Pressestimmen
»Sex und Liebe, Tod und Verbrechen, korrupte Typen und aufrechte: alles nur Bestandteile der Comedie Humaine, die das Werk von Ross Thomas ausgesprochen unaufgeregt vor Augen führt. Mit Gleichgültigkeit hat das wenig zu tun, denn es geht bei der hier vorgeführten, eindeutig der Linken eher als der Rechten, dem schwarzen Humor eher als dem Zynismus zuneigenden Form sehr amerikanischer desinvoltura vor allem darum, sich die ärgsten Illusionen abzuschminken, das Herz zu schulen und der Mitwelt nicht zu sehr auf die Nerven zu fallen.« (Ekkehard Knörer, perlentaucher.de)
»(...) Damals, 1993, ging es darum, dass die neue Clinton-Administration einen Aufbruch versprochen hatte, eine "andere" Politik, "saubere Verhältnisse" nach den Jahren von Reagan und Bush I. "Sauberkeit" in diesem Zusammenhang ist natürlich vorrangig kein substantielles, sondern ein Darstellungsproblem. Also muss saubergemacht werden von beiden Seiten. Die einen, wir erinnern uns, von Iran-Gate bis Mittelamerika, im blutigen Sumpf, wollten aufräumen und ihren Dreck am besten final entsorgen die anderen, deren Dreck ("Whitewater") noch nicht ganz riechbar war, würden natürlich gern auf den Alt-Dreck zeigen ..... Das ist sozusagen das Ockham`sche Rasiermesser (reduziere ein Problem auf seine Essenz) in narrativer Prosa, was Ross Thomas da vorführt. Und eben ein Konflikt, der sich 2009 wiederholen wird. Barack Obama tritt als der große Erneuerer an und an Dreck ist Bush II vermutlich nicht zu toppen. Was hätte Ross Thomas vermutlich für eine Freude daran ... Weil das aber nun nicht mehr geht, können wir getrost Die im Dunkeln analog lesen, es wird funktionieren. Das zeichnet einen Klassiker aus ...« (Thomas Wörtche, Titel-Magazin, (2008))
»Ich empfehle den Politthriller Die im Dunkeln von Ross Thomas. Schnörkellos erzählt der ehemalige Politikberater, wie kurz vor der Amtseinführung Präsident Clintons die Spuren einer Unterschlagung verwischt werden. Thomas zeigt gnadenlos, wie Politik funktioniert. Schlafraubende Nachttischlektüre für mündige Skeptiker.« (Tobias Gohlis, FOCUS Literatur-Tipp (2005))
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Broschiert
.
Über den Autor
Ross Thomas, geboren 1926 in Oklahoma, beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman - The Cold War Swap -, für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen insgesamt 25 Romane.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Broschiert
.