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Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen
 
 

Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen [Kindle Edition]

Markus Hengstschläger
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist oft wohltuend, im tagespolitischen Getöse die feinsinnigen und zukunftsweisenden Worte eines Wissenschaftlers zu hören." --Helmut Brandstätter, Chefredakteur KURIER, 18. Jänner 2012

"Der junge, aber bereits vielfach ausgezeichnete und international renommierte Professor beschwört die Kraft der Individualität und die Aussichtslosigkeit des Durchschnitts gleichermaßen als Antrieb und Ergebnis der Evolution. Das Buch zeigt auch naturwissenschaftlichen Banausen, wie spannend Evolution sein kann und wie das auf eine Volkswirtschaft durchschlägt. Kurz: Das Buch ist lesenswert." --FAZ, 19. März 2012

Kurzbeschreibung

„Entweder man hat’s oder man hat’s nicht.“ Stimmt das? Kann man ohne bestimmte genetische Voraussetzungen nicht erfolgreich sein? Oder ist es umgekehrt? Ohne Fleiß kein Preis?In der vielbeschworenen Leistungsgesellschaft ist die Hervorbringung durchschnittlicher Allround-Könner zur obersten Priorität geworden. Aber wer bestimmt überhaupt, was „normal“ ist?Wir kennen die Herausforderungen nicht, die uns die Zukunft stellen wird. Bewältigen können wir sie aber nur, wenn wir jene einzigartigen Talente fördern, die in uns allen schlummern. Es muss die Norm werden, von der Norm abzuweichen. Oder anders ausgedrückt: Wir brauchen Peaks und Freaks!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 552 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 189 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3711000223
  • Verlag: Ecowin Verlag; Auflage: 8., Aufl. (19. Januar 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007T9G1B2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #23.946 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
In unserer Gesellschaft wird der Durchschnitt als erstrebenswert propagiert. Wir sollten möglichst alle über eine einigermaßen solide Bildung verfügen, nicht zu unsportlich sein usw. Menschen, die dauernd aus der Reihe tanzen, fallen meist negativ auf (v.a. wenn man mit ihnen zusammenarbeiten muss ;). Wie verheerend dieses Denken sich auf unsere Zukunft auswirkt, zeigt Markus Hengstschläger in diesem spannenden Buch, das ich in einem Zug ausgelesen habe, auf.
Der Autor geht auf die ganze Palette gesellschaftlicher und politischer Vorgaben ein, die den Durchschnitt als gerechteste und beste Möglichkeit deklarieren - was für ein fataler Blödsinn, wenn es um langfristige Problemfindung geht. Denn keiner von uns weiß, wie die Probleme von morgen aussehen werden. Deshalb ist es wichtig, einen möglichst großen Pool verschiedenster Talente zur Verfügung zu haben und das lässt sich nur schwer mit dem Wunsch nach einem "soliden Durchschnitt" vereinbaren. Man denke nur mal an die Schule! Wie viele Stunden und Energie haben sie mit Mathenachhilfe/Mathebüffeln etc. vergeudet, obwohl Ihre Talente vielleicht (oder sicherlich!) in einem ganz anderen Bereich gelegen hätten? Und alles nur, um dem Durchschnitt zu genügen. Dann hat man eben in Mathe eine etwas bessere Note, kann sich aber um Musik weniger kümmern und wird dann in beiden Fächern eben durchschnittlich gut. So ist es auch gewollt!
Hier ist es wichtig, einzugreifen. Der Autor plädiert u.a. dafür, Kinder aus bildungsfernen Schichten nicht deshalb zu fördern, weil sie dann dem Durchschnitt näher kommen und "mithalten" können, sondern weil sie ihre Talente und Potenziale verwirklichen sollen, die uns in Zukunft letztlich allen zu Gute kommen können. "Was soll uns das schon bringen?!", mag man jetzt fragen. Eine Menge, denn "schlechte" Talente gibt es nämlich nicht - weil wir einfach nicht wissen, was morgen gefragt sein wird.
Sehr schön zeigt der Autor viele Zusammenhänge anhand von biologischen Beispielen auf, etwa dem folgenden: Eine Hydra lebt in einer Pfütze und langweilt sich (der Autor drückt es viel charmanter aus: "ihr ist fad!" ;). Deshalb vermehrt sie sich zunächst asexuell und produziert also Nachkommen mit identischem Genom. Ändert sich nun die Umwelt auch nur geringfügig (etwa durch eine leicht Temperaturerhöhung, ph-Wert-Veränderung etc.), bedeutet dies unter Umständen den Tod aller Individuen (glückliche Mutationen werden hier mal ausgeklammert). Bei sexueller Vermehrung (dazu braucht man aber eine Hydra aus einer anderen Pfütze!) wird der Genpool schon mal erweitert und die Möglichkeit, dass einige Individuen überleben, steigt. Nun stelle man sich mal vor, dass jemand einen Zaun um die Pfütze baut - ganz schön dämlich, wenn's um die Zukunft geht... Hier geht es um die Migration als Evolution und um eine Chance, die wir auf keinen Fall vertun dürfen.

