Jetzt eintauschen
und EUR 0,25 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Dolmetscherin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Jesús Díaz , Astrid Böhringer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2003
Als der Kubaner Bárbaro zum ersten Mal in die eisblauen Augen seiner Dolmetscherin Nadeshda blickt, verliebt er sich hemmungslos in deren kühle und ätherische Schönheit. Von Irkutsk aus reisen sie entlang der im Bau befindlichen Baikal-Amur-Magistrale, über die Bárbaro für eine kubanische Zeitung berichten soll. Im ewigen Eis zu überleben und Nadeshda zu erobern, wird ihm bald schon zur Obsession. Aber diese Liebe trennen Welten: Nadeshda lebt gefangen in der sowjetischen Realität an der Seite eines gebrochenen Ehemanns und versucht verzweifelt, Bárbaros Sinnlichkeit zu widerstehen. Als sie dem Verlangen nachgeben, kommt es zur Katastrophe. Díaz schreibt mit überbordender Sprachgewalt und Nuancenreichtum über diese Leidenschaft, die in einem tragischen Finale kulminiert.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492044158
  • ISBN-13: 978-3492044158
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.007.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieser Roman hat den anschwellenden Rhythmus eines Boleros" -- El Mundo

Klappentext

Sinnlich und sprachgewaltig ist diese Geschichte einer fatalen Leidenschaft zwischen einem kubanischen Journalisten und dessen russischer Dolmetscherin. Mit zärtlich-kritischem Blick porträtiert Jésus Díaz, der große kubanische Autor, in der Figur seines Antihelden Bárbaro sein eigenes Land.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe im Eisschrank 11. Juli 2003
Ausgerechnet ein kubanischer Autor versucht, die russische Seele zu ergründen. Mit dem dunkelhäutigen Bárbaro schickt Jesús Díaz einen Haupthelden ins Rennen, der nun wirklich nicht ins sibirische Irkutsk passt. Als Journalist soll sich der Mann aus der Karibik nun in Taiga und Tundra durchschlagen und über den Bau der Baikal-Armur-Magistrale berichten. Der fast 30-jährige Bárbaro sieht den Trip als letzte Chance, endlich mit einer Frau zu schlafen – denn seine Jungfräulichkeit knabbert unentwegt am Selbstvertrauen.
Als der Kubaner am Flughafen Irkutsk in die Augen seiner Dolmetscherin schaut, fürchtet der Leser für einen Moment, dass Díaz nun zu einem schwülstigen Liebesroman ansetzt. Doch die Angst ist unbegründet, denn die Beziehung zwischen der kühlen Sibirierin und dem heißblütigen Bárbaro findet in der realsozialistischen Wirklichkeit statt. Und da darf eine Sowjetbürgerin natürlich nicht der Sinnlichkeit eines Ausländers erliegen und schon gar nicht mit aufs Hotelzimmer. Auf der Straße aber klirrt bei minus 40 Grad der Frost.
Díaz verpackt die Hauptgeschichte in kleine Nebenhandlungen, die das Buch zu einer literarischen Perle machen und sich dem unerklärlichen russischen Wesen nähern. Da gibt es die Bahnhofsvorsteherin Galina, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem Ausländer begegnet und nichts weiter als einen Schneemann mit ihm bauen will. Da geißeln sich nackte Männer mit Eukalyptuszweigen in einer Sauna, die selbst einem Kubaner zu heiß ist. Er fühlt sich als Schlappschwanz, weil er draußen fröstelt und in der Banja schwitzt. „Was war das doch für eine verrückte Welt, wo es in den Bädern Dampf und Peitschen statt Wasser und Seife gab!“, wundert sich Bárbaro nicht nur einmal über das Leben der Russen. Und als er auf der Freiluft-Latrine in einem Gefängnis aus Eis sitzt, schreit er hinaus: „Sibirien ist die Hölle!“.
Doch während diese Episoden fast beiläufig verfliegen, ist bereits der Hauch der Katastrophe zu spüren, die Bárbaro und Nadeschda erwartet. Je weiter man liest, desto mehr wünscht man sich, dies sei doch einer der Groschenromane aus dem Bahnhofskiosk, die schließlich immer gut enden. Aber der große kubanische Schriftsteller, der im vorigen Jahr im spanischen Exil starb, enttäuscht diese Hoffnungen. Für Bárbaro und Nadeschda gibt es kein Happyend, ihr Verlangen wird zum Verhängnis.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein junger, schwarzer kubanischer Journalist (der unter schrecklicher Flugangst leidet) wird nach Sibirien geschickt, um über den Bau der transsibirischen Eisenbahn zu schreiben. Sein Ziel: Er will endlich mit einer Frau schlafen. Prompt verliebt er sich in die kühle Dolmetscherin. Streckenweise urkomisches, toll geschriebenes Buch, das viel über Kuba und die Kubaner unter Castro verrät. Nur das Ende gerät für meinen Geschmack etwas zu dramatisch. Deshalb "nur" vier Sterne
Der 2002 verstorbene kubanische Schriftsteller Jesus Diaz gehört zu den bekanntesten Autoren der Insel. Andere sehr lesenswerte Bücher von ihm (Denk ich an Kuba!!) sind weitaus Regime-kritischer als "Die Dolmetscherin". Doch auch in diesem Buch ist die Kritik an den Lebens-Umständen zwischen den Zeilen zu lesen. Ein tolles Sommer-Buch aus dem kalten Sibirien - nur nicht für Kuba-Fans.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen Ein "echter" Jesus Diaz 23. Mai 2005
Von Teresa
sinnlich und sprachgewaltig ist diese Geschichte einer fatalen Leidenschaft zwischen einem kubanischen Journalisten und dessen russischer Dolmetscherin.
Humorvoll verbunden mit "Tragik", vielleicht nicht ganz so regimekritisch wie seine anderen Romane aber lesenswert, wie alles von J. Diaz.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Der Club der toten Dichter 7124 Vor 6 Minuten
Miese Rezensionen oft haltlos und diffamierend 159 Vor 11 Minuten
Ich will im Herzen berührt werden ... 82 Vor 41 Minuten
Kurze, knackige Gedichte 1958 Vor einer Stunde
Zitate, Aphorismen, Teststellen die Euch besonders gafallen haben :) 2285 Vor einer Stunde
Interessante Liebesromane mit erwachsenen Protas 1391 Vor 8 Stunden
Spannende Fantasy Bücher gesucht... 10 Vor 20 Stunden
Die besten, spannendsten und auch noch informativen historischen Romane 116 Vor 4 Tagen
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar