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Die Ehre des Scharfrichters: Meister Frantz oder ein Henkersleben im 16. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 17. März 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 2 (17. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827500214
  • ISBN-13: 978-3827500212
  • Originaltitel: The Faithful Executioner. Life and Death, Honour and Shame in the Turbulent Sixteenth Century
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 4 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.633 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Harrington schildert das Leben dieses außergewöhnlichen Mannes ohne Voyeurismus und Herablassung, vielmehr mit Einfühlungsvermögen und genauer Kenntnis des gesellschaftlichen Hintergrunds.« (dpa)

»Harrington ist es gelungen, ein […] anrührendes individuelles Schicksal mit einer eingängigen Darstellung des justiz- und sozialgeschichtlichen Kontextes zu verbinden« (Deutschlandradio - Kultur, 16.04.2014)

»Harringtons brillantes Buch zeichnet […] ein wirklich packendes Porträt der frühen Neuzeit. […] Ein so kluges und faszinierendes historisches Buch wie dieses stellt einen echten Glücksfall dar.« (Falter)

»Eine bemerkenswerte Sozialgeschichte aus der Welt der frühen Neuzeit!« (Deutschlandradio Kultur Buchempfehlungen)

»Mit großem Einfühlungsvermögen und immenser Sachkenntnis macht [Harrington] die Epoche des 15. Jahrhunderts wieder anschaulich. Ein ebenso lesenswertes wie gut geschriebenes Buch.« (BR2 – regionalZeit-Franken, 23.04.2014)

»[Ein] faszinierendes Buch. […] Harringtons Verdienst ist, das Tagebuch aus einer neuen, eher sozialgeschichtlichen Perspektive zu betrachten.« (Neue Zürcher Zeitung, 14.05.2014)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joel F. Harrington ist Professor für Europäische Geschichte an der Vanderbilt University. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Sozialgeschichte, vor allem zur Zeit der Reformation und der Frühen Neuzeit in Deutschland. Für seine Forschung hat er zahlreiche Förderungen erhalten, darunter von der Fulbright-Hayes Foundation und vom DAAD. Harrington hat in Nordamerika und Europa gelehrt und war u.a. Fellow der American Academy in Berlin sowie Gastprofessor in Cambridge und an der Universität Erlangen-Nürnberg. Harrington ist Autor zahlreicher Publikationen darunter The Unwanted Child (2009), ein preisgekröntes Buch über Findelkinder, Waisen und jugendliche Kriminelle in der frühen Neuzeit.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Irulan Corrino TOP 500 REZENSENT am 30. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Über Jahrhunderte hinweg kannten die europäischen Gesellschaften Berufe, die als "ehrlos" galten. Eine Berufsgruppe, die als besonders ehrlos angesehen wurde, waren Henker und Scharfrichter. Wer diesen Beruf ausübte, der wurde von seinen Mitmenschen gemieden und geächtet. Da Henker ein sozial isoliertes Dasein führten und Ehepartner aus ehrbaren Kreisen für sie und ihre Kinder unerreichbar waren, entstanden vielfach sogenannte Henkersdynastien. Mitglieder von Scharfrichterfamilien heirateten untereinander, und da Henkerssöhnen der Zugang zu ehrbaren Gilden und Zünften verwehrt war, wurde der Henkersberuf oft vom Vater auf den Sohn vererbt. Die Rückkehr in ehrbare Berufe und Kreise war schwierig, wenn nicht unmöglich.

In der Frühen Neuzeit waren grausame Körper- und Todesstrafen selbstverständlicher Teil der Strafjustiz, und deshalb konnten Landesherrn und städtische Kommunen auf Henker nicht verzichten. Trotz des Stigmas, das ihnen anhaftete, erfüllten Scharfrichter eine wichtige gesellschaftliche Funktion: Mit dem öffentlichen Vollzug von Körper- und Todesstrafen lieferten sie den sichtbaren Beweis für die Handlungsfähigkeit der fürstlichen oder städtischen Obrigkeit. Im 16. Jahrhundert wurde die Strafverfolgung zunehmend eine staatliche Angelegenheit. Um private Selbstjustiz zu unterbinden, mussten Fürsten und Städte einen effektiven Justizapparat aufbauen. Unverzichtbarer Teil dieses Apparats war der Henker. Er vollzog Körper- und Todesstrafen an Delinquenten, die mit ihren Straftaten gegen die gängigen Werte und Normen ihrer Zeit verstoßen hatten.