Ein Beispiel, um aufzuzeigen, wie sinnvoll eine zunächst als sinnlos erachtete Variation (oder eben ein Talent) sein kann, liefert Markus Hengstschläger mit dem Birkenspanner, der überwiegend in einer hellen Variante existiert - sich aber zur Zeit der Industrialisierung in England in der (vorher sehr seltenen) dunklen Variante durchsetzte.
Hier sieht man mal, dass es durchaus mit einem großen Vorteil verknüpft sein kann, wenn man anders ist.
Das Potenzial des Anderen, Fremden, das die Gesellschaft für die Zukunft wappnet steht also im Mittelpunkt. Denn wir wissen heute noch nicht, was morgen gefragt ist. Sehr schön illustriert der Autor dies wiederum anhand eines Bildes: In einer Turnhalle befinden sich 20 Schüler, deren Aufgabe darin besteht, einen Ball aufzufangen, der aus irgendeiner Richtung kommt - keiner weiß vorher woher. Auch statistische Berechnungen, die Aussagen darüber treffen, wie oft der Ball bislang von oben oder von hinten links kam, sind nicht hilfreich - denn man hat keinerlei Anhaltspunkt was das zukünftige Geschehen angeht. Die größte Chance, dass eines der Kinder den Ball fängt, besteht dann, wenn alle möglichst im ganzen Raum, an ganz unterschiedlichen Stellen aufgestellt sind - ein Erfolg wird sich höchstwahrscheinlich nicht einstellen, wenn alle in einer Reihe stehen und geradeaus gucken. Genau das erwarten wir aber bei vielen Problemen! Seltsam, oder?
Oder: Wenn zwei Menschen ein Team bilden sollen, und beide Personen hatten bisher ähnliche Probleme, wird die Zusammenarbeit sich sehr wahrscheinlich weniger fruchtbar gestalten, als wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen aufeinander treffen.
Als Genetiker geht der Autor natürlich v.a. auch auf sein Spezialgebiet ein:
Welche Rolle spielt die Genetik? Hier hält Hengstschläger klar fest: Menschliche Rassen gibt es genetisch nicht. Ein Weißer ähnelt einem dunkelhäutigen Menschen genetisch vielleicht sehr viel stärker, als seinem weißen Nachbarn. Und hier unterscheiden uns ohnehin maximal 0,1 Prozent von den anderen... Auch die Anzahl der Gene macht uns nicht zu etwas Besserem - oder falls die Anzahl doch eine Rolle spielen sollte, ist ein Kohlkopf mehr als 4x so toll wie wir... Frustrierend? Nicht unbedingt. Der Autor erklärt, worauf es ankommt. Nämlich nicht nur auf die Gene (aber auch!), sondern ganz maßgeblich auch auf die Umwelt.
Hier werden Gene, epigenetische Prozesse, Meme und Epigeme (Neuschöpfung des Autors - ein Epigem als Einheit der Vererbung epigenetischer Prozesse) erläutert.

