Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mein persönliches Leseempfinden, 2. März 2003
Dieses Buch beschreibt wahrscheinlich umfassend alle emotionalen Hürden die sich vom Start bis zur Fertigstellung einer Doktorarbeit aufbauen. Es ist schön zu wissen, dass man mit diesen Problemen nicht alleine steht. Ich hätte mir anstatt Fragestellungen wie: "Muss man so viel Altpapier erzeugen(S.157)" oder "Frauen an der Hochschule - ein Kapitel für sich (S. 135)" eine umfangreichere Hilfestellung zu "wie schreibe ich meine Dissertation?" gewünscht. Das Buch ist wirklich nur ein schneller Abriss! Wie es zu den am Ende aufgereiten FAQ kommt hätte mich auch interessiert. Das Buch ist einfach zu lesen, bewirkt aber kaum Aha-Effekte, die man sich beim Lesen eines neuen Buches wünscht. Jedes Problem (nein: Aufgabenstellung) findet Erwähnung, hilft aber kaum durch neue Lösungen. Positiv sind die Arbeitsbögen am Ende zu bewerten und der Einbau interessanter Linkverweise im Netz.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mehr Hilfe für Unentschlossene als Anleitung für Promovierende, 5. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Doktorarbeit: Vom Start zum Ziel: Lei(d)tfaden für Promotionswillige (Taschenbuch)
Bevor Sie dieses Buch kaufen, sollten Sie Folgendes beachten: Auch wenn der Haupttitel so klingt, als handele es sich hierbei um einen Ratgeber für Promovierende, ist seine primäre Zielgruppe eine andere - nämlich die der Promotionswilligen, also derjenigen, die noch überlegen, ob sie überhaupt eine Dissertation beginnen sollen. Auch wenn es so bereits im Untertitel steht, ist es wichtig, dies noch einmal zu erwähnen, da in einigen Rezensionen bemängelt wird, dass man als PromovendIn zu wenig Gewinn aus dem Buch ziehen kann. Das ist insofern richtig, als sich etliche der im Buch behandelten Fragen, z.B. der Sinn und Zweck einer Promotion, die Themenfindung oder die Suche nach einem geeigneten Doktorvater bzw. einer Doktormutter für Promovierende bereits erledigt haben. Für diejenigen, die noch nicht genau wissen, was bei einer Promotion auf sie zukommt, dürften die 16 Kapitel des Buches dagegen durchaus von Nutzen sein, zumal die Autoren zu vielen Fragen plausible Antworten liefern. Neben den bereits genannten Punkten gehören dazu eine Erörterung, was wissenschaftliches Arbeiten eigentlich bedeutet, wie man Ideen sammelt und seine Zeit sinnvoll plant, wie man sich als Frau im Wissenschaftsbetrieb durchsetzen kann, usw. Selbst wenn einige dieser Punkte nicht promotionsspezifisch sind, wird man dennoch besonders in der Zeit des Promovierens damit konfrontiert, so dass es Sinn macht, sich bereits vor diesem Lebensabschnitt damit vertraut zu machen. Eine Stärke des Buches ist zudem, dass die Autoren es ihren Lesern durch ihre bildhafte Sprache leicht machen, die angesprochenen Sachverhalte nachzuvollziehen. Insofern ist es tatsächlich ein Mutmacher, der dabei helfen kann, den Wunsch nach einem Doktortitel in die Tat umzusetzen. Zu den Ermutigungen gehört z.B., dass die Autoren betonen, dass eine Dissertation kein Meilenstein des wissenschaftlichen Fortschritts sein muss, sondern ,nur' eine solide, eigenständige wissenschaftliche Arbeit. Welche Kriterien eine solche Arbeit auszeichnen, liefern sie erfreulicherweise gleich mit. Für die Unsicheren oder Unentschlossenen gibt es am Ende des Buches einige Arbeitsbögen, die dabei helfen sollen, sich der eigenen Interessen und Stärken bewusst zu werden, die eigenen Ziele zu definieren, mögliche Motivationsprobleme zu beheben etc. Abgerundet wird das Buch durch ein kommentiertes Literaturverzeichnis und durch eine Linkliste, die die Suche nach Literatur, Stipendiengebern, Doktorandeninitiativen usw. erleichtert. Wer nach Abschluss seines Studiums mit einer Promotion liebäugelt, aber noch unsicher ist, dem dürften diese Werkzeuge die Entscheidung für oder gegen die Promotion zumindest ein wenig erleichtern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Allgemeine Platitüden, 30. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Doktorarbeit: Vom Start zum Ziel: Lei(d)tfaden für Promotionswillige (Taschenbuch)
Für mich persönlich war das Buch ein Fehlkauf. Es bietet zwar einen Überblick über die Themen die einen Promotionswilligen interessieren, allerdings wird nirgends mehr als an der Oberfläche gekratzt. Beispiel Zeitmanagement (aus dem Gedächtnis): "Sparen sie Zeit bei der Hausarbeit ein, Unterhosen müssen nicht gebügelt werden." Zweites Beispiel: Das Kapitel "Wie lerne ich gute Vorträge zu halten" ist ganze 8 Seiten lang (dabei ist das Buch ungefähr im DIN A5 Format), davon ungefähr 2 Seiten nutzlose Zitate. Wie tief man dabei in das Thema einsteigen kann, kann sich jeder selber denken. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Auch von einer Entscheidungshilfe, wie in anderen Rezensionen geschrieben wird, kann keine Rede sein, wie ich finde. Diese Themen werden ebenfalls nur oberflächlich abgekanzelt. Das Buch möchte von der Entscheidungshilfe über die Durchführung der Promotion bis zum (erfolgreichen) Ende Ratgeber und Hilfe sein, scheitert aber am eigenen Anspruch, da keines der Themen wirklich in der nötigen Tiefe besprochen wird. Man hätte sich evtl. auf eines der Themen beschränken sollen (z.B. wirklich nur eine Entscheidungshilfe für Leute die sich überlegen, ob sie promovieren sollen) und dieses richtig besprechen. Meine Meinung: Finger weg, es gibt bessere Ratgeber.
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