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Die Einsamkeit der Krokodile
 
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Die Einsamkeit der Krokodile [Taschenbuch]

Dirk Kurbjuweit
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596148561
  • ISBN-13: 978-3596148561
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 868.985 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein eigenwilliger junger Mann stirbt. Er war der Außenseiter in einem kleinen Dorf. Ein Verwandter, mindestens so eigenwillig wie der Tote, macht sich daran, die Gründe für sein Sterben aufzuklären. Schon nach wenigen Tagen wendet sich das Dorf fast geschlossen gegen ihn. Dirk Kurbjuweits Debütroman ist ein erzählerisches Lehrstück über Normalität und Anpassung, über die Schuld der Gesellschaft am Tod eines begabten jungen Mannes und über dessen Unfähigkeit, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

»...doch entfaltet das Wechselspiel von verletztem Erzähler und tödlich verletzten Helden einen unerwarteten Sog. Wie sich jener in diesem spiegelt und über die Identifizierung selbst zu retten vermag, das hat Kurbjuweit mit Grimm, aber auch mit kauzigem Humor erzählt.«
Karl-Markus Gauß, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Kurbjuweit löst den Konflikt von Rechthabern und Außenseitern gekonnt in leichter Ironie auf. Nicht nur bei Kroetz waren muffige Borniertheit und ihre Opfer einmal Anlaß zur Rebellion und die Rebellion Anlaß für Skandale. Inzwischen sind zu rigide Normen kein großes Thema mehr. Es als leichtes Spiel zu präsentieren scheint daher angemessen.«
Stefan Zimmermann, Neue Zürcher Zeitung

Über den Autor

Dirk Kurbjuweit, geboren 1962 in Wiesbaden, ist Journalist, lebt in Hamburg und arbeitet als Redakteur für Die Zeit

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Terror der Gutmeinenden 2. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein junger Graphiker aus Hamburg bricht in ein kleines pfälzisches Dorf auf, um über das mysteriöse Ableben eines entfernten Verwandten, Günther, zu recherchieren. Durch seine Nichtnormalität, die ihn mit Günther ählich macht, hat er allerdings Probleme mit den Menschen im Dorf in Kontakt zu treten. Im Laufe des Buches sieht der Erzähler dann ein, dass er durch den Tod seiner Eltern eine zweite Chance im Leben bekommen hat, während Günther durch seine Eltern in ein Leben, das nur aus lernen und Geige spielen besteht, gezwungen wurde, was ihn schliesslich das Leben ruiniert hat.
Das Buch behandelt das Problem von Menschen, die sich einfach nicht in die Geselschaft eingliedern können oder wollen. Es zeigt die Welt aus dem Blickfeld einer derartigen Person. Es bleibt bis zum Schluss, der offen bleibt, spannend und fordert den Leser auf die eigene Meinung zu dem Mordfall und dem sozialen Umfeld Günthers abzugeben.
Auf die manchmal sehr ausgiebig geschilderten Gewaltphantasien des Erzählers hätten allerdings verzichtet werden können, da sie mit der Geschichte eigentlich nichts zu tun haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dies ist wohl einer der meist gesagten Sätze im Buch "Die Einsamkeit der Krokodile" von Dirk Kurbjuweit, mit dem er 1995 sein Debüt feierte. Bemerkenswert ist, dass in seinem Buch kein Blatt vor den Mund nimmt,z.B. bei der Schilderung von Liebesakten. Er verbindet die Annormalitäten der Hauptfiguren, die z.B. durch Gewaltfantasien zum Ausdruck kommen, mit dem Alltäglichen, nämlich, dass solche Menschen Ablehung erfahren, auf eine spannende Weise. Dadurch wird das Buch realistisch und der Leser nimmt gern an den Recherchen des Erzählers teil
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Der Bub ist nicht normal." 24. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Einer der meist gesagten Sätze in diesem Buch. Was ist Normalität, was geht darüber hinaus? Eine Frage, die sich nicht nur der Erähler stellt, sondern mit der sich auch der Leser auseinandersetzen sollte. Auf den Spuren eines seltsamen Jungen namens Günther, der durch eine Überdosis Tabletten gestorben ist, offenbart der Erzähler dem Leser nach und nach auch seine Nicht-Normalität. Einerseits schafft es, beim Leser Mitleid für seine Macken - wie beispielsweise seine Echolalie - hervorzurufen. Andererseits versteht er es, den Leser gerade durch seine absonderlichen Fantasien immer wieder von Neuem zum Lachen zu bringen. Eine perfekte Kombination!
Das Buch wird nie langweilig und hält sogar Schüler bei der Stange, die anfangs mehr oder weniger zum Lesen gezwungen wurden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genie mit dem Gemüt eines Pudels
Der Erzähler vermutet, dass ein weit entfernter Cousin, Günther, von seinen Eltern vergiftet wurde, weil er sich nicht nach ihren Vorstellungen entwickelte, obwohl sie... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gelegenheitsleser veröffentlicht
Einfach genial!
Ich habe dieses Buch an einem einzigen Tag nicht gelesen - ich habe es in mich aufgesogen, verschlungen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von Xanthippe
Es war Mordselbstmord!
In dem Buch "Die Einsamkeit der Krokodile" von dem Zeit-Journalisten Dirk Kurbjuweit begiebt sich der Erzähler in ein Dorf, um den Tod seines Cousins Günther... Lesen Sie weiter...
Am 1. Dezember 2001 veröffentlicht
Einsamkeit und Krokodile
Der Erzähler, mit etlichen psychischen Neurosen belastet und als Retuscheur arbeitend, legt seinen Beruf nieder, um Journalist zu werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2001 von Matthias Fleck
"Literatur" auf tiefstem Niveau
Grausamkeiten,Perversitäten und Gewaltphantasien beschreiben "Die Einsamkeit der Krokodile"wohl am besten. Lesen Sie weiter...
Am 23. November 2001 veröffentlicht
Der Bub ist nicht normal
Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch den Debütroman "Die Einsamkeit der Krokodile" von Dirk Kurbjuweit und spiegelt vor allem die Thematik dieses Buches... Lesen Sie weiter...
Am 23. November 2001 veröffentlicht
gutes Buch; lesenswert
Ein lesenswertes Buch, wenn einem die z. T. behandelten Themen, die etwas unter die Gürtellinie gehen, nichts ausmachen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2001 von Matthias Fleck
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