Der letzte Teil ist eine Art Praxisteil. Hier erfährt man, wie man am besten rangeht, an die Talente und man lernt die verschiedenen Talente kennen - wobei Talente oder Begabungen selbst nicht messbar sind, sondern lediglich der Erfolg, den man durch diese Leistungsvoraussetzungen hat. Hier wird eine ungefähre Kategorisierung verschiedener Begabungen vorgenommen -z.B. sportliche Begabungen (natürlich hängt hier auch vieles von körperlichen/genetischen Voraussetzungen ab - etwa wenn ein 1,65-Mann Basketballer werden möchte etc.). Sprachliche, wissenschaftliche, künstlerische Begabungen u.v.m. werden ebenfalls abgehandelt. Auch das Thema "Glück und soziale Begabungen" wird ausführlich erörtert. Schließlich geht es darum, wie Talente entdeckt und gefördert werden können und man wird nochmal dazu motiviert, aus der Reihe zu tanzen.

Der Autor bindet viele Zitate in seine Ausführugen ein und fasst damit viele Erkenntnisse zusammen, die zu diesem Themenkomplex bereits existieren. Er berichtet auch von seiner eigenen Forschung aus dem Bereich der Medizinischen Genetik und aus der Grundlagenforschung (etwa der Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose usw.) Als Leser lernt man einiges über die Grundlagen der Genetik - manches kennt man vielleicht schon, wie z.B. die Sache mit der Sichelzellenanämie und der Malaria o.ä. Ich habe mich jedenfalls oft an die Bio-Stunden von früher erinnert (durchaus sehr positiv! :-)

Fazit: Ein sehr gelungenes und erhellendes Buch, das uns die Augen öffenen und unsere überkommenen Betrachtungsweisen überdenken lassen sollte!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im ersten Teil des Buches werden zunächst die Grundlagen der Evolutionstheorie (Charles Darwin) von der Entstehung, Veränderung und Anpassung der Arten - also natürlich auch des Menschen - vermittelt.

Anschließend wird dann erläutert, dass zwar die Begabung, also die individuellen genetischen Grundlagen, sehr wichtig sind, die Umwelt aber auch eine große Rolle spielt. So würden beispielsweise praktisch alle Menschen nie Fußballnationalspieler, unabhängig davon, in welchem Umfang sie üben würden. Aber von den ganz wenigen die über die entsprechende Begabung verfügen, haben wiederum nur sehr wenige tatsächlich Erfolg, nämlich nur die, welche insbesondere aufgrund ihres sozialen Umfeldes bereit und in der Lage sind durch ständiges üben und trainieren das Talent auch zu nutzen.

Im weiteren Verlauf wird dann anhand verschiedenen Bereiche (z.B. Sport, Kunst, Wissenschaft usw.) analysiert, welche Rolle jeweils Begabung und Umwelt für den Erfolg haben.

Bereits immer mal wieder zwischendurch aber insbesondere am Ende des Buches hält der Autor dann in flammendes Plädoyer für die Akzeptanz und Förderung einzelner Begabungen, auch wenn dies nur unter Inkaufnahme von unterdurchschnittlichen Leistungen in anderen Bereichen möglich ist.

Insgesamt ist festzuhalten, dass der Autor zwar sehr verständlich schreibt, aber trotzdem nicht wirklich spannend, ein wirklicher Lesespaß kam bei mir nie auf. Die Argumentation ist zwar durchaus überzeugend, sofern man aber in der Schule im Biologieunterricht aufgepasst hat und sich etwas für dieses Thema interessiert, erfährt man außerdem nichts grundlegend neues.

Aus diesem Grund fällt mein Fazit auch differenziert aus. Für Eltern, welche sich gerade Gedanken über die bestmögliche Förderung ihres/ihrer Kinder machen, kann das Buch durchaus einen Erkenntnisgewinn haben. Ansonsten ist das Buch aus meiner Sicht nur eingeschränkt empfehlenswert.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raus aus der Durchschnittsfalle 26. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Es beginnt mit der Sprache. Manche Sachbuchautoren schreiben so, als wollten sie selbst ihren letzten Leser vertreiben. Sie verwenden ein ungeheuer bedeutungsschweres Deutsch, das sie mit semantischem Imponiergehabe und Fachchinesisch bis zur Unlesbarkeit vermanschen. Markus Hengstschläger hingegen scheint nach dem Motto meines Lehrers Walter Wilburg zu handeln: '"Letztlich"', sagte der immer, "'muss alles ein Volkslied werden.'"

