Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist gangbar, der Ton liefert recht soliden Monosound.
Bild: Die 35mm-Produktion könnte besser aussehen. Das Filmaterial ist teilweise verknittert oder angerissen (Dies nur sehr selten), die Schärfe ist nicht sonderlich tief und das Rauschen muß bei einer TV-Produktion nicht sein. Immerhin ist das Bild bewegungsstabil (00.24.19, Folge 1, Fahrt an Feldarbeitern). Leichte Konturenschatten sprechen dafür, das kein neues Master vom Filmaterial gezogen wurde, sondern auf Videobänder zurückgegriffen wurde. Insgesamt ansehbar und keinesfalls dramtisch unscharf, aber man könnte erheblich bessere Werte erzielen.
Ton: Ein leichtes grundrauschen überlagert alle Sprachfassungen. Die Stimmen sind gut voluminiert und generell ist der Ton verzerrungsfrei und liefert auch Henry Mancinis Musik recht sauber ab, so sauber, daß Streicher nicht schrill klingen (00.21.04, Folge 3). Nicht ganz klangrein, nicht vollständig klar, aber recht ordentlich.
Extras: Die 24-Min.-Doku läßt sich einige Darsteller und andere Beteiligte an die Produktion erinnern. Nett. --movieman.de
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Ich konnte schon damals allerdings nicht ganz verstehen, wieso der Pfarrer Ralph de Bricassare, der ja in Meggie Cleary verliebt war, nicht schlimmere Konsequenzen von seinem Vorgesetzten in Rom erwarten konnte. Und schon gar nicht, als klar wurde, dass er sämtliche seine Gelübde gebrochen hatte - für sie! Unser Pfarrer hatte uns das von klein auf beigebracht, dass ein Pfarrer, der so einen Fehler vergeht niemals mehr weiter Pfarrer sein kann. Einmal das Gelübde gebrochen und man ist raus aus der Kirche. Das war mein "Wissensstand". Darum habe ich mir damals schwer getan zu kapieren, worum es in den Dornenvögeln überhaupt geht. Für mein Verständnis war es ein einziges Hin und Her. Ralpf liebt sie, darf aber nicht. Sie liebt ihn, kommt aber nicht an ihn ran - bis sie sich endlich doch bekommen. Und dann geht er zurück nach Rom. Der Sohn, den sie von ihm bekommt erfährt nicht, dass Ralph sein Vater ist. Und Ralph erfährt auch erst als es zu spät ist, dass Dane sein Sohn war. Bis vor kurzem hätte ich die "Dornenvögel" auch einfach nur als TV-Kult bezeichnet und habe mir daruma uch die DVDs gekauft. Um der alten Zeiten Willen. Um die Sereie "einfach so" noch einmal in Ruhe zu sehen ...
... Aber dann geschah etweas Merkwürdiges ... !
Ohne detailliert auf die Handlung einzugehen, stelle ich fest: All die "Guten" sterben im Lauf der geschilderten 40 Jahre, in denen die Serie spielt. Meggie steht von klein an im Mittelpunkt der Handlung - es sind "ihre" Lieben, die ihr genommen werden (sterben) oder nicht zu ihr gehören können, wie Ralph, weil dieser Gott mehr liebt. Meggie steht am Ende alleine da. Ich weiß nicht, ob es für sie dann noch ein großer Trost ist, dass sie von Ralph, ihrem Sohn, ihrer Tochter und all den anderen ebenso geliebt wurde. Aber ich fing an mir Gedanken darüber zu machen ...
Das Leben ist schon eins der härtesten. Und nicht immer gerecht. Ganz davon abgesehen, dass so manches Ereignis einem schier sinnlos erscheint. Mir war das schon vor "Dornenvögel" klar.
