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Die Dienerin des Schwertes: Roman
 
 
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Die Dienerin des Schwertes: Roman [Taschenbuch]

Ellen Kushner , Karlheinz Dürr
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (9. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442467071
  • ISBN-13: 978-3442467075
  • Originaltitel: The Privilege of the Sword
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Eine furchtlose und einfallsreiche Heldin mit Herz und einer messerscharfen Klinge als Hauptfigur. Dazu eine Prise Humor und treffende Details aus der Zeit.“ (Library Journal (starred review) )

„High Fantasy wie sie besser nicht sein kann – intelligent, geistreich und einfach faszinierend.“ (Romantic Times )

„Exzellente High Fantasy und raffinierte Fechtkunst.“ (Publishers Weekly )

Kurzbeschreibung

Katherine ist überglücklich: Ihr Onkel, der Herzog von Tremontaine, hat sie zu sich auf sein Anwesen eingeladen. Das Mädchen vom Land kann es kaum erwarten, in die Gesellschaft von Riverside eingeführt zu werden und vielleicht sogar einen Ehemann zu finden. Doch dann kommt alles anders. Der Herzog findet es amüsanter, sie in der Fechtkunst unterweisen zu lassen, und die verheißungsvolle Stadt entpuppt sich schnell als Labyrinth von Intrigen, Geheimnissen und Gaunern. Wenn Katherine hier überleben will, muss sie kämpfen – für sich, ihre Familie und ihre Liebe …

• Als bester Roman nominiert für den „World Fantasy Award“ und den „Nebula Award“ der „Science Fiction and Fantasy Writers of America“.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Sturm
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch eben zu Ende gelesen. Nun möchte ich hier meine Eindrücke niederschreiben. Es gibt sowohl positives als auch negatives zu diesem Buch zu berichten:

Den Schreibstil finde ich echt flüssig und phasenweise war die Story auch echt interessant zu lesen. Aber das war es eigentlich auch schon mit dem Positiven. Leider!

Denn die Geschichte birgt keinerlei Überraschungen. Alles ist sehr vorhersehbar. Außerdem störte mich das ständige Wechseln der Erzählperson. Zur einen Hälfte die Ich-Version (Katherine), zur anderen eben aus der Position eines Erzählers - Selbst wenn Katherine in der Szene 'mitspielt'.
Dort wo sich (für meinen Geschmack) andere Schriftsteller teilweise zu lange und ausführlich mit ihrer Fantasie-Welt beschäftigen und versuchen diese dem Leser näher zu bringen, bleibt man hier eigentlich die ganze Zeit in der Luft hängen (Historisch oder doch Fantasy?). Hier werden einige Dinge angedeutet (Regierungsform usw.), aber nicht wirklich erklärt.
Die Heldin - oder nennen wir sie besser 'Hauptfigur' - hat kaum was heldenhaftes an sich. Sie wirkt oft sehr naiv, auch ein bisschen unterbelichtet und wenig glaubhaft. (Sie kommt vom Lande, ist sehr konservativ erzogen und ist überhaupt nicht schockiert als sie während einer Orgie in das Zimmer des Herzogs platzt?) Die Figuren sind auch nicht sonderlich gut ausgearbeitet und gehen kaum in die Tiefe.
Das Thema Sexualität wird in der zweiten Hälfte des Buches sowieso sehr in den Fordergrund gestellt. Normalerweise würde mir das nichts ausmachen, wenn es nicht immer wieder auf sehr 'kindliche' und unbeholfene Weise geschehen würde. Hier sind eigentlich alle Personen bisexuell - nicht nur der Herzog.
Noch eins, dann höre ich auch auf zu schimpfen:
Was soll eigentlich der (deutsche) Titel? Sie ist (wenn überhaupt) Degenfechterin - wo bleibt da bitte das 'Schwert'?

Da auch der Schluss ziemlich plötzlich kommt, aber immerhin das für mich extrem wichtige Happyend hat, habe ich dann doch drei Sterne vergeben. Denn unterhaltsam (wenn auch sehr seicht) war es dann doch.

