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Die Druidin: Roman
 
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Die Druidin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Birgit Jaeckel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Knaur HC; Auflage: 1 (21. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426663171
  • ISBN-13: 978-3426663172
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.422 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Birgit Jaeckel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Talia kann Seelen sehen – eine besondere Gabe, die andere Druiden nur zu gerne nutzen würden. Im Haus des Stammesfürsten Caran sucht die junge Frau Zuflucht. Unerkannt – denn sie ist die Tochter, die er einst zu töten befahl ... Für ihren Vater empfindet Talia tiefen Hass – und trotzdem nimmt sie eine Anstellung bei ihm an. Schnell findet sie sich in seinem geschäftigen Haushalt in Alte-Stadt zurecht und wird von allen geschätzt, auch von Caran. Doch obwohl Talia es bald genießt, zu seiner wohlhabenden Sippe zu gehören, ist der germanische Söldner Atharic der Einzige, für den sie mehr empfindet. Lange weiß nur er um ihre besonderen Fähigkeiten. Bis die junge Druidin begreift, dass ihr Vater in Lebensgefahr schwebt. Talia muss sich entscheiden: Will sie ihre Rache – oder nutzt sie ihre Gabe, um ihn zu retten?

Klappentext

Süddeutschland, 120 vor Beginn der Zeitrechnung. Talia wächst als Waise unter Druiden auf, wo sie die Heilkunst erlernt. Bald entdeckt sie ihre Fähigkeit, in die Seelen der Menschen zu sehen und diese vor Schrecklichem zu bewahren. Verfolgt von der Druidin ihres Clans, muss Talia in die Alte Stadt zum mächtigen Caran fl iehen. Wird er sie beschützen können? -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem die Mutter der Keltin Talia bei der Geburt stirbt und ihr Vater sie im Stich lässt, wird sie von Vebromara, einer mitleidigen Geburtshelferin und Heilerin aufgezogen. Mehr noch- Vebromara rettet dem Säugling das Leben, denn eigentlich sollte Talia kurz nach der Geburt von Vebromaras Hand getötet werden.
Als Talia heranwächst und ihrer Ziehmutter eines Tages bei der Pflege von Verletzten mit schweren Brandwunden zur Hand gehen soll, kommt sie mit einem der Opfer in Berührung. Dabei entdeckt sie eine übernatürliche Gabe an sich:
Talia hat die besondere Fähigkeit, die Seelen und deren Auren sehen zu können.
Diese Fähigkeit ist dem ehrgeizigen Druiden Ientus zunächst ein Dorn im Auge und er verbietet Talia, ihre Fähigkeiten bei anderen Menschen anzuwenden.

Doch einige Jahre später belauscht die junge Keltin den Druiden durch Zufall bei einem Gespräch und erfährt, dass Ientus plant, sie in Besitz zu nehmen und ein Kind mit ihr zu zeugen, das dann seine ehrgeizigen Pläne unterstützen soll- denn Ientus weiß genau, welche große Macht Talias Gabe für ihn bedeuten könnte. So beschließt Talia schweren Herzens zu fliehen.

Als ihre Amme stirbt, begleitet sie daher den gutaussehenden Söldner Atharic, der zusammen mit seiner Söldnertruppe eine zeitlang Zuflucht und Unterkunft in ihrem Dorf gesucht hat, nach Alte-Stadt, der Stadt, in der ihr leiblicher Vater, Caran regiert. Durch Zufall kommt ein Kontakt zwischen Carans hochschwangerer Ehefrau und Talia zustande und letztendlich führt er dazu, dass Talia in Carans Haushalt als Arbeiterin aufgenommen wird.
Talia verschweigt ihrem Vater jedoch , wer sie wirklich ist, auch wenn sie nach und nach immer mehr zu der Überzeugung kommt, dass ihr Vater kein so schlechter Mensch sein kann, wie sie es seit ihrer frühesten Kindheit an, annahm. Die Vorstellung, dass ihr eigener Vater ihre Ermordung befehligt haben soll, fällt ihr immer schwerer- bis sie Carans ehrgeizige und kaltherzige Schwester kennen lernt, die ihr dies jedoch bestätigt.
Verletzt lässt sich Talia dazu überreden, für Carans Schwester zu spionieren.

