Die Differenzmaschine soll von einer Zeit Ende des 19. Jahrhunderts handeln, in der durch die Industrialisierung und spezielle Maschinen eine Überwachung möglich ist, wie wir sie mit "1984" verbinden. Eine Gruppe von Menschen wird in ein Spiel um mysteriöse Lochkarten verwickelt, und so manch einer muss für diese sein Leben geben.
Ehrlich gesagt habe ich nach der Hälfte des Buches aufgehört zu lesen, da ich einfach keinen roten Faden in der Geschichte finden konnte. Jeweils völlig unterschiedliche Menschen, deren Leben (bis zum genannten Abbruch) nichts miteinander zu tun haben, kommen in Berührung mit den Lochkarten, deren Verwendungszweck zumindest mir unerschlossen blieb. Als "Grundlage" zum Verständnis des digitalen Zeitalters wurde das Buch beschrieben, aber wer kein 100% eingefleischter Steampunk+Historienfan ist, den wird das Buch bald langweilen, bzw. er wird wie ich nicht durchsteigen.
Einfach 2012 als Neuauflage veröffentlicht (1991 gab es das Buch schon), hat mich das Buch etwas enttäuscht, denn durch die unterschiedlichen Personen war es schwer, der eigentlichen Story zu folgen, und es zog sich alles einfach zu lang hin. Geheimnisse um Geheimnisse wurden aufgebaut, völlig unzusammenhängende Geschichtsfetzen aneinandergereiht, von daher von mir leider nur 2 Sterne. Gebe aber offen zu, dass das einfach damit zu tun haben kann, dass es einfach nicht mein Genre ist, aber auch Unterhaltung und Spannung waren meiner Meinung nach nirgendwo erkennbar.