Also vorweg: die Geschichte ist ganz ok, wieso das Ganze jedoch Drachentrilogie heißt, verstehe ich nicht. Aber Drachen werden ja sehr oft als Aufhänger, der nicht hält, was er verspricht, herangezogen, um etwas besser verkaufen zu können. Dieser Aufhänger hat jedenfalls bei mir Erwartungen aufgebaut, die mit dieser Geschichte überhaupt nicht erfüllt werden konnten, Sonst hätte mir die Trilogie vielleicht besser gefallen.
Drachen kommen natürlich vor, aber lediglich als unterworfene, durch Ringe bezwungene Reit- und Lasttiere. Ein wildes Exemplar monströsen Ausmaßes mit enormer Kraft und Macht gibt es auch, das (natürlich) besiegt werden musste, weil es eine Gefahr für die ganze Welt war, was letztendlich total easy going auch möglich war. Der Autor konnte sich auch nicht ganz entscheiden. ob die Drachen nun doch intelligent sind, oder aber nur hirnlose Bestien, die vom Instinkt getrieben alles in Schutt und Asche legen würden, sodass sie unterworfen werden müssen.
Die Story selbt: naja eher das Übliche (junger Mann aus einfachen Verhältnissen mit besonderer Bestimmung, der mit 18 bereits die immerwährende Liebe seines Lebens in einem Minikaff gefunden hat) gespickt mit ein paar netten Ideen (kosmische Tore, Götter und Monde). Allerdings wird einiges halt nur angerissen und dann nicht so richtig darauf eingegangen.
Aufgefallen sind mir öfter mal Rechtschreib- und Grammatikfehler bzw. ganz neue Bezeichnungen (aus "Kenda" wurde z.B. einmal "Krena").