Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Farbenprächtiger und mitreisender Auftakt, 15. Dezember 2008
Alfred Bekker hat in seiner Drachen-Trilogie bemerkenswert detailreiche Legenden geschaffen, in die der Leser sich bereits im Prolog regelrecht festbeißt. Hier liest man über die Entstehung von Drachenerde, über die Herrschaft der Drachen sowie deren Versklavung durch die Magier und Menschen. Wir lesen in alten Chroniken von der Entwicklung der 5 Reiche, von dem Sturz der einstigen Kaiserlinie und dem Aufstieg des Usurpators Katagi. Schon allein diese Legenden haben mich fasziniert, noch bevor ich eine Seite der eigentlichen Handlung gelesen hatte. Der Autor hat viel Wert auf eine detailreiche, farbige Welt gelegt und das spiegelt sich schließlich auch in seiner Geschichte wider.
Rajin ist der letzte überlebende Spross des mächtigen drachenischen Kaiserhauses Barajan, dessen Familie vor achtzehn Jahren von dem grausamen Usurpator Katagi gestürzt wurde. Aufgewachsen in dem rauen Winterborg, im nordwestlichen Teil von Drachenerde, erhielt er den Namen Bjonn Dunkelhaar und verdient seinen Lebensunterhalt als Seemammutjäger. Doch eines Tages erreichen zwei Wilddrachen die winterborgische Küste. Sie sind auf der Suche nach dem letzten Nachfahren des ehemaligen Kaisers Kojan. Doch Bjonn ahnt nichts von seiner Herkunft, weiß nichts von den ungeheuren Kräften, die in ihm schlummern. Als er schließlich diese Kräfte einsetzt um das Dorf vor den angreifenden Drachen zu schützen, ist nicht nur er selbst überrascht, auch der Usurpator hat endlich den einzigen Jungen gefunden, der seiner Regentschaft noch gefährlich werden könnte. Es beginnt eine Flucht, die nicht nur von Schlachten und Kämpfen geprägt ist, sondern auch von allerhand Magie und Abenteuer ...
"Drachenfluch" vermag den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen. Bjonn alias Rajin ist einem schnell zum Freund geworden und man besteht gern so manches Abenteuer mit ihm.
Der Autor hat eine farbenprächtige Welt geschaffen, die den Leser nicht mehr loslässt - soviel gibt es zu entdecken. Die Menschen, Dörfer und Drachen sind so farbenfroh und lebendig beschrieben, dass man schon bald meint, selbst Teil von Drachenerde zu sein.
Erfrischende Fantasy auf hohem Niveau legt Alfred Bekker mit dem ersten Teil der neuen Trilogie vor und erschafft damit eine Welt, die neben der aktuellen Handlung auch viel Stoff für weitere Geschichten aus Drachenerde liefern könnte. Man kann nur hoffen, dass der Autor diese legendenreiche Fantasywelt - auch über diese Trilogie hinaus - weiterführen wird ...
Fazit: Eine eigenständige Fantasywelt, die ganz ohne Elben, Zwerge und Orks auskommt und die den Leser von der ersten Seite an mitreist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
einfach wow, 27. September 2009
Seit Urzeiten ist das Drachenland die Heimat der mythischen geflügelten Geschöpfe, die von den Drachenreiter-Samurai gehütet werden. Doch der Frieden im Land wird empfindlich gestört, als sich der grausame Tyrann Katagi des Drachenkaiserthrons bemächtigt und selbst vor Mord nicht zurückschreckt, um seine Macht zu festigen. Der junge Rajin ist der wahre Thronfolger des Landes und der Einzige, der es mit dem Usurpator aufnehmen kann. Doch dazu muss er einen verschwundenen magischen Ring finden, mit dessen Hilfe die Drachenkaiser einst über die feuerspeienden Ungeheuer geboten. Und über diesen wacht der mächtige Urdrache Yyuum
Schon das Cover ist auffallend und sticht ins Auge. Sobald man dieses Buch geöffnet hat, findet sich der Leser in der fantasiereichen Welt der 5 Monde wieder. Schon der Prolog ist ungewöhnlich, denn hier kommen alte Chroniken und Berichte ins Spiel, die einem einen guten Einblick in das Vergangene geben. Sie erzählten die Geschichten der Götter, der Drachen und Menschen. Wer nicht hier schon gefesselt wurde, wird es spätestens ab dem ersten Kapitel sein. Auch hier wiederholen sich Auszüge aus den Chroniken. Durch die unterschiedliche Schreibweise (Stil sowie auch im Druck) erlebt man die verschiedenen Abschnitte zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Gedankenwelt noch intensiver.
