Der erste Band der Erfinderserie läßt bereits erkennen,das aus der Reihe mehrere Hefte ausgegliedert wurden. Da diese, die die Weltraumreise der Digedags mit einer neonischen Expedition schildern und die Entwicklung des Lebens verfolgen, nicht als Sammelbände, sondern nur als teure Einzelhefte erhältlich sind, ist klar, daß dem Verlag weniger an einer plausiblen Neuzusammenstellung als am Gewinn gelegen war. Auf Mosaik 35, „Die große Flugschau", folgen hier also die Hefte 45-47 ("Ziolkowski weist den Weg", „Erfindungen nicht gefragt" und „Keine Sklaven für den König"). Das Prinzip der Neuzeichnung der Hefteinbände - kein besonders glücklicher Gedanke - wird hier zum Teil weiter betrieben.
Daß die beiden verbliebenen Digedags nun von Abenteuern erzählen, die sie weit nach ihrer Entführung ins All erlebt haben müßten - mehr als anderthalb Jahrtausende, wiewohl die Entführung noch gar nicht lange zurücklag - tut dem Charme der Serie keinen Abbruch.
Durch Begegnungen mit dem frühen Raketentheoretiker Ziolkowski, mit den Erfindern Heron von Alexandria und Ktesibios im alten Ägypten macht der Leser unkomplizierte Bekanntschaft mit bedeutenden Erfindungen und deren Schöpfern,
insbesondere die Entwicklung der Dampfkraft wird von nun an eine wichtige Rolle in den Mosaiks spielen.
Eigenartigerweise ist die zeichnerische Darstellung in den Folgebänden weit weniger gediegen als noch hier im Band 14 - eine Durststrecke vor dem dann hervorragenden Niveau der letzten Bände.
Wem die alten Originalhefte fehlen, kann also hier noch zuschlagen, muß sich aber an die geänderte Reihenfolge gewöhnen.