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Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur [Taschenbuch]

James D. Watson , Albrecht Fölsing , Wilma Fritsch
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2011
Forschung live: Ein fünfundzwanzigjähriger Wissenschaftler entdeckt im Wettlauf mit seinen Konkurrenten die Struktur der DNS und damit den Schlüssel des Lebens. Der ungeschminkte Bericht des Nobelpreisträgers über eine der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse des 20. Jahrhunderts.

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Die Doppelhelix: Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur + Was ist Leben? - Die lebende Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet
Preis für beide: EUR 18,98

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 21 (2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499602555
  • ISBN-13: 978-3499602559
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 157.698 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Universität Cambridge, 1953. Der 25jährige Wissenschaftler Watson ist mit zwei Kollegen auf der Jagd nach dem Geheimnis des Lebens. Die Zeit drängt, denn in den USA arbeitet ein Star-Chemiker am selben Problem und auch die erfahrene Kristallographin Rosalind Franklin forscht nach der Struktur der DNS. Versuche schlagen fehl, doch dann entwickelt Watson ein erfolgsversprechendes Modell -- die Doppelhelix. Den endgültigen Beweis könnte ein Blick auf Röntgenaufnahmen im Labor Franklins bringen...

Was wie ein Krimi klingt, ist der authentische Bericht des amerikanischen Biochemikers James D. Watson, der 1962 zusammen mit Francis Crick und Maurice Wilkins den Nobelpreis für Medizin erhielt. Das Watson-Crick-Modell der Desoxyribonukleinsäure bestätigte sich und eröffnete den Weg zu einem neuen Forschungszweig, der zu einer der wichtigsten Wissenschaften des 21. Jahrhundert werden könnte -- der Gentechnik.

Dieses kleine Buch wurde mir, erstaunlich genug, von meiner Biologielehrerin empfohlen und war schließlich spannender als jede Unterrichtsstunde: Wissenschaft als Wettkampf -- Ehrgeiz, Eifersucht und Unfairness unter Forschern. Plötzlich interessierte ich mich für Wasserstoffverbindungen und Basenpaare... Es ist Watsons großes Verdienst, auch Laien die Magie der Wissenschaft nahezubringen und sie hinter die Kulissen ehrwürdiger Institute schauen zu lassen. Die englische Fachzeit "Nature" nannte das Werk damals "einen der faszinierendsten wissenschaftlichen Essays des Jahrhunderts" -- lesenswert ist er in jedem Fall, mein Geheimtip! --Gudrun Christoph