Die Landkarte zu Beginn des Buches rundet das ganze schön ab.
Der Autor hat eine Welt geschaffen, mit Drachen, Göttern, Orakeln und Menschen, mit- nebe- und gegeneinander. facettenreich und sehr detailliert sind die Persönlichkeiten und die Umgebungen beschrieben. Schnell lernt man die Welt kennen und fiebert mit allen mit. Es ist, als ob man alles direkt miterlebt. Hoffen, Bangen, Freuen und Leiden, alles ist beim lesen so intensiv zu erleben. Bjonn, das Findelkind, Wulfgar sein Ziehvater, der ihn liebt wie seinen eigenen Sohn, all die Bewohner mit ihren Stärken und Schwächen wachsen einen ans Herz. Nya und Bratlor erringen meine Sympathie, der Weise Liisho meine Zwiegespaltenen Gefühle, sowie der Kaiser Katagi und sein Gefolge meine Ablehnung. Wären die Menschen nicht genug, kommen noch die Götter ins Spiel mit ihrer sehr eigenen Weltanschauung.
Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, das die Nächte zu kurz wurden. Das einzige was mich wirklich störte waren die vielen vielen (teilweise sehr extremen) Kampfszenen. Hier unterscheidet für mich sich auch ein Jugendbuch von Erwachsenenliteratur. Dennoch ist die Geschichte so fesseln, das ich mich gleich mit Spannung an den 2. Teil machen werde. Denn ich möchte unbedingt wissen wie es mit Rajin weitergeht. Die lebendige Welt der Drachen, Seemamuts, Riesenschneeratten und Zweikopfkrähen unterscheidet sich von jeder Durchschnittlichem Fantasyroman. Eine ganz eigene Welt erschaffte Alfred Bekker und einen wunderbaren faszinierenden Beginn einer Triologie.
Alfred Bekker wurde in 1964 im Münsterland geboren, wo er auch aufgewachsen ist. Er hat sich nicht nur auf ein Genre festgelegt, sondern veröffentlicht seit Jahren erfolgreich Zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, für Kinder und Jugendliche, auch Science Fiction und Krimis , sowie Fantasybücher und vieles mehr. Seine Romane für z.b. Jerry Cotton haben den Autor der breiten Öffentlichtkeit bekannt gemacht.
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1.0 von 5 Sternen
sehr enttäuschend, 22. November 2009
wer eragon, der goldene kompass, tintenherz... gelesen hat, sollte von dieser saga die finger lassen. ich habe mich leider von den 2 sehr guten rezesionen leiten lassen die komplette saga zu kaufen...
drachenerde ist sowas von langatmig, ich muss mich regelrecht zwingen es zu lesen. habe die ersten 300 seiten jetzt durch und bin sehr enttäuscht. ich weiss nicht was die beiden die vor mir die rezesionen geschrieben haben, so spannend an diesem buch finden. es ist langweilig und fade und bis jetzt ist noch nicht viel passiert. dauernd schweift der autor vom thema ab. grad ist es spannend, dann mitten in einem kampf kommen erstmal 2 seiten uninterressantes hintergrundwissen was der leser überhaubt nicht wissen will und letztendlich auch überhaubt nicht relevant für die weitere geschichte ist. das passiert andauernd. in diesem buch sind mehr erklärungen und beschreibungen, als handlung. es ist dem autor leider nicht gelungen den leser zu fesseln. schade, denn der grundgedanke und die welt die beschrieben wird sind eigendlich interressant.
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