Das Buch '"Die Durchschnittsfalle'" ist ein solches. Es ist nicht nur verständlich geschrieben, der Autor lässt uns auch noch Seite für Seite am Erkenntniszuwachs seiner laufenden Arbeit teilhaben. Im Dialog-Stil: Man begreift, weshalb schon sein Bestseller '"Die Macht der Gene"' zum beliebtesten Sachbuch aus dem Bereich Wissen gewählt worden ist. Würden alle Forscher so schreiben, habe ich mir bei der äußerst spannenden Lektüre gedacht, hätten die Österreicher mit Wissenschaft und Forschung vermutlich mehr am Hut.

In der Sache geht es um das Talent, also um das individuelle, besondere Wissen, Können und Handeln-Wollen jedes Einzelnen. Sofort fallen einem Plácido Domingo ein und El'ina Garanc'a, was die Stimme betrifft, oder Lionel Messi bei den Fußballern. "'So ein Talent'", sagen die einen, "'hat man oder hat man nicht."' "'Aber nein'", sagen die anderen, "alles kommt nur vom Üben, Üben und wieder Üben."' Tatsächlich gibt es kein Stimm-Gen und auch kein Gen für Kicker. Talente haben viele Ursachen, auch schon im Reich der Gene. Hengstschläger verwendet das Bild der zahlreichen Stricke, die zu einem dicken Seil gewunden werden. Weil herausragende Talente und Leistungen nicht ohne Temperament, Ausdauer, Disziplin, emotionale Stabilität udgl. denkbar sind. Dafür hat man nun tatsächlich einzelne Gene bzw. Proteine oder Botenstoffe festgestellt. Erst dann kommt noch die Umwelt dazu. Also das '"Üben"'. Hengstschläger meidet die beiden Extrempositionen zwischen Talent und Umwelt und nimmt generell eine Mischung von 50:50 an. Mit zum Teil starken Abweichungen. Bei der Stimme und bei körperlichen Eigenschaften ist der Einfluss der Gene größer als etwa beim Handwerk oder bei Management-Leistungen.

Schon hier liefert der Autor eine Reihe von interessanten Teil-Erkenntnissen. So nehmen wir nach Hengstschläger nicht die Talente wahr, sondern nur die Erfolge, die wir mit ihrer Hilfe erzielen. Oder: Talente können nicht gewertet werden, weil wir nicht wissen, welches Talent in der Zukunft von Bedeutung sein wird. Schließlich hat jeder Mensch das Recht, seine Talente zu ignorieren ebenso wie fehlende Leistungsvoraussetzungen durch größeren, persönlichen Einsatz zu kompensieren. Das heißt, dass genetische Grenzen nicht absolut sind. Beim entscheidenden Talent, der '"Kreativität"', beruhigt der Autor gleichfalls. Dieses sei zwar stark genetisch bedingt, doch gäbe es eine Unzahl von Kreativitätsfeldern, sodass praktisch jeder Mensch auf irgendeinem Gebiet kreativ sein kann.

Diesem Talent steht der Durchschnitt gegenüber. Er ist der Liebling der Österreicher. Es ist so beruhigend, im Mainstream zu schwimmen, nicht aufzufallen, sich nicht besonders anstrengen zu müssen. So ist die Mittelmäßigkeit seit fast 250 Jahren unser wichtigstes Bildungsziel. Der frontale Einheitsunterricht Maria Theresias, der keine individuelle Förderung kennt, gilt heute immer noch. Und immer noch beschäftigen sich unsere LehrerInnen zu 80 Prozent mit dem, was Kinder nicht können. Für die Förderung ihrer Stärken und Talente bleibt kaum noch Zeit. Kommt ein Schüler mit zwei schlechten Noten und einer guten nach Hause, drängen die Eltern darauf, dass er sich nur noch dort anstrengt, wo er schlecht ist; denn im anderen Gegenstand hat er ohnedies schon eine gute Note. Schließlich soll er überall möglichst gleich sein.