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Doppel-Helix
OT Double Helix OA 1968 DE 1969Form Sachbuch Bereich Biologie/Medizin
James D. Watson beschreibt in seinem Buch Die Doppel-Helix. Ein persönlicher Bericht über die Entdeckung der DNS-Struktur den Weg zu einer der fundamentalsten naturwissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus entwickelte er damit eine neuartige Form autobiografischer Literatur, wie sie in dieser Art zuvor von keinem Forscher genutzt worden war.
Entstehung: Schon kurz nach der bahnbrechenden Aufklärung der DNS-Struktur hatte Watson die Idee, ein Buch über seine Arbeit zu schreiben. Ihm lag aber fern, nur einen reinen Bericht über sein wissenschaftliches Tun zu verfassen; wichtig erschien ihm die Wiedergabe des Abenteuers Forschung. Regelmäßige Briefe an seine Eltern aus dieser Zeit und seine Erinnerungen waren die wichtigsten Quellen für die Rekonstruktion der Ereignisse. Ungewöhnlich für einen Bericht dieser Art ist außerdem die zeitliche Nähe zum Geschilderten, da Wissenschaftler üblicherweise erst nach Abschluss ihrer Forscherlaufbahn einen Einblick in die Höhepunkte Ihres Schaffens gewähren.
Inhalt: Watson beginnt mit seinem Bericht im Jahr 1951 und beschreibt die Anfänge der Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Crick. Ohne den Leser mit wissenschaftlichen Details zu strapazieren, erzählt er dennoch ausführlich über alle Fortschritte und gelegentlichen Rückschläge bis zur endgültigen Aufklärung der DNS-Struktur. Er gibt zu, dass nicht immer die Suche nach dem Wissen oder das Verständnis für die Natur die Motivation dominierte, sondern manches Mal auch der Kampf um Ehre und Geld.
Watson vermittelt dem Leser den spannenden wissenschaftlichen Wettlauf um die Aufklärung der DNS-Struktur und gibt diesem auch Einblick in den Alltag eines Forschers.
Wirkung: Entrüstung über den von vielen Lesern als zu locker empfundenen Stil und die rückhaltlose Darstellung waren die ersten Reaktionen auf das Buch. Konkurrenzdenken und Intrigen unter Forschern waren selten zuvor einer breiten Öffentlichkeit so deutlich offenbart worden. Watsons Bericht wirkte insofern bahnbrechend, als seither freimütiger über den Alltag wissenschaftlichen Forscherdrangs geschrieben wird. Nicht zuletzt dank Watsons Offenheit und Gelassenheit wurde Die Doppel-Helix zu einem der meist gelesenen naturwissenschaftlichen Sachbücher. M. S.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll das Leben! 12. Mai 2004
Format:Taschenbuch
Wer bisher gedacht hat, Wissenschaft wird von alten Männern mit langen Bärten betrieben, die sich still und leise in ihr Kämmerchen zurückziehen, bis sie ihre neusten Erkenntnisse der Welt mitzuteilen gedenken, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.
James D. Watsons' „Doppelhelix" entmystifiziert in klaren einfachen Worten die Welt der Naturwissenschaft. Vom Eheproblem des Vorgesetzten, über den Wunsch ein französisches Opair-Mädchen kennenzulernen, bis hin zum „inoffiziellen Entleihen" fremder Forschungsergebnisse ist das Streben und Handeln des Nobelpreisträgers nichts Fremdartiges, was man erst versteht, wenn man studiert hat. Nein, ganz im Gegenteil spiegelt es das Leben an sich wieder, in all seinen glänzenden Facetten.
Die autobiographische Aufzeichnung seiner Arbeit an der Entschlüsselung des Erbguts ist voll von knuffigen Originalen, alltäglichen Situationen und ureigenen Gefühlen, so dass der von Watson gegangene Weg lebendig und nachvollziehbar wird.
Zwar kommt es tatsächlich hin und wieder vor, dass man die eingangs erwähnten alten Männer mit langen Bärten trifft (sowohl in der „Doppelhelix" wie im echten Leben), doch sind es auch nur ganz normale Menschen die auf keinem marmornen Sockel stehen. Dies ist nur eine von vielen Erkenntnissen, die man nach knapp 190 Seiten mitnimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein muss für genetik-interessierte 2. Juni 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein absolut wichtiges Buch über DIE naturwissenschaftliche Leistung im 20. Jahrhundert - hochinformativ - da Watson es sich leisten konnte, vom hohen Ross des abgehobenen Wissenschaftlers herabzusteigen und die wahren Hintergründe zu schildern.
Auch wertvoll für Biologie - Schüler und Studierende, die sich so einen etwas anderen Zugang zur Naturwissenschaft verschaffen können, zumal es sich sehr gut lesen lässt. Der Durchbruch gelang 1952 auch ohne profunde Chemie-Kenntnisse - beruhigend vielleicht, aber besser geht's wohl doch mit.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der DNA 13. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jeder sollte heute, im Zeitalter der Biotechnologie und Gentechnik, die Namen Crick und Watson kennen, Entdecker der DNA und Nobelpreisträger 1962. Dieses Buch ist von einem von ihnen, und es behandelt genau diese Entdeckung. Watson schildert in leicht verständlicher Sprache die Vorgänge die zur Entdeckung der DNA-Struktur geführt haben, und überhaupt seine Erlebnisse in den Jahren 1951-53. Dieses Werk ist eines der wenigen Bücher, in denen ein moderner Wissenschaftler, der eine weltbewegende Entdeckung macht, nicht nur ihren wissenschaftlichen Teil veröffentlicht, sondern auch die gesamten Erlebnisse und Gedanken des Forschers wiedergeben. Es liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte. Für mich war das Buch eines der ersten, die mich wirklich für die Wissenschaft interessiert haben. Man muß nicht Chemiker sein, um die Faszination der Forscher für die Grundstruktur des Lebens und damit auch dieses Buch zu verstehen. Für mich gehört es gemeinsam mit Hawkins "Eine kurze Geschichte der Zeit" zu den populärwissenschaftlichen Büchern, die man unbedingt gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft unterhaltsam erklärt 6. Januar 2013
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Sehr schönes Buch, um zu sehen, wie Wissenschaft früher stattgefunden hat und teilweise heute noch Anwendung findet, da viele Strukturen noch immer nicht aufgeklärt sind. Hat mich ein wenig an die eigene Arbeit erinnert, ...