Wie wurde man Henker, und wie lebte man mit diesem Beruf?
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Mit Scharfrichtern, im allgemeinen gern Henker genannt, hatte in der Geschichte wohl niemand gern zu tun. Aber Scharfrichter Frantz Schmidt kennengelernt zu haben, war mir doch eine Ehre.

Ein Freund von langen Vorworten bin ich noch nie gewesen, aber in diesem Falle, empfehle ich doch die 26 Seiten auch zu lesen. Sie führen nicht nur zum Thema hin, sondern machen den Kontext deutlich in welchem der Beruf Scharfrichter gestanden hat.

Aber dann ist der Weg frei und ich gehe die Lebensjahrzehnte mit Frantz Schmidt mit. Seine Kindheit und Jugend hat er in Hof verbracht. Mit 12 Lebensjahren beginnt er offiziell als Lehrling die Ausbildung des Scharfrichters bei seinem Vater. Danach schließen sich mehrere Jahre als Wandergeselle an.

Das Buch folgt nicht streng dem Tagebuch des Frantz Schmidt. Es sind auch die vielen kleinen Erklärungen über das Leben im 16. Jahrhundert, die hohe Arbeitslosigkeit und Inflation die das Leben bestimmten und die Kriminalitätsrate hoch steigen ließ.

Da ist aber auch immer wieder die Konfrontation mit dem Scharfrichter. Es wird beispielsweise erzählt wie der Vater von Frantz Schmidt zum Henker wurde und damit gleichzeitig auch zum verachteten Mann. Scharfrichter durften keiner Zunft angehören und mussten außerhalb der Stadtmauern wohnen.

Ein äußerst spannendes Geschichtsbuch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von et am 28. August 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Harrington präsentiert in diesem Buch anhand des Lebens und Wirkens eines ungewöhnlich anständigen und intelligenten Scharfrichters die Lebensumstände im ausgehenden Mittelalter. Er zeigt, welche Gründe und Ziele die zum Teil für uns heute unvorstellbar grausamen Urteile und die für uns völlig inakzeptablen Methoden der Folter als Mittel der Strafuntersuchung hatten.

Es wird auch deutlich, dass es keinesfalls nur darum geht, einen Unbelehrbaren definitiv aus dem Weg zu räumen, sondern dass bei jeder Hinrichtung die weltliche Gewalt ihre Macht demonstriert. Das gilt auch heute noch, insbesondere in Ländern wie den USA. Harrington selber nimmt keinen Bezug darauf, doch lassen sich die geschilderten Beweggründe der Obrigkeit im 16. Jahrhundert leicht im entsprechenden Diskurs der Gegenwart wiederfinden.

Das Buch ist m.E. dort am stärksten, wo es die Lebensumstände schildert. Auch die Darstellung der Motivation und des Selbstverständnisses des Scharfrichters sind erhellend und beeindruckend. Die unendlichen Schilderungen und Aufzählungen von Gewaltverbrechen und der folgenden Folterung und Hinrichtung hätte Harrington allerdings gerne auf etwa einen Drittel kürzen können.

Insgesamt ein gut lesbares Buch für jemanden, der sich emotional von all den geschilderten Grausamkeiten distanzieren kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcus Büttner am 25. Juli 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe diese Buch von meiner Frau geschenkt bekommen und war anfangs mehr als skeptisch, da es viele Bücher über Henker etc. gibt die aber keinen Anspruch auf Richtigkeit bzw. Authentizität haben. Meist werden unwahrheiten geschrieben wie der "Mythos der eisernen Jungfrau".
Hier ist wirklich alles anders, der Author versteht es den Leser bereits ab dem Vorwort zu fesseln, schnell wird klar das das Buch sehr genau recherchiert wurde.
Die Brücke die zur Neuzeit aufgebaut wird, ja es klingt verrückt aber ist tatsächlich so, mit Begriffen wie soziale Kompetenz etc. finde ich verblüffend und bin begeistert. Es wird auch das Rechtssystem erläutert, das Warum und Wieso, das Verständnis dieser Zeit und es ist etwas ganz besonderes, da auch die Persönlichkeit des Nachrichters Meister Franz rekonstruiert wird, aber nicht willkürlich sondern mit Sachverstand und vorsichtig eingesetzter Spekulation.

Ich finde diese herausragend und kann es jedem empfehlen der sich für dieses Thema interessiert.
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