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Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung: Eine moderne Hexenjagd
 
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Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung: Eine moderne Hexenjagd [Taschenbuch]

Claudia von Werlhof , Carola Meier-Seethaler , Christa Mulack , Heide Göttner-Abendroth , Charlene Spretnak , Joan Marler
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung: Eine moderne Hexenjagd + Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft + Das Matriarchat, Bd.2/2, Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika: BD 2 / TEIL 2
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 156 Seiten
  • Verlag: Edition Amalia (8. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3905581213
  • ISBN-13: 978-3905581218
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 626.356 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In diesem Buch kommen erstmals bekannte Autor/innen aus der modernen Matriarchatsforschung, der Politologie, Soziologie, Archäologie und Theologie mit ihren Beiträgen auf internationaler Ebene zusammen. Sie benennen die Einwände, die gegen diese neue Forschung über matrizentrische und matriarchale Gesellschaften erhoben werden, und analysieren sie kritisch. Dabei wird sichtbar, dass die"Argumente"der Gegnerschaft höchst unwissenschaftlich vorgetragen werden und inhaltlich keine Substanz haben. Deutlich
erkennbar geht es den Gegnerinnen und Gegnern nicht um eine sachliche Diskussion, sondern um Abwertung, Diffamierung und Denunziation des neuen Wissensgebietes. Sie dienen damit mehr oder weniger direkt dem patriarchalen System zu, das jedes Hinterfragen seiner Grundsätze verhindert und die Matriarchatsforschung diskriminiert. Ausserdem werden die Methoden aufgezeigt, wie eine Atmosphäre von Hass, Zynismus und Gewaltbereitschaft gegen die Matriarchatsforscher/innen erzeugt wird. Die persönlichen Angriffe und verleumderischen Umtriebe enthalten Muster einer modernen Hexenjagd. Das Buch versteht sich als die längst fällige, gesellschaftskritische Aufklärung dieser allgemeinen Vorgänge.

Über den Autor

Claudia von Werlhof, geboren 1943, ist Professorin für Frauenforschung in Innsbruck. Veröffentlichungen zu Frauenarbeit, feministischer Gesellschaftstheorie, Kapitalismus und Patriarchat, internationaler Arbeitsteilung und Globalisierung.Carola Meier-Seethaler, geboren 1927, studierte Philosophie und Psychologie. Seit 1978 eigene Praxis für Psychotherapie in Bern. Zahlreiche Veröffentlichungen.Dr. Christa Mulack, Religionsforscherin und Pädagogin, ist u.a. durch ihre grundlegenden Veröffentlichungen zu Themen der Feministischen Theologie bekannt geworden.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für mich war dieses Buch sehr lehrreich. Es gibt in mehreren Artikeln einen erhellenden Überblick über eine Kontroverse, die in gewisser Weise seit langem im Verborgenen geführt wird und bei Licht betrachtet auch gar nicht offen geführt werden kann, da sich ansonsten wohl einige bislang renomierte konservative oder zum Schein progressive Wisssenschaftler und Wissenschaftlerinnen bis auf die Knochen blamieren müßten. Die Engstirnigkeit der traditionellen Form der Wissensgewinnung über die Forschung in jeweils voneinander stark abgegrenzten Fachbereichen wird deutlich. Sie zeigt sich als starkes Hindernis für tatsächliche Erkenntnis. Beim Lesen kam mir immer wieder der Verdacht, dass manche dieser Forscher schlichtweg blind vor Ehrgeiz und Machgelüsten sind. Ein weltweit machtpolitischer Grund wird einem durch das Buch nahegelegt: Männer und zuviele Frauen haben Angst vor Menschen, die durch ihre Eigenmacht zu leben verstehen und keine Intrigen, Machtspiele und Kriege benötigen. Viel Spaß beim Lesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. W.
Von Amazon bestätigter Kauf
Vorab: ich glaube fest daran, dass es Matriarchate gegeben hat und immer noch gibt, was aber oberflächlich gesehen nicht immer für Aussenstehende zu erkennen ist. Dies zu ergründen, sollte das Ziel der Matriarchatsforschung sein. Aber leider sind sich die ForscherInnen da selbst im Wege: Sie haben sich daran festgebissen, dass Matriarchate friedliche und gewaltfreie Gesellschaftsformen waren bzw. ihrer Meinung nach sein sollten, weil das (selbstverständlich) am schönsten und besten wäre. Schon im ersten Kapitel geht es dementsprechend los: die von Natur aus friedlichen Frauen und die bösen, herrschsüchtigen Männer, die die armen Frauen unterdrücken. Vergessen wird dabei, dass Frauen die Hälfte der Menschheit ausmachen und ohne ihre Einwilligung kein Patriarchat, also Macht ausschliesslich der Männer, möglich wäre. Und jeder, der einmal nur mit einer Crew von Frauen zusammengearbeitet hat, kann ein Lied von ihrer Hackordnung singen, von wegen friedlich und kooperativ. Weiter im Buch: Die patriarchalen Männer hätten die matriarchalen Ureinwohner Amerikas mit Gewalt kolonisiert (auweia: friedliche Azteken, Mayas etc.) und so geht es seitenweise weiter. Und vor allem die Amazonen, friedlichere und liebevollere Frauen hat es anscheinend nicht gegeben... Am meisten beissen sie sich an dem Werk "Göttinnendämmerung" fest, fast das ganze Buch hindurch ist immer wieder davon die Rede, denn hier widerlegen 3 Archäologinnen manche Matriarchatsutopie, wie Marija Gimbutas sie gern gehabt hätte und räumen damit auf, dass der Archetyp "Grosse Göttin/grosse Mutter" mit dessen Aussagekraft des ewig emotinonalen, gefühlsbetonten Weiblichen die Frauen eben gerade deshalb ins abseits geschoben hat. Kritische Einwände wegen wegmanipuliert: der/diejenige, die es wagt, Kritik zu äussern, ist "verpatriarchalisiert". Die Autorinnen schwelgen gerade zu in Selbstbemitleidung und fühlen sich als Opfer einer Art von Hexenverfolgung und so hätte das Buch dadurch nur 1 Stern verdient, ein Lichtblick aber ist Kurt Derungs Bericht mit weniger emotional aufgeladenem und manipulativem Sachverhalt - er allein verdient den 2. Stern.
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