Leider geht so eine Entdeckung heute nicht mehr so schnell.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie ohne Maske 13. April 2010
Format:Taschenbuch
Als ich 1963 als junger Medizinstudent mit der Biochemie in Berührung kam ,stand alles noch unter dem Eindruck des Nobelpreises,den Watson und Crick für ihr Modell der DNS bekommen hatten.Für mich damals die Entdeckung des Jahrhunderts(sie ist es heute noch für mich!!).Mich verfolgte jahrelang der Gedanke..wie war das möglich!? Dann bekam ich Watsons 2. Geniestreich in die Hand.nämlich diese Büchlein..und ich wurde eingeführt in eine Welt des ahnenden Strebens und Staunens, des bereitwilligen Darbietens genialer Gedanken,der großen Visionen und kleinen Schritte.Das Herantasten und Zurückgedrängtwerden,das Hoffen und Herunterfallen,die Vision von einem Modell,das zunächst schemenhaft wie eine Fata morgana war,alles das wird so plastisch,menschlich geschildert,daß der Leser--auch der Laie- fast ein wenig mit denkt,mit puzzelt .. und mitsiegt.Ich behaupte,nie ist vorher oder nachher
über Genie und Genialisches so geschrieben worden
Wenn "nature" damals meinte,auch dieses kleine Büchlein hätte den Nobelpreis für Literatur verdient,stimme ich dem voll zu.Das Göttliche des genialischen Denkens,hier wird es menschlich.hier in diesem Büchlein.!..die Maske wird dem Akademischen weggerissen..in den so abstrakten Gedankenspielen des großen Watson kann sich jeder selbst erkennen....unglaublich!
Die Welt der aufstrebenden Biochemie...die Welt der Pauling,Perutz,Craig..die von anglikanischem Entdeckergeist
geprägte Welt im Cambridge der berühmten 50-er Jahre wird sozusagen nebenbei beleuchtet..man betrachtet einen fremden Kosmos--und man glaubt ,man gehört dazu!.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Die hehere Suche nach der Wahrheit entmystifiziert ...
Das Buch wurde mir von einem Freund kurz vor Beginn meiner Diplomarbeit geschenkt. Obwohl ich kein Naturwissenschaftler bin, hat mir die Lektüre dabei geholfen, die eigene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2004 von Max Franke
4.0 von 5 Sternen einfach DNA
Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die beiden Wissenschaftler an die Lösung des Problems herangingen.Es wird auch auf die Beziehung zwischen beiden eingegangen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2003 von madate
3.0 von 5 Sternen Sollte besser bei der Biologie bleiben ...
Der Inhalt des Buches ist ja grundsätzlich ganz interessant, stilistisch ist es aber teilweise unter aller Sau, von leicht leserlich kann keine Rede sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2002 von "mnemosyne146"
5.0 von 5 Sternen Plichtlektüre
Wenn man sich für Naturwissenschaften interessiert sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2002 von Allen Poe
5.0 von 5 Sternen Früher war alles besser - nicht jedoch in der Wissenschaft
Eintauchen in eine andere Welt: Die Forschung in den 60er Jahren. Watson schafft es, mit seinem lockeren Schreibstil und seiner völlig überheblichen Art eine Stimmung zu... Lesen Sie weiter...
Am 15. Oktober 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Doppelhelix / ein MUß
Eins der besten Bücher aus dem letzten Jahrtausend .Spannend wird die Geschichte der Entdeckung der Doppelhelix beschrieben. Für mich einfach ein muß.
Veröffentlicht am 5. Mai 2001 von deal5@web.de
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