Alan Dean Foster, seines Zeichens bekannter Science-Fiction-Autor, schreibt mit den "Pip & Flinx"-Abenteuern weiterhin in seinem Homanx-Universum. Kennern des früheren "Homanx-Zyklus" wird damit einiges bereits bekannt sein, doch auch Neulinge in diesem Universum werden sich ohne Probleme zurechtfinden.
Der Spannungsbogen wird überlastet: Zu lange ziehen sich die Ereignisse hin, bis es zu nennenswürdigen Ergebnissen kommt. So dauert es ein Viertel des Buches, bis Flinx überhaupt zur titelgebenden "Echsenwelt" gelangt. Daraufhin streift er lange durch die Wüste, die Pyrassis' grundsätzliche Landschaft ist. Die Interaktionen mit der heimischen Fauna sind auch, nun ja, man mag sie langweilig nennen. Oft hilft ein Zufall Flinx, sodass dieser dann, meist unbeschadet, seinen Weg weitergehen kann. So zieht sich das Geschehen hin, bis Flinx dann doch irgendwann sein Ziel erreicht. Allerdings hat der Leser bis dahin auch das Ende seines Geduldfadens erreicht und viele werden das Buch dann bereits entnervt zur Seite gelegt haben.
Die Science-Fiction ist gut ausgearbeitet, doch auch hier werden oft Dinge ausgesprochen, die einfach stehen gelassen werden - hier entsteht der Eindruck, dass möglichst viel wissenschaftlich Klingendes eingeflochten werden sollte. Der Eindruck, den das Buch hinterlässt, sinkt dadurch allerdings.
Wer anspruchslose, lockere Science-Fiction sucht und darüber hinaus auch bei längeren Durststrecken die Spannung betreffend keine Probleme hat, wird mit diesem Buch gut zurechtkommen. Auch wer Fosters Homanx-Universum kennt und liebt, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.