Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Auftakt..., 24. Mai 2009
"Die Diebin" ist der erste Band der dreiteiligen Reihe "Die Tochter des Magiers" die im Reich Neu Akkesch und dort hauptsächlich in der Stadt Serkesch spielt. Angelehnt wurde die Entwicklung dieser Welt an das Zweistromland in der Bronzezeit.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Schicksal der jungen Sklavin Maru Nehis, die durch einen Zufall an den undurchschaubaren und durchtriebenen Händler Tasil verkauft wird, der sie anfangs nur als Mittel für seine Zwecke zu nutzen scheint.
Marus auffälligstes Merkmal sind ihre grünen Augen. Man sagt von Grünäugigen, dass sie vom Verhängnis begleitet würden, doch Maru selbst ahnt nicht, dass ihr Schicksal nicht das einer Sklavin sein könnte. Einige ihrer Wegbegleiter wie ihr neuer Herr Tasil, der blinde Geschichtenerzähler Biredh, der Magier Jasil und der undurchschaubare Daimon Utukku sind sich ihrer Besonderheit aber sehr wohl bewusst und beeinflussen Marus Leben jeder auf seine Weise.
Der Einstieg in die Geschichte fällt etwas schwer, da man mit diversen fremdländischen Namen zu kämpfen hat, doch ein Personenverzeichnis am Ende des Buches erleichtert einem die Lektüre, sodass man sich schnell zurecht findet.
Erzählt werden die ersten drei Tage nach dem Verkauf Marus an Tasil, der sich in der Stadt Serkesch einen guten Verdienst erhofft. Der aktuelle Herrscher der Stadt ist verstorben, seine Nachfolge jedoch unklar, da seine Söhne, die Malk Iddin und Numur, Zwillinge sind. Tasil nutzt deren gegenseitiges Misstrauen, um sich selbst zu bereichern und setzt dabei nicht nur sein Leben, sonders auch Marus aufs Spiel. Das Mädchen ist schockiert über die Abgebrühtheit des neuen Herrn und wird zusätzlich durch das Interesse des Daimons Utukku und des Maghais Jalis an ihr verwirrt. Was wollen die Männer und der Dämon nur von ihr?
Der Autor Torsten Fink versteht es geschickt, seine Leser in seine Geschichte hineinzuziehen, aber gleichzeitig kaum ein Geheimnis um seine Hauptfigur Maru zu verraten. Sein flüssiger Schreibstil, die bildhafte Beschreibung der Schauplätze und die interessanten Charaktere, die immer wieder mit unvorhersehbaren Handlungen überraschen, machen den ersten Band der Trilogie dennoch zu einem lesenwerten Werk, auch wenn man nach der letzten Seite etwas unbefriedigt das Buch zuschlägt. So ist wenigstens sichergestellt, dass man auch den zweiten Band, der zum Glück bereits im Juli 2009 erscheint, lesen muss. ;-)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Entwickungsroman im Phantasie-Genre!?, 20. Juni 2009
Hallo,
drei Dinge haben mich am meisten beeindruckt:
1. Die Zeitgestaltung im Roman. Der betrachtete Zeitraum erstreckt sich über nur wenige Tage, was für mich die Geschichte greifbar macht, im Gegensatz zu manch anderen Stories, in denen Jahre mit einigen Sätzen abgefrühstückt werden. Man fühlt sich dadurch mehr im Geschehen - zumindest ging es mir so.
2. Die Heldin. Die zu Beginn des Romans gar nicht vorhanden, wird sie aber von Seite zu Seite wichtiger und präsenter, wird von jemand, der den Ereignissen ausgesetzt ist, die sie nicht versteht, zu jemandem, der agiert. Bis zum spannendsten Teil am 'letzten Tag' des Romans. Mehr sage ich nicht, selber Lesen!
3. Die Namen. Die sind so gut gewählt und so gut erdacht, dass ich keine Probleme hatte, mir diese zu merken und, noch wichtiger, die dahinterstehenden Rollen im Kopf zu behalten. Ich weiß nicht warum, aber dass ein Maghai ein Zauberer ist, ist irgendwie klar.
Fazit:
Gutes Buch, gut zu lesen, erfrischend, da die Heldin echt wirkt.
Ich freue mich auf die anderen Bände!
Volker
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frischer Wind im Fantasy- Genre, 3. Mai 2009
Maru ist eine junge Sklavin, die an den skrupellosen Tasil verkauft wird. Das ist der Ausgangspunkt dieses spannenden Buches. Von der ersten bis zur letzten Seite wird der Leser in die Welt der Stadt Serkesch und in ein gefährliches Spiel zwischen Macht und Verrat hineingezogen und nimmt an drei turbulenten und spannenden Tagen im Leben seiner jungen Heldin teil. Dies ist kein Aufguss von bisher bekannten Fantasy Büchern und es geht Schlag auf Schlag: Innerhalb dreier Tage ist plötzlich alles anders.
Dabei versteht es der Autor, auch eine zweite Hauptfigur in Szene zu setzen, die skrupellos und hinterlistig doch auch irgendwie menschlich- sympathisch wirkt (zumindest manchmal).
Sympathisch ist mir an diesem Buch, dass es eine faszinierende neue Welt erschafft, dass die Charaktere gut gezeichnet sind, dass nicht auf den ersten Blick gut und böse zu erkennen ist und der Leser mitgenommen wird, auf Marus spannende Reise, in der sich nach und nach das Geheimnis um sie enthüllt. Ich freue mich schon auf Band 2.
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