Doch als Carans Frau eines Tages ihr Kind gebiert und das Kind zu schwach zum Leben scheint, ist es nur Talias beherztes Eingreifen zu verdanken, dass das Kind überlebt. Caran ist ihr überaus dankbar und versucht Talia dazu zu überreden, ihre besondere Gabe zu fördern. Sehr zum Verdruss des Druiden Ientus, der mittlerweile, in der Hoffnung auf Ruhm und Ehre, ebenfalls nach Alte-Stadt gezogen ist und immer noch alles daransetzt, Talia für sich zu gewinnen. Außerdem verbündet er sich mit Carans Schwester und schmiedet zusammen mit ihr ein gefährliches, politisches Komplott, das am Ende Carans Ende als Stammesführer oder schlimmer noch, seinen Tod zur Folge haben könnte. Doch einem Menschen ist es bestimmt, dieses Schicksal abzuwenden- Talia!

Der Debütroman von Birgit Jaeckel schildert unterhaltsam ein Stück Zeitgeschichte, dass sehr selten in historischen Romanen behandelt wird- und zwar die Zeit der Kelten.
Interessant empfand ich vor allem die religiösen Einflechtungen rund um das Druidentum und welche Auswirklungen der Glauben auf die Menschen der damaligen Zeit hatte.
Aber nicht nur der historische Hintergrund ist unterhaltsam beschrieben; die Geschichte der jungen Druidin Talia, die in Alte-Stadt auf ihren zunächst verhassten Vater trifft und in politische Intrigen verwickelt wird, ist sehr spannend und mitreißend umgesetzt und der eingängige Schreibstil der Autorin, fesselte mich regelrecht an das Buch. Selbst die Charaktere sind durchweg glaubwürdig gezeichnet und man kann sich als Leser sehr gut in Talias Gefühlswelt hineinfinden
Auch wenn man als Leser vielleicht zunächst ein wenig verwirrt sein mag, von den vielen im Roman genannten Völkerstämmen, mit ungewohnt klingenden Bezeichnungen und ihre Beziehung zueinander- es lohnt sich jedoch auf jeden Fall weiterzulesen.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist meines Erachtens, die teilweise sehr modern wirkende Ausdrucksweise zwischen den Protagonisten, die eher in unsere heutige Zeit passen würde. Wenn man davon absieht, bekommt man auf jeden Fall ein Buch, das viel Lesespaß verspricht und nebenbei bemerkt auch optisch sehr viel her macht, denn das Cover der gebundenen Knaur- Ausgabe ist sehr ansprechend. 4.5 von 5 Punkten. (NG)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kamelin TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die 14-jährige Thalia entdeckt bei der Pflege von Verwundeten, dass sie die Seelen der Menschen sehen kann. Diese Gabe ist den Druiden ein Dorn im Auge, besonders Ientus, der das Mädchen isolieren, und für seine Zwecke nutzen möchte. Nachdem ihrer Ziehmutter Vebromara stirbt, ist Thalia sippenlos, und sieht sich nun den Druiden ausgeliefert. Sie flieht in den Süden, nach Alte-Stadt, und findet dort im Haushalt ihres Vaters Caran Zuflucht. Thalia gibt sich ihm jedoch nicht als seine Tochter zu erkennen, denn ihre Ziehmutter hat ihr die Geschichte erzählt, dass er sie nach der Geburt als Gabe an die Flussgöttin opfern wollte, da ihre Mutter kurz nach der Entbindung starb.
Thalia muss sich nun nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, sondern auch mit ihrer Gabe, die sie kontrollieren und zum Guten einsetzen möchte. Das wird nicht gerade leichter, als ihr alter Widersacher Ientus plötzlich in Alte-Stadt auftaucht, und Caran gegenüber behauptet, Thalia sei gefährlich, da sie Menschen die Seele rauben könnte.

