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Die Dramaturgie des Tötens
 
 
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Die Dramaturgie des Tötens [Taschenbuch]

Jincy Willett , Gabriele Weber-Jaric
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: rororo (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499249146
  • ISBN-13: 978-3499249143
  • Originaltitel: The Writing Class
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 693.226 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jincy Willett
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer nicht schreiben kann, muss fühlen STERBEN! Seit dreißig Jahren hat Amy Gallup keinen Roman mehr veröffentlicht. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, gibt sie Schreibseminare. Dieses Semester entwickelt sich der Kurs allerdings in eine beunruhigende Richtung: Einer der Teilnehmer mokiert sich – anonym und auf äußerst verletzende Weise – über seine Mitschüler und beginnt, sie durch zunehmend gefährlichere Streiche zu terrorisieren. Schließlich wirdist einer der Schüler ermordettot. Und Amy fragt sich: Wer aus der harmlosen kleinen Gruppe ist fähig, einen Menschen wegen eines schlechten Manuskripts zu töten? «Bissig und lustig, böse und rührend zugleich – Willetts Roman ist höchst originell» (Publisher’s Weekly) «Erbarmungslos [und] immens komisch … Willetts satirisches Talent ist verblüffend» (The New York Times) Und das soll man glauben?!

Über den Autor

Jincy Willett ist Autorin und Lektorin. In den USA hat sie bereits den Kurzgeschichtenband „Jenny and the Jaws of Life” sowie den Roman «Winner of the National Book Award» veröffentlicht. Über sich selbst sagt Jincy Willet, sie sei eine alternde, verbitterte Frau, wohnhaft in Escondido, Kalifornien, die ihre Tage damit verbringt, Sätze von völlig Unbekannten zu analysieren, und ihre Abende dem Unterrichten und Schreiben widmet. Manchmal, spätnachts, wenn es ganz dunkel ist, lacht sie unpassend.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sina
Format:Taschenbuch
Die Idee des Buches fand ich eigentlich sehr interessant und auch außergewöhnlich:
Ein Mörder in einem Schreibseminar, der die anderen Teilnehmer vor allem schriftlich bedroht, bis schließlich einer der Schüler tot aufgefunden wird.
Am Anfang war ich auch noch recht begeistert, da die Protagonistin Amy Gallup als Person sehr gut dargestellt und beschrieben wird. Die schon lange nicht mehr erfolgreiche Autorin gibt dabei in Monologen viel von ihrem Leben und ihrer zynischen Art preis.

Allerdings haben mich doch einige Sachen gestört. Die Schüler des Kurses sind dem Leser bekannt, da Amy sich Notizen zu jedem Einzelnen macht. Trotzdem wird nicht ausreichend auf den Charakter jedes Schülers eingegangen, sodass ich mir eigentlich nur 2-3 von ihnen gut vorstellen und merken konnte. Beim Auffinden des toten Schülers konnte ich mich zuerst überhaupt gar nicht an ihn erinnern, was dafür spricht, dass einfach nicht genug über sie gesagt wird.
Die Geschichte selbst fand ich dann auch eher schleppend, die selbstgeschriebenen Texte der Kursteilnehmer fand ich teils dann auch eher unnötig und zum Teil recht langweilig. Zum Schluss stieg für mich die Spannung zum ersten Mal, was auch der Grund dafür war, dass ich das Buch überhaupt zuende gelesen habe.
Positiv zu erwähnen ist schließlich noch, dass der Leser immerhin die Möglichkeit hat beim Mörder selbst mitzuraten, obwohl ich sagen muss, dass ich von vornherein auf die richtige Person gesetzt hatte.

Insgesamt also ein eher durchwachsenes Buch, das aber immerhin durch ein auffällig gutes Cover glänzt. Wer Schreibkurse interessant findet, kann sicher auch mit diesem Buch etwas anfangen. Ich werde es mir vorerst wegen dem Bucheinband ins Regal stellen, nocheinmal lesen werde ich es aber wohl eher nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fancy
Format:Taschenbuch
Ein guter, origineller und moderner Kriminalroman, der mich von der ersten Seite an in den Bann zog.
Amy, die Hauptperson, ist eine Einzelgängerin und kann die Sympathie des Lesers nicht zu 100% gewinnen. Bedingt nicht nur durch ihren kauzigen und eigenbrötlerischen Charakter, sondern auch durch das Fehlen der Erzählung aus der Ich-Perspektive.

Die Autorin stellt die einzelnen Mitglieder des Schreibseminars gut dar und der Mörder offenbart sich dem Leser erst auf den letzten Seiten. Allerdings ist es dem Krimiliebhaber nicht möglich, dem Mörder selbst auf die Schliche zu kommen. Hier legt sich die Autorin nicht fest, sie hält sich alle Optionen offen und es scheint fast so, als habe sie über dem Schreiben noch gar nicht gewusst, wer denn letztlich als Übeltäter hervorgehen wird. Der Täter ist also austauschbar und diese Tatsache ist ein Kritikpunkt. Ein weiterer wäre die Glaubwürdigkeit: Obwohl ein Mord geschieht und obwohl alle Mitglieder der Gruppe wissen, dass der Mörder unter ihnen ist, treffen sich die Schreibenden auch weiterhin. Real betrachtet eine unlogische und verrückte Verhaltensweise.

Trotzdem fand ich diese Lektüre sehr spannend und erfrischend. Jedoch nicht so witzig und skurril, wie uns das Buchcover weismachen möchte. .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gabriele B. VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Amy Gallup hat ihre besten Zeiten als Autorin längst hinter sich, doch das Schreiben, wenn auch nicht das ihrer eigenen Ideen, hat sie nie losgelassen. Daher leitet sie Kurse für kreatives Schreiben und die mehr oder minder erfolgreich.

Nun fängt ihr neuester Kurs an, 13 Teilnehmer sind es, die auf eine oberfläche Weise detailliert vorgestellt werden, was für unser deutsches Verständnis der Namen zumindest anfangs etwas verwirrend ist. Alle wollen schreiben, doch sie tun es mit unterschiedlichem Ehrgeiz und individueller Zielsetzung. Plötzlich bricht der Heckenschütze, so wird der Täter von Amy genannt, in diese friedliche Atmosphäre ein, zuerst mit fiesen Bemerkungen, dann mit einer hässlichen Zeichnung, dann macht er vor einem Mord nicht halt.

Nach bewährtem Krimimuster, wie Hitchcock es perfektionierte, geht Willett vor: es war einmal eine Gruppe von 13, einer wird umgebracht, dann waren es nur noch 12. Was eigentlich Misstrauen, Vorsicht und Distanz auslösen sollte, wird hier von den anderen Kursteilnehmern negiert und trotz Lebensgefahr zur Party umfunktioniert. Die Charaktere werden leider nur angerissen, nicht wirklich ausgefeilt dargestellt, so dass der Leser nicht mit auf die Suche nach dem Täter genommen werden kann. Immerhin: Die Heldin ist eine Heldin wider Willen, was sie durchaus sympathisch macht, und sie wird durch die unangenehmen Vorfälle aus ihrer Lethargie gerissen.

Das Buch ist nett und launig geschrieben, mehr aber auch nicht. Es ist zu lang, ergeht sich in vielen Details, die wenig bis nichts mit der Geschichte zu tun haben; stattdessen hätte Willett z. B. mehr krimitechnische Spannung aufbauen oder die Charaktere besser zeichnen können.
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