Wie können wir uns den deutschen Dualismus zwischen Preußen und Österreich vorstellen, wie füllen wir den Topos der "schwachen Zentralgewalt" des Kaisers mit Leben?
Dieses Buch macht sich zur Aufgabe, die lezten Züge des Heiligen Römischen Reiches zu untersuchen und kommt zu grotesk anmutendenden Darstellungen der Arbeitsweise der Reichsinstitutionen, die aus ihrer Machtlosigkeit resultiert.
Der Autor nimmt sich die Zeit, staatsphilosophische Gedanken darzulegen, um sie in den Kontrast praktischen, auch kriegerischen politischen Handelns zu setzten.
Alles in allem ein würdiger Vertreter der Reihe, aber - nicht ganz einfach zu lesen.