Hallo liebe Zwischenrufer: Ihr habt natürlich recht, Wolfgang Schwerdt hat sein Phantasiemärchen »Die Drachenwächterin« VOR der umfassenden Kulturgeschichte »Andre Zeiten, andre Drachen« veröffentlicht. Da ich mir aber zuerst bei den »Andren Zeiten« Appetit geholt und erst danach die »Drachenwächterin« gelesen habe, ist letztere für mich die relativ (Einstein!) neuere Geschichte. Und da der Autor in beiden Werken eine Fülle von bislang unbekannten Informationen über die geflügelten Feuerspucker präsentiert, hat auch der Ehrentitel »Drachen-Schwerdt« seine volle Berechtigung.
So einfach ist das. Siehe Überschrift.
Bleibt nur noch zu bemerken, dass die »Drachenwächterin« eine der bezauberndsten und phantasievollsten Geschichten aus dem Reich der Draconiden ist, die ich je gelesen habe. Völlig überflüssig die Diskussion, ob man das Werk der Kinder- oder der Erwachsenenliteratur zuordnen soll: Die Abenteuer von Trine und ihren grün geschuppten Pfleglingen sind dermaßen bunt, spannend und lebendig geschrieben, dass sie Leser jeden Alters begeistern können. Vorausgesetzt natürlich, man hat das Gefühl für die Mystik dieser archetypischen Symbolfiguren nicht verloren.
Aber wer hat das schon?