Der Fantasy-Roman 'Die Drachenkrone' von Ulrike Schweikert ist der erste Teil einer Trilogie, worauf das Cover und der Buchanfang nicht wirklich schließen lassen. Die beiden Folgeromane sind 'Das Vermächtnis des Kupferdrachen' (2) und 'Das Drachentor' (3).
Zum Inhalt:
Zu Beginn des Buches machen sich die fünf Abenteurer Rolana (Priesterin), Cay (Schwertkäpfer), Vlaros (Magier), Ibis (Elbe) und Thunin (Zwerg) auf den Weg, den Auftrag auf einer Burg nach dem rechten zu sehen, auszuführen. Auftraggeberin ist dabei die Gräfin Lamina, die sich große Sorgen um ihren Mann macht, welchem die Burg gehört, da dieser in letzter Zeit wie ausgewechselt wirkt und ständig auf geheimnisvolle Reisen geht.
Kaum haben die fünf Helden die Burg erreicht, werden sie auch schon gezwungen verschiedene Abenteuer zu durchleben, wobei sie immer mehr zu dem Schluss kommen in eine größere Sache geraten zu sein, als sie anfangs geglaubt hatten. Denn der dunkle Magier Astorin will unbedingt in den Besitz der legendären Drachenkrone kommen, mit deren Hilfe man die Macht über alle Drachen erlangt und ist für dieses Ziel sogar bereit über Leichen zu gehen'
Während ihrer Reise durchs halbe Land, kommen die Hauptpersonen in die unterschiedlichsten Situationen, in denen sie unter anderem auf Untote, Drachen, Elben, Zwerge und Piraten treffen. Es finden einige actionreiche Kämpfe statt, neue Freunde werden gefunden und auch die Liebe kommt nicht zu kurz'
Bewertung:
Der Schreibstil des Buches ist einfach gehalten, die Wortwahl ist abwechslungsreich, so dass man das Buch schnell und leicht durchlesen kann. Auch fehlen unnötig langatmige Nebenpassagen, so gut wie jede Szene trägt ihren Teil zur Haupthandlung bei. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und beschrieben, jeder einzelne hat seine Schwächen und Stärken, jedoch wirken diese etwas klischeehaft verteilt und insgesamt fehlt es den einzelnen Personen an Tiefgang. Auch die Gruppenzusammenstellung erinnert stark an eine typische Rollenspielgruppe, was einen, je nach Geschmack, allerdings nicht wirklich stören muss.
Das Ende des Buches ist mehr oder weniger offen, viele Fragen werden noch nicht beantwortet und manche Dinge kann man vermutlich erst richtig nachvollziehen wenn man auch die anderen beiden Teile gelesen hat (deshalb ist es empfehlenswert sich auch die anderen beiden Teile zu kaufen oder zumindest zu lesen).
Alles in allem hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich würde jedoch sagen dass es sich hierbei um kein 'Muss für Fantasy-Fans' handelt.