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Die Dolmetscherin [Blu-ray]
 
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Die Dolmetscherin [Blu-ray]

Sean Penn , Nicole Kidman , Sydney Pollack    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In Die Dolmetscherin, seinem ersten Thriller seit Die Firma liefert Regisseur Sydney Pollack ein Riesenaufgebot an Stars, Hochglanzbilder und politische Leidenschaft. Mit Nicole Kidman und Sean Penn, die dezent und geschmackvoll ihre Rollen spielen, erinnert der Film stark an Pollacks Robert Redford/Faye Dunaway Paranoia-Thriller Die drei Tage des Condor aus dem Jahre 1975, wobei hier anstelle politischer Verschwörungen ein möglicher Mordanschlag auf jemanden innerhalb der Generalversammlung der Vereinten Nationen thematisiert wird (diesem Film wurde übrigens als erstem genehmigt, an Originalschauplätzen der U.N. zu drehen). Kidman spielt eine U.N.-Dolmetscherin, die zufällig mithört, wie jemand einen Anschlag auf den viel geschmähten tyrannischen Führer ihres (fiktionalen) afrikanischen Heimatlandes plant. Penn ist der Geheimagent, der abgestellt wird, sie zu beschützen, oder die Rolle, die sie vielleicht innerhalb des Mordkomplotts spielt, zu enthüllen. Indem sich Die Dolmetscherin von realen politischen Vorgängen distanziert, verspielt der Film sein Potenzial, als Thriller über die gegenwärtige Globalisierung und Bedrohung des internationalen Friedens zu funktionieren, aber das persönliche Drama zwischen Penn und Kidman (zwei Menschen, die sich über gemeinsame Ängste näher kommen, ohne künstlich in eine Romanze gezwungen zu werden) erweitert Pollacks gekonnte Meisterschaft der Thriller-Elemente einer komplexen, aber leicht zu folgenden Handlung um eine zutiefst menschliche Perspektive. Die aus Independent-Produktionen bekannte Catherine Keener glänzt in ihrer Nebenrolle als Penns sarkastische, aber sympathische Geheimdienst-Kollegin. --Jeff Shannon

Movieman.de

Sydney Pollacks Polit-Thriller profitiert auch von Kameramanns Darius Khondjis geübtem Auge, der dafür sorgt, dass hier ein visueller Stil entsteht, wie er für einen Film dieser Art der 70er Jahre nicht ungewöhnlich war. Die 70er Jahre waren das Jahrzehnt des Polit-Thrillers. Dementsprechend ist es schick, diesem Stil zu folgen, was auch gut 30 Jahre später noch immer für ein interessantes filmisches Feeling sorgt. DIE DOLMETSCHERIN ist ein über zwei Stunden hinweg laufender, aber von Anfang an spannender Film, dessen Geschichte weit vielschichtiger ist, als es auf den ersten Blick erscheint. Der Film überzeugt nicht nur als Polit-Thriller, sondern beschäftigt sich auch mit anderen Fragen, wie jenen, wie man mit persönlichem Verlust und der eigenen Vergangenheit umgeht. Fazit: Spannender Polit-Thriller

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild gibt sich teilweise sehr plastisch. Die Farben sind intensiv und wirken stark nach, sind aber nicht übersättigt. Sie haben ein sehr warmes, tolles Ambiente. Der Kontrast steht manchmal ganz knapp davor zu überstrahlen, ist aber ausgewogen und sorgt für satte Konturen. Die Kompression ist leicht zu bemerken, aber nicht störend. Die Schärfe gefällt, wobei es zu leichtem Filtereinsatz gekommen sein dürfte, da mitunter minimale Doppelkonturen erkennbar sind. Der Ton ist gut, wenn man bedenkt, dass dies ein Polit-Thriller ist, bei dem auf Action großteils verzichtet wird. Auch bei den Actionszenen ergibt sich nicht allzu viel Dynamikumfang. Die Dialoge sind dafür sauber verständlich, wobei das Original noch etwas realistischer erscheint. Bonusmaterial gibt es keines. --movieman.de

VideoMarkt

Zufällig bekommt Silvia Broome im UN-Gebäude die Planung eines Attentats auf Edmund Zuwanie, den Präsidenten des afrikanischen Staates Matobo, mit. Zuwanies Ermordung auf amerikanischem Terrain wäre eine Katastrophe. Also wird der Secret Service unter Leitung von Tobin Keller eingeschaltet. Der glaubt der in Matobo aufgewachsenen Broome kein Wort, und findet heraus, dass sie einst ein Verhältnis mit einem Rebellenführer unterhielt. Was für ein Spiel treibt die attraktive Übersetzerin, zu der er sich immer mehr hingezogen fühlt?

Video.de

Jahrzehnte nach "Die drei Tage des Condor" beweist Sydney Pollack mit seinem hochbrisanten Politkrimi, dass er noch immer Filme am Puls der Zeit inszenieren kann. Trotz brennender Thematik entwickelt der Meister der "alten Schule" die Handlung gemächlich, reduziert die Action auf ein Mimimum. Um Rache und Vergebung, um Liebe, um Moral und die Vielschichtigkeit der Dinge geht es. Und es ist eine Freude, den Oscar-Gewinnern Nicole Kidman und Sean Penn beim Spielen zuzusehen in diesem Top-Thriller der Extraklasse.

