalität. Der Kampf ohne Waffen, den Colin Smith führt, wird nicht beschrieben, wir nehmen an dem Prozeß des Entstehens teil, wir werden buchstäblich in ihn hineingerissen. Daß das so vollständig glückt, ist nicht zuletzt ein Triumph des vulgärphilosophischen Proletarierjargons ... Das ist ein Meisterstück, in der Durchführung ebenso wie im Entwurf. Ein Glücksfall in jedem Betracht." (Frankfurter Allgemein e Zeitung)

"Eines der größten Stücke kurzer Prosa, das die zeitgenössische Literatur wohl hervorgebracht hat." (Deutschlandfunk)

Kurzbeschreibung

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers - Laufen ist bei uns Zuhause immer großgeschrieben worden, besonders das Weglaufen vor der Polizei - ist die Einsamkeit des jungen Colin Smith, der für einen Diebstahl in eine Jugendstrafanstalt geschickt worden ist. Der Direktor der Anstalt, der Colins Lauftalent entdeckt, will, daß er das Rennen um die Landesmeisterschaft gewinnt. Doch für Colin heißt gewinnen etwas anderes."Voller poetischer Perfektion." (New Statesman)
"Die Einsamkeit des Langstreckenläufers: eine brillante Titelgeschichte vom Triumph der Individualität über alle Anpassungszwänge." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Sillitoe hat die Erzählung als Monolog seines Helden angelegt, als einen Monolog während des Laufens. Wie da die Motorik des Denkens mit der des Langstreckenläufers synchronisiert ist, wie aus dem körperlichen Vorgang ein geistiger wird, wie da nicht bloß mit dem Gehirn, sondern mit der dampfenden Physis insgesamt gedacht wird - das ist von unmittelbar überzeugender Originalität. Der Kampf ohne Waffen, den Colin Smith führt, wird nicht beschrieben, wir nehmen an dem Prozeß des Entstehens teil, wir werden buchstäblich in ihn hineingerissen. Daß das so vollständig glückt, ist nicht zuletzt ein Triumph des vulgärphilosophischen Proletarierjargons ... Das ist ein Meisterstück, in der Durchführung ebenso wie im Entwurf. Ein Glücksfall in jedem Betracht." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Eines der größten Stücke kurzer Prosa, das die zeitgenössische Literatur wohl hervorgebracht hat." (Deutschlandfunk)

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Sillitoe, Alan engl. Schriftsteller *4.3.1928 Nottingham Die Einsamkeit des Langstreckenläufers, 1959 Alan Sillitoe gehört zu den bekanntesten und ausdrucksstärksten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts. In zahlreichen Kurzgeschichten, Romanen, Dramen, Gedichten und Kindergeschichten zeigte er sich als engagierter Chronist der proletarischen Arbeitswelt. Der Arbeitersohn verließ mit 14 Jahren die Schule, um sich seinen Unterhalt als Dreher in einer Fahrradfabrik zu verdienen. 1946-49 leistete er als Funker bei der Royal Air Force in Malaya seinen Wehrdienst, bevor er an Tuberkolose erkrankte. Zurück in England, begann er während eines mehr als einjährigen Krankenhausaufenthalts zu schreiben. 1952-58 lebte er vorwiegend in Frankreich und Spanien. Mit seinem ersten Roman Samstagnacht und Sonntagmorgen wurde Sillitoe 1958 auf einen Schlag berühmt. Grundthema des Buchs ist der innere Widerstand eines jungen Arbeiters gegen die Fremdbestimmtheit seiner Lebensverhältnisse, deren Begrenztheit und Enge die Entfaltung einer eigenen Identität verhindern. Dieses Thema variierte Sillitoe mehrfach in seinen späteren Werken. Zu den herausragenden Eigenschaften seiner Romane und Erzählungen gehören die Schärfe der Beobachtung, eine einnehmende sprachliche Direktheit und das psychologische Einfühlungsvermögen, mit dem die Rebellion der meist jungen Protagonisten geschildert wird. Autobiografie: A. Sillitoe, Life without armour, 1995
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de