Dieser Durchschnitt ist aber eine evolutionäre Sackgasse. Die Zukunft kann man nur durch Individualität gewinnen, ist Hengstschläger überzeugt. Aus einem einfachen Grund: Wenn man bei jedem Kind die jeweils speziellen Begabungen fördert, dann ist die Chance, dass eines dieser Talente für die künftige Entwicklung besonders wichtig ist, weitaus größer, als wenn die Zukunftsfähigkeit des Landes dem einförmigen Durchschnitt überlassen wird. Dazu kommt, dass nur der Einzelne außerordentliche Leistungen erbringen kann. Durch sein schöpferisches Streben nach dem Neuen, dem noch nicht Dagewesenen. Und durch seine Fähigkeit, eingefahrene Bahnen zu verlassen.

Das alles setzt schließlich Vielfalt der Herkünfte voraus, anstelle der Monotonie einer einzigen Schicht von 'Bildungsbürgen'. Daher drängt Hengstschläger darauf, nicht länger die vielen schlummernden Talente der bildungsfernen Schichten zu vergeuden, sondern größte Anstrengungen zu unternehmen, um ihre Begabungen festzustellen und sie zu besonderen Leistungen zu motivieren. Damit ist er einer der ganz wenigen in diesem Lande, die das große, bislang unberührte Potenzial der Bildungsfernen nutzen wollen. Schon dafür sind wir ihm zu Dank verpflichtet.

Markus Hengstschläger ist mit der '"Durchschnittsfalle"' ein weiteres brillantes Buch gelungen, das einen gangbaren und zugleich faszinierenden Ausweg aus der österreichischen Kultur der Mittelmäßigkeit aufzeigt. Wir dürfen uns auf die schon bald einsetzende Diskussion darüber freuen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sollte man unbedingt lesen!
Ein großartiges Buch von Hr. Prof Hengstschläger! Höchst professionell und trotzdem mit viel Humor und für JederFrau/Mann verständlich! Muss man lesen!
Vor 9 Tagen von Pamina veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen
Über das Radio habe ich das Buch das erste mal zu hören bekommen. Habe dann auch noch ein Interview vom Autor gehört. Die Erwartungen waren sehr groß. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Thomas Handl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Optimal
Bin total begeistert......
Dieses Buch finde ich vom Inhalt sehr sehr gut, auch zum lesen sehr verständlich.
Kann das Buch nur weiterempfehlen
Vor 2 Monaten von Marina Zierler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Durchschnittsfalle
Hengstschläger ist richtungsweisend, ist humorvoll und amusant, vermittelt sein wissenschaftliches Forschungsgebiet einem lesefreudigen Publikum auf sehr wirkungsvolle Art. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Helga Bitterlich veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht
Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, die Mitte war nur zum Durchkämpfen, gegen Ende etwas besser. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von tascherl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Pädagogen und LehrerInnen
Eines der beeindruckensten und kompetentesten Bücher, die ich in Sachen (Schul)-Bildung jemals in die Finger bekommen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bernhard Jochum veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gute Ansichten
Gut geschrieben, liest sich schnell, der Auktor wiederholt sich doch leider oft, man könnte das Buch auch mit der Hälfte der Seiten schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Imre Vasvary veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen GENial
Das Buch begeistert mich ebenso wie Macht der Gene und Endlich Unendlich. Wo Hengstschläger drauf steht, ist geballtes Wissen drin! Nur weiter so!
Vor 7 Monaten von Hoffnung veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend
Eines vorweg: Die Thematik, um die sich Hengstschläger's Sachbuch dreht, ist nicht nur spannend und hochaktuell, sondern wird von mir als einer der wichtigsten... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Martin Mader veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ermüdend!
Ich stimme meinem " Vorschreiber" auch zu. Das Buch besteht aus haufenweise Wiederholungen ( Üben, Üben, Üben) - hatte mir von dem Autor auch mehr erhofft ( nachdem... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von claudi veröffentlicht
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