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Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung
 
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Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung [Broschiert]

James O'Heare , Martina Scholz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 86 Seiten
  • Verlag: Animal Learn Verlag (21. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936188211
  • ISBN-13: 978-3936188219
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.051 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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James O'Heare
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In diesem Buch untersucht James O´Heare die Theorie der sozialen Rangordnung und überprüft deren Anwendbarkeit auf Hunde. Die Frage der Dominanz gehört zu den umstrittensten Themen, wenn es um das Verhalten, die Erziehung und die Ausbildung von Hunden geht. Dabei zeichnen sich die Diskussionen oft durch Missverständnisse und Verwirrung in der Begriffsdefinition aus. James O´Heare erklärt nicht nur Begriffe und Theorien rund um das Thema Dominanz, sondern setzt sich auch mit der Frage auseinander, ob die Dominanztheorie aggresive und feindselige Beziehungen zwischen Menschen und Hunden begünstigt und somit ihr Zusammenleben unnötig erschwert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr wissenschaftlich, 10. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung (Broschiert)
Für dieses Buch sollte man sich viel Zeit und einen Textmarker nehmen.
Sehr fundierte und wissenschaftliche Abhandlung über die "Dominanztheorie": Woher sie kommt, wann sie "erfunden" wurde und warum man sie anwendet, und warum sie immer mehr in Frage gestellt wird.
Wenn man davon ausgeht, dass die Dominanztheorie von Hühnern in Gefangenschaft abgeleitet wurde (Hackordnung) und diese auf alle Arten von Wirbeltieren angewendet wird, wird einem immer klarer, dass die Dominanztheorie auf Hunde und die interspezifische Beziehung mit dem Menschen nicht klappen kann.
Ein Buch, das sehr fundiert (mit allen Quellenangaben) recherchiert ist und darstellt, dass vieles in der Hundeerziehung nicht einfach mit "Dominanz" abgestempelt werden kann, besonders, wenn es für ein Verhalten schon ein eingeführtes Wort, eine Definition gibt. Man muss sich nur die Mühe machen, es von allen Seiten zu beleuchten.
Wem das Buch zu wissenschaftlich ist, dem empfehle ich von Barry Eaton "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee?".
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlich fundiert, 2. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung (Broschiert)
Das Buch von James O'Heare ist ein wissenschaftliches Buch und so ist es auch aufgebaut und geschrieben. Es gibt eine Einführung, einen aus drei einzelnen Teilen bestehenden Hauptteil, eine Schlussfolgerung, sowie ein Fazit. Außerdem eine sehr detaillierte Bibliographie, wie es bei einer wissenschaftlichen Arbeit sein sollte.

In der Einführung beschreibt O'Heare zusammenfassend worum es in seinem Buch gehen wird: Was ist die Dominanztheorie, was ist sie nicht, welchen Stellenwert hat sie im Zusammenhang mit unseren Haushunden?

Teil 1 befasst sich zunächst einmal mit der Evolution und den Überlebensstrategien von Einzelgängern und denen von Lebewesen die sich zu Gruppen zusammentun. Der Autor beschreibt welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Lebensweisen für die Tiere haben und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit eine Gruppe "funktionieren" kann.

In Teil 2 stellt O'Heare zunächst einmal die verschiedenen Definitionen von Dominanz vor und erklärt anschließend was Dominanzstatus, Dominanzrang und Dominanzordnung eigentlich sind. Danach erläutert der Autor warum die Dominanztheorie mittlereile bei vielen Wissenschaftlern und Fachleuten in der Kritik steht und ob Dominanz als Eigenschaft vererbbar ist.

Im dritten Teil geht es nun um das Thema, das für Hundeleute wohl am interessantesten ist: Dominanz bei Haushunden - sowohl im innerartlichen als auch im zwischenartlichen Kontext, also zwischen Hund und Mensch. Er macht in diesem Teil ganz eindeutig und nachvollziehbar klar, dass die Dominanztheorie als solche, "aggressive und feindselige Beziehungen zwischen Hunden und ihren Besitzern" begünstigt.

In seiner Schlussfolgerung stelt O'Heare fest, dass die Dominanztheorie zwar die soziale Ordnung von Hühner gut beschreibt, dass sie aber in Hinsicht auf das hochkomplexe Sozialverhalten von Haushunden eine Vereinfachung darstellt, die gravierende Lücken aufweist und es so unmöglich wird alle Aspekte des Zusammenlebens von Hunden untereinander und mit ihren Menschen zu erklären. Hinzu kommt, dass die Dominanztheorie bis heute die Rechtfertigung für einen unsagbar grausamen Umgang mit Hunden herangezogen wird, was sie allein aus ethischer Sicht in ihrer jetzigen Form für die Anwendbarkeit auf den Haushund unbrauchbar macht. O'Heare vertritt die Meinung die Dominanztheorie entweder fallen zu lassen oder sie so zu erforschen und abzuwandeln DASS sie brauchbar ist - sowohl in moralischer, ethischer, als auch lerntheoretischer Hinsicht.

Fazit: Für mich ein sehr gutes Buch, weil auch die Hintergründe der Dominanztheorie erklärt werden. Die wissenschaftliche Schreibweise ist möglicherweise nicht jedermanns Sache. Wer nicht unbedingt auf so etwas steht, der wäre vermutlich mit "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee" von Barry Eaton gut beraten. Ergänzend zu der Thematik ist "Das Alpha Syndrom" von Anders Hallgren zu empfehlen. Weil der Titel des Buches ja eine wissenschaftliche Betrachtung ankündigt, gebe ich 5 Sterne für das Buch.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr drin gewesen, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung (Broschiert)
Nun hat sich also neben Eaton noch Jemand dem Kollektivverhauen der Dominanztheorie verschrieben. Es war auch höchste Zeit, allerdings muss sich angesichts des Zeitpunkts auch jeder fragen lassen, ob er des Geldes wegen auf einen fahrenden Zug aufspringt. Aufgrund seiner sonstigen Werke hielt ich Herrn O'Heare für über jeden Verdacht erhaben, nach Lektüre dieses Buches bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Die erste Hälfte des Buches ist in der Tat eine streng wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Allerdings bringt sie wenig wirklich Neues, stattdessen wird auf einer These ungefähr zehnmal länger als nötig herumgekaut.
Inhalt und vor allem Stil erinnern doch sehr an Fachidiotentum. Auch wissenschaftlicher Stoff lässt sich bekömmlicher an den Leser bringen als in diesem Werk geschehen.

Die zweite Hälfte glänzt da schon eher. Hier wird die trockene Theorie auf den modernen Haushund übertragen - ohne in die Praxis zu gehen, aber doch immerhin so weit, dass dem Leser Einsichten gewährt werden, die von Nutzen sein könnten.
Hier findet sich das Herz des Buches - ungefähr zwanzig Seiten lang.

Hätte man nur diese zwanzig Seiten gedruckt, sie wären ihr Geld wert gewesen. Bei Eaton war man mutig genug, bei O'Heare hält sich der schale Beigeschmack, sich durch buch- und preisfüllendes Beiwerk geschlagen zu haben.
Was bleibt, ist ein dünnes Buch, das dennoch an vielen Stellen unnütze Wiederholungen enthält, sich durch völlig unmotivierte Schriftwechsel interessant zu halten sucht und doch nicht darüber hinweg täuschen kann, dass die durchaus richtige und wichtige Kernaussage simpler und eindrucksvoller zu haben gewesen wäre. Ich persönlich war enttäuscht.

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