Die Geschichte spielt um ca. 120 v. Chr. in Süddeutschland, und startet meiner Ansicht nach ziemlich klischeebeladen: Ein Mann, in diesem Fall der Druide Ientus, der eine Gruppe Druiden dominiert und dort anscheinend tun und lassen kann, was ihm beliebt. So hat er weder Hemmungen noch Skrupel seinem Freund mitzuteilen, dass er den nächsten Opferritus für seine Zwecke missbrauchen wird, um Thalia in sein Bett zu bekommen, damit sie ihm ein Kind mit ihrer Gabe schenkt.
Wird dieses Geständnis dem Hohedruiden gemeldet (denn immerhin handelt es sich bei diesem Opferritus um eine heilige Angelegenheit, und der Druide hat soeben ein Sakrileg angekündigt)? Nein, das wird es nicht, denn Thalias Widersacher erfährt kaum Widerstand, ausser vielleicht bei Thalia selbst.
Was ich irgendwann als wirklich störend empfand war die Tatsache, dass Thalia sich immer mehr zu einem hilflosen Opfer entwickelt, und Spielball der Menschen wird, die sie ausnutzen, wie u.a. Carans Schwester, die Thalia einen Haufen Lügen erzählt (den Thalia völlig unkritisch schluckt), um sie dazu zu bringen, für sie im Haushalt ihres Bruders zu spionieren.
Das macht die Geschichte bald ziemlich vorhersehbar, und so verwundet es nicht, dass Thalia sich bereits nach kurzer Zeit selber derart in Schwierigkeiten gebracht hat, dass sie erneut, diesmal aus Alte-Stadt, fliehen muss.
Nach den ersten 3 CDs war ich ziemlich genervt, einerseits von der Eindimensionalität der Charaktere, die ich als wenig facettenreich empfand, anderseits von den kaum überraschenden Wendungen der Geschichte. Danach wurde es dann allerdings besser, denn die Geschichte entwickelte sich und wurde vielschichtiger.
Caran gerät in eine Intrige und wird in einen Krieg verwickelt, während Thalia endlich erwachsen wird und anfängt an sich zu wehren und für sich und ihre Interessen einsteht. Die letzten beiden CDs haben mir dann gut gefallen, auch wenn mir bis zum Ende die Tiefe in der Geschichte gefehlt hat.
Thalias Gabe wurde meiner Ansicht nach zu wenig behandelt (zumindest in der Hörbuchversion), aber gerade das war der Anker der Geschichte, und eben hier hätte wirkliche Tiefe erzeugt werden können. Woher kommt diese Gabe, was hat es damit auf sich, wie kann sie sie einsetzen, worum ganz genau geht es bei dieser Gabe? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen kam mir viel zu kurz. Die Trägerin der Gabe, Thalias Grossmutter, wird nur kurz erwähnt, genau wie die Tatsache, dass dieses Talent von Mutter zu Tochter weitergegeben wird. Hierzu gibt es im Hörbuch gerade mal zwei Sätze.

Ein anderer Punkt, den ich als störend empfand, war die Sprecherin, Dana Geissler (u.a. Das Kupferne Zeichen). Die Passagen, in denen sie als Erzählerin auftritt, fand ich gut gelesen; sie hat eine ruhige, warme Stimme, die ich als sehr angenehm empfand. In den Dialogen jedoch ging sie für meinen Geschmack viel zu übertrieben vor. So bekam dann der Herr Bösewicht eine schnarrende, ölige Stimme, während Frau Bösewicht eine sirenenhafte, arg affektierte Stimme verpasst wurde. Dieser Mangel an Fingerspitzengefühl zieht sich durch alle 6 CDs. Ich kann mir als Leser bzw. Zuhörer sehr gut selber ein Bild der Personen machen, und brauche diese übertriebene Darstellung ihrer Charaktere nicht. Die Herausforderung bei dieser Lesung lag möglicherweise auch darin, dass die Autorin ihre sog. Bösewichte nicht besonders vielschichtig gestaltet hat. Wären ihre Personen ambivalenter und ein bisschen komplexer gewesen, hätte es sich die Sprecherin vielleicht nicht so einfach machen können. Anderseits fand ich auch Thalias Stimme über weite Strecken furchtbar hysterisch. Sollte sie als Heilerin nicht eher Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen? Ich hätte es mir als Zuhörerin zumindest gewünscht.