Das ist sicherlich meine persönliche Meinung und spricht bestimmt nicht für jeden... ;-)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Calathea
Die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches ist (wie leider all zu häufig) irreführend. Der Herzog erpresst die Familie seiner Schwester, damit Katherine zu ihm in die Stadt geschickt wird. Es ist von vornherein klar, daß sie dort zur Degenfechterin ausgebildet werden soll. Was ihr nur nicht klar war, ist, daß ihr Onkel (der auch 'der irre Herzog' genannt wird) sie in Jungensachen steckt, sie nicht in die Gesellschaft einführt und sie dann erstmal für Wochen vergißt. Ihre einzigen Kontakte sind zunächst ihre Fechtlehrer und die Diener. Von Liebe ist hier kaum die Rede und daß sie darum kämpfen müsse... tja, da muß ich wohl was überlesen haben.
Auch der deutsche Titel trifft nicht den Kern der Sache. Der Originaltitel (Privilege of the Sword) bezieht sich auf ein Konzept des Buches, das den Adeligen erlaubt, ihre Streitigkeiten mit dem Degen auszutragen oder von professionellen Fechtern austragen zu lassen, während alle anderen direkt abgeurteilt werden.

Das Buch ist in einem eigenwilligen Stil geschrieben. Manche Kapitel sind in Ich-Form aus der Sicht Katherines erzählt, andere in dritter Person, wenn es um Dinge geht, die nicht Katherine betreffen, so z.B. die Erlebnisse von Lady Artemisia (Katherines Freundin, die sie allerdings bis zur Mitte des Buches nur einmal getroffen hat), die Geschäfte des irren Herzogs oder anderer Charaktere. Das macht aber einen Teil des Charmes dieses Buches aus, nämlich daß man immer wieder Katherines jugendliche, unwissende Sichtweise erfährt, was teilweise zum Schmunzeln einlädt. (z.B. "Weißt du eigentlich was ein Straßenstrich ist?!" "Natürlich, es muß irgendeine Linie sein, die auf die Straße gemalt ist...")
Die Schreibweise ist sonst locker und sehr eingängig und sehr gut lesbar, besticht mit eindrücklichen Bildern und einer fast poetischen Sprache.

Ein wichtiger Handlungsstrang betrifft das Erwachsenwerden der beiden Mädchen Katherine und Artemisia, die zunächst gleiche Ausgangsbedingungen und Erwartungen haben (beide sind wohlerzogene Töchter, die vom Leben keine Ahnung haben), sich dann aber unterschiedlich entwickeln, da Artemisia in der Gesellschaft nach einem Ehemann sucht und Katherine, zunächst eher unwillig, im Degenfechten unterrichtet wird.
Neben dieser Handlung bekommt aber auch der Herzog einen eigenen Anteil an diesem Buch (hier greift die Autorin die Figuren Richard St. Vier und Alec aus "Swordspoint" wieder auf) und auch anderen kleineren Charakteren wird eine eigene Geschichte gegönnt, was am Schluß dazu führt, daß einiges etwas unfertig wirkt und ein paar lose Fäden bleiben. Natürlich geht es auch immer wieder um Beziehungen zwischen Männern und Frauen (oder Männern und Männer bzw. Frauen und Frauen), aber es gibt keine Liebesgeschichte im engeren Sinne. Erfreulich ist, daß dies alles mit einer natürlichen Lockerheit behandelt wird.

Daß ich etwas Probleme mit der Einordnung des Buches habe, liegt auch an der Szenerie, in der die Geschichte spielt. Es wird zwar als Fantasy verkauft, hat aber sehr starke Anklänge an die Zeit der Musketiere. Auf mich wirkt die Stadt wie eine Mischung aus London, Paris und Venedig. Und so entsteht ein wilder Mix aus französicher, italienischer und englischer Geschichte des 17./18. Jahrhunderts, der seinen ganz eigenen Charm entwickelt.

Trotz oder gerade wegen alledem hat das Buch eine gewisse Leichtigkeit und einen mitreißenden Lesefluß, die es zu einem wirklich guten Schmöker machen, den ich nur weiterempfehlen kann.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hatte mehr erwartet 17. Dezember 2009
Von Sheldon
Habe dieses Buch in 4 Tagen durchgelesen, da ich in den Ferien war. Ansonsten hätte es wohl einiges länger gedauert, da es mich definitiv nicht gepackt hat. Die Geschichte ist zwar durchwegs interessant, die Personen einnehmend, aber der Funke will nicht springen. Schade auch, dass sich die Autorin 500 Seiten Zeit lässt um die Handlung aufzubauen, nur um in den letzten ca. 30 Seiten husch-husch noch zum Ende zu kommen. Hier vergibt sie sich den 4. Stern in meinen Augen. Sie hätte besser aus den 500 Seiten 400 gemacht und dafür ein furioses Ende über 100 Seiten geschrieben. So fehlt der Höhepunkt leider und das Ende vieler interessanter Personen, die man übers ganze Buch kennengelernt hatte, erfolgt in wenigen Sätzen. Schade!

Fazit: Wer an einem Mantel- und Degenbuch interessiert ist, sollte besser 'Drachenklingen' lesen.
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Fantasy? 0 23.03.2009
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