Blickpunkt: Film

Mit zwei Romanzen, die eine vorwiegend süß ('Sabrina'), die andere auch bitter ('Begegnung des Schicksals'), hatte Sydney Pollack zuletzt Pech. Mit einem Thriller aber meldet sich der Altmeister, der mit 'Die drei Tage des Condor' eine Säule des Genres inszenierte, wieder zurück. In der Konzentration auf Charaktere und Worte, dem langsamen Rhythmus und Spannungsaufbau sowie in der Reduktion typischer Actionelemente mag dieser erwachsene Film am Jugend-Markt vorbeiproduziert sein. Die Kids wird das kaum schmerzen, allen anderen Kinofans aber wird es Hoffnung geben.

Aus einem anderen Blickwinkel wie etwa 'Black Hawk Down' oder 'Hotel Ruanda' wirft das Drehbuch, an dem drei renommierte Autoren arbeiteten, einen Blick auf den Krisenherd Afrika. Ein Prolog im fiktiven Matobo, in dem manches an Zimbabwe und seinen Diktator Robert Mugabe erinnert, weist ein in eine politische Situation, die für das postkoloniale Afrika nicht untypisch ist. Ein Tyrann regiert eisern das Land, mit Folter und Völkermord, während seine Gegner durch Rivalitäten untereinander geschwächt bleiben. In der schockierenden Ouvertüre wird einer der beiden Kontrahenten von Präsident Zuwanie in eine Falle gelockt und von einem Kind erschossen.
Hier formuliert der Film erstmals sein zentrales Thema, die Wahlmöglichkeit von Vergeltung und Vergebung, als ein zweites Opfer, der Bruder der Titelfigur, im Sterben dem Täter die Schuld nimmt. Der zweite politische Gegner lebt im New Yorker Exil, wohin sich der Plot nach dem Prolog verlagert. Dominanter, reizvoller Schauplatz des Films ist das Gebäude der Vereinten Nationen, das erstmals für ein Filmprojekt seine Tore öffnete. Hier arbeitet Sylvia Broome (Nicole Kidman) als Dolmetscherin, hier hört sie zufällig mit, wie Unbekannte ein Attentat an Zuwanie planen, der eine Rede vor der UN angekündigt hat. Als der Secret Service eingeschaltet wird, hegt Agent Keller (Sean Penn), spezialisiert auf den Schutz von Politprominenz, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Dolmetscherin, macht sie doch ihre Vergangenheit selbst verdächtig, in das Attentat involviert zu sein.
Die reibungsintensive Beziehung zwischen diesen Figuren, die beide geliebte Menschen verloren und unterschiedliche Ansichten über den Wert von Vergeltung haben, ist das Herzstück des Films, der auch differente Strategien der Trauerarbeit thematisiert. Auf dieser Ebene ist 'Die Dolmetscherin' auch dank der Stars ein Erfolg, während sich die Enthüllung von Kidmans Background inklusive einer Affäre mit dem Rebellenführer als Groschenheftexkurs darstellt. Auch das Finale überzeugt nicht wirklich, lässt eine dramatisch befriedigendere Auflösung vermissen.
Formal ist der von Darius Khondji naturalistisch fotografierte Film dagegen makellos, wie auch Pollacks Fähigkeit, durch Musik und Parallelmontage Spannung aufzubauen. Absolutes Highlight ist die Zusammenführung verschiedener Personen an einem Ort, an dem sie schließlich im Sekundenschock begreifen, was sie hier erwartet. Eine jetzt schon klassische Sequenz in einem Thriller, der zwar nicht Perfektion, mitunter aber alte Klasse demonstriert. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Spannender Politthriller über die Verhinderung eines Attentats in der UN.

Kurzbeschreibung

Seit Silvia Broome ein Gespräch belauscht hat, dass ein afrikanischer Diktator bei seiner Rede vor der UN ermordet werden soll, sind ihr Leben und ihre Glaubwürdigkeit gefährdet. Während Agent Keller ihre Geschichte und Vergangenheit in Frage stellt, wird die Dolmetscherin verfolgt und bedroht. Unaufhaltsam nähert sich der Tag, an dem ein Attentat über Lüge und Wahrheit entscheidet...

Produktbeschreibungen

Wer für die Vereinten Nationen arbeitet, ist zur Geheimhaltung verpflichtet. Das weiß auch die Übersetzerin Sylvia Broome (Nicole Kidman). Doch als sie zufällig Zeuge eines Mordkomplotts wird, muss sie handeln: Um einen Putsch herbeizuführen, wollen skrupellose Politiker einen hohen afrikanischen Regierungsvertreter ermorden lassen. Auch Sylvia schwebt in akuter Lebensgefahr, denn ihr Wissen bleibt den prominenten Attentätern in den Reihen der UNO nicht lange verborgen. Geschockt wendet sich die junge Frau an das FBI, das den Agenten Tobi Keller (Sean Penn) auf den brisanten Fall ansetzt. Aber nicht bloß der will ihrer Geschichte nicht so
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