Aus der Amazon.de-Redaktion
Kaufentscheidungen für vertretbare Produkte sind kein Anschlag auf die freiheitlich-wirtschaftliche Grundordnung, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft. Denn - und daran erinnert die Wirtschaftsjournalistin völlig zu Recht -- der Markt wird nicht kollabieren, wenn Verbraucher verantwortungsbewusst für Mensch und Umwelt einkaufen. Der Markt wird sich ändern. Flexibel wie der Markt nun einmal im freien Kapitalismus ist, wird er sich auf die kritische Nachfrage einstellen -- und ethisch und ökologisch vertretbare Produkte anbieten.
Der Konsument muss nur seine Macht wieder nutzen. Nicht um den Markt zu retten, sondern um sich ein gewisses Maß an Würde zurückzuerobern, die er als freiwilliger Untertan des Marktes aufgegeben hat. Politischer Konsum bedeutet die Ausweitung der Politik auf den Markt in einer Zeit der Ausweitung der Märkte, schreibt Busse. Und diese Märkte sind eben nicht nur ein bisschen wild geworden, nein, sie sind inakzeptabel. Genau darum ist die Einkaufsrevolution so wichtig, erinnert sie doch an den großen Unterschied. Denn anders als die Kinderarbeiter und modernen Sklaven in so genannten Schwellenländern verfügt der Konsument in einem Land wie Deutschland über Macht: Die Macht der Entscheidung und die Macht des Geldes. Er muss sie nur einsetzen. -- Barbara Friedhelmi
Pressestimmen
"Sorge dich um die Welt. Fröhlichen Verführern ... schleudert Tanja Busse den Blitzstrahl der Erkenntnis entgegen. Und der wirft ein grellen (wenn auch nicht neues) Licht auf die Schattenseiten der globalisierten Marken- und Konsumwelt. ... Tanja Busse ist es egal, ob Konsumkritik das Hobby verwöhnter Wohlstandskinder ist, die sich damit ein gutes Gewissen erkaufen wollen. Ihr kommt es auf die Wirkung an. Auf bewusste, kritische Kaufentscheidungen." (Frankfurter Rundschau )
"Was wir kaufen, ist oft unter miserablen Produktionsbedingungen hergestellt. Das können wir ändern, meint Tanja Busse. Die Autorin von 'Die Einkaufsrevolution. Konsumenten entdecken ihre Macht' erklärt, wie man beim Einkaufen Weltpolitik betreiben kann." (Süddeutsche Zeitung )