Dass die Bedeutung der Liebe in unserem Leben tatsächlich eine so große Rolle spielt, das war mir - diese Erkenntnis hat mich hart getroffen - leider nicht so ganz klar. Einige von uns werden es in ihrem ganzen Leben nicht erkennen, dass die Liebe uns durchs Leben leiten kann und uns helfen kann so manchen Schicksalsschlag zu ertragen. Ich war bisher auch so beschäftigt mit diesem (meinem) Leben, dass das Wort Liebe für mich gar keine so große Bedeutung hatte. Zumindest nicht die, wie sie in "Dornenvögel" so eindrücklich geschildert wurd.
Ich erwarte nicht, dass jemand versteht was ich ausdrücken will ... - ich wollte eigentlich nur sagen, dass mich das erneute Ansehen dieses (XXL)Filmes nachhaltig beeindruckt hat. Das heisst nicht, dass da einfach nur Tränen geflossen sind, sondern, dass da noch etwas passiert ist, was ich noch gar nicht so ganz verstehe. Ich bin recht dankbar für diesen Film. Auf der anderen Seite tut es mir leid, dass es so viele Menschen gibt, die "Dornenvögel" nur als dumme Liebesschnulze ansehen. Ich weiß, dass es unmöglich ist einen Mann dazu zubringen, sich die "Dornenvögel" anzusehen und ich weiß auch, dass der Großteil der Männer diesen Film regelrecht verteufeln. Mir ist allerdings ein Grund eingefallen warum das so sein kann. Dieser Pater Ralph, das ist so einer, den sich jede Frau wünscht. Aber so wie Ralph, so werden unsere Männer nie sein. So wollen sie auch gar nicht sein ... oder kenne ich da etwa die eine oder andere Ausnahme? - Oh ja ... !
Die DVD-Ausgabe an sich ist so ziemlich das mieseste, was mir bisher unter die Augen kam. Wie hier schon erwähnt sind die beiden DVDs doppelseitig bespielt und der Hersteller hat sich nicht die Mühe gemacht die beiden DVDs mit DVD 1 und DVD 2 zu kennzeichnen. Die Logik mit den Beschriftung der Seiten (A und B) hat sich mir auch nciht erschlossen. So war ich darauf angewiesen beide DVDs erst mal von beiden Seiten anzuspielen um herauszufinden, wo die Serie beginnt. Der nächste Witz ist dann der, dass das DVD-Menü auch in keinster Weise darauf hinweist, welchen Teil man gerade ansehen will. Und dann der nächste Hammer. Vor Beginn der Serie kommt ein US-TV-Trailer (also NUR in englisch) der sich auch automatisch startet und der m. E. nur für zusätzliche Verwirrung sorgt.
Wenn man tatsächlich wissen will, auf welcher DVD amn gerade ist, muss man im Schnellvorlauf (nicht Szenenweiterschalten!) vorspulen, weil irgendwann anch dem Vorspann immer Jahreszahlen erscheinen, die erklären in welchem Jahr die Handlung grade stattfindet.
Alles in allem war das höchst ärgerlich. Und es will mir nicht in den Kopf, was man sich bei sowas denkt.
Im Grunde genommen, scheint der Herausgeber "Dornenvögel" eher lieblos auf den Markt geworfen zu haben, wohl sicher auch in der Hoffnung auf großen Umsatz. Das Cover ist nichts Besonders, es gibt kein Booklet dazu, die eine Dokumentation auf der letzten DVD ist zwar nur in englisch, aber auch nicht eben rühmlich. Besteht aus lauter Interviews der mittlerweile gealterten Stars.
Wenn ich die DVD-Ausgabe von "Dornenvögel" mit der von "Shogun" vergleiche, verblassen die "Dornenvögel". Genauso, wie das Bild. Die Serie ist nicht besser, als wenn ich eine VHS ansehe. Der Ton auch nicht. Der Vorteil der DVD ist dann vielleicht doch der, dass ich mir die Serie im Original ansehen kann, was zuweilen auch sehr amüsant ist, alleine der für mich ungewohnten Slangs wegen. Besonders rühmlich ist die DVD-Ausgabe jedenfalls nicht.
Der Film hingegen hat mir allerdings besser gefallen den je.
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