Das Hörbuch fand ich insgesamt hörenswert, ein leichter Stoff für ein verregnetes Wochenende. Aber wie immer muss jeder sich selbst ein Bild machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichte spielt etwa 120 Jahre vor Christus südlich der Donau im Keltischen Mitteleuropa. Die Protagonistin Talia wächst nach dem Tod ihrer Mutter und der gnadenlosen Ablehnung durch ihren Vater, welcher sie töten lassen wollte, bei ihrer Retterin und Heilerin Vebromara auf. Sie hatte die Tötung des Babys dem mächtigen Führer von Alte-Stadt und Vater Caran nur vorgegaukelt.

Der mächtige Druidenführer Ientus bildet Talia einerseits als Heilerin aus, merkt aber schon bald, dass sie über eine spirituelle Sonderbegabung verfügt, welche ihm und seiner Position gefährlich werden könnte. Zum Erhalt der Macht möchte er  notfalls mit Gewalt  ein Kind mit ihr zeugen, behandelt er sie jedoch dennoch verachtend und verstößt sie. Der Söldner Ataric findet Kontakt zu ihr, verhilft ihr zur Flucht und verschafft ihr sogar eine Stelle als Haushälterin bei Caran. Der erfährt zunächst nichts über den Status von Talia, da sie sich auch nicht sicher ist, ob sie sich zu erkennen geben soll.

Im weiteren Verlauf beschreibt die Erstlingsautorin die Verwicklungen, Machtrangeleien und Beziehungsspiele, aber auch die strategischen Planungen der Mächtigen detailreich und nachvollziehbar. Man lebt die Geschichte, welche sich in glaubhaftem Ablauf stetig entwickelt, gut mit. Wenig passend sind die sprachlich sehr platt beschriebenen Sexszenen.

Die Dialoge und Gedanken der Beteiligten sorgen stets dafür, dass man dem Verlauf des Geschehens folgen kann. Dabei ist unerheblich, ob historische Gegebenheiten oder Fakten auch tatsächlicher Wahrheit entsprechen.

Später rettet Talia ihren Vater mit ihrer Gabe, verlässt jedoch die Stadt und kehrt erst lange Jahre später mit ihrer dann schon siebenjährigen Tochter wieder zurück. Erst dann klärt sie ihren Vater über sich auf und erlebt eine nicht vorhergesehene Nähe und Verbindung mit ihm. Die aufkeimende Kriegsgefahr, der Verrat von Alte-Stadt durch einen der Heeresführer, die Entführung Talias Tochter Sumeli durch Ientus und schließlich die tatsächlichen Kämpfe belasten die Beziehungen der Beteiligten selbstverständlich massiv und bringen die Druidin an den Rand der verzweifelten Selbstaufgabe.

Die Detailfreudigkeit der Autorin bei der Beschreibung der Charaktere, Bekleidung und die Darstellung der differenzierten Lebens- und Sozialsituation der Menschen sorgt für einen guten Einblick in die Lebenswirklichkeit damaliger Zeit und eine durchaus glaubhafte Geschichte. Es zeigt sich zum Schluss allerdings, dass es an der tiefgehenden Beschreibung der Fähigkeit Talias doch etwas mangelte, denn das Ende des Romans gerät sehr unerwartet und unglaubhaft mächtig.

Die Druidin verschafft einen interessanten Einblick in die Lebenswelt keltischer Vorfahren und das stets erzählerisch flüssig und spannend. © 3/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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