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Die Demütigung: Roman Gebundene Ausgabe – 8. März 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 5 (8. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446234934
  • ISBN-13: 978-3446234932
  • Originaltitel: The Humbling
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 1,7 x 22 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.791 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philip Roth ist Träger der wichtigsten US-amerikanischen Literaturpreise und hoch geehrt von der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N. Oft wird er in einem Atemzug mit Faulkner, Bellow und Dos Passos genannt. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schreibt unermüdlich, schonungslos und in drastischer Sprache über seine Landsleute. Das erste Buch mit Short Storys erschien 1959. Die folgenden Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit, über ihre Beziehungen, Zwänge und Neurosen, lösten oft Skandale aus. Bis 1992 unterrichtete Roth an verschiedenen Universitäten. Liebe, Sexualität und Tod sind bis heute die Themen seines Werks. Philip Roth lebt - nach Stationen in Rom, Chicago, London und New York - in Connecticut.

Produktbeschreibungen

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Simon Axler, einer der großen Theaterschauspieler seiner Generation, ist am Ende. „Er hatte seinen Zauber verloren. Der Impuls war erloschen. ... Er konnte nicht mehr spielen. Auf die Bühne zu treten wurde zur Qual.“ So lauten die ersten Sätze in Philip Roths Roman Demütigung. Der sechzigjährige Simon fällt in eine tiefe Depression, verbringt 26 Tage in einer psychiatrischen Klinik und zieht sich schließlich, von seiner Frau verlassen, in sein abgelegenes Haus in Upstate New York zurück. Dort wird er zum hilflosen Zeugen seines eigenen Verfalls, den er nicht aufzuhalten vermag. Doch dann tritt Pegeen in sein Leben, die lesbische Tochter eines Jugendfreundes und es entwickelt sich trotz aller Widrigkeiten (Altersunterschied, Pegeens Homosexualität) eine leidenschaftliche Affäre. Simons Verzweiflung und Versagensängste beginnen zu schwinden und er schöpft neue Kraft. Dennoch ist diese Beziehung von vorneherein zum Scheitern verurteilt und gipfelt in einer finalen Demütigung, die Simon nicht überleben will.

In diesem knappen und dichten Roman von nicht einmal 140 Seiten ist kein Satz zu viel geschrieben. Schnörkellos und ohne überflüssige Details inszeniert Roth den Fall von Simon Axler, der mit gnadenloser Konsequenz auf sein logisches Ende zutreibt. Wieder einmal blickt Roth in den Abgrund der menschlichen Existenz und bleibt seinen Hauptthemen treu: Altern und Sterben, Sexualität und Selbstbetrug. Auch wenn Demütigung vielleicht nicht zu den besten Büchern des 77-jährigen Amerikaners gehört, so hebt es sich doch deutlich von anderen Neuerscheinungen des Frühjahrs ab und beweist erneut Roths literarische Größe.
- Alexandra Plath

Pressestimmen

"Martens beschränkt sich darauf, den Duktus der Charaktere herauszuarbeiten und damit die Eigenarten zu skizzieren." (KÖLNER STADT-ANZEIGER) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Robert R. am 16. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Schon der Titel von Philip Roths "The Humbling" bringt fuer den deutschen Leser die ersten Schwierigkeiten, gibt es doch keine eindeutige deutsche Uebersetzung fuer "Humbling". Die Bedeutung im Deutschen bewegt sich irgendwo zwischen Demut, Demuetigung (humiliation) und Bescheidenheit (humility). Mehr eine Art positiver Demuetigung, ein Herunterholen aus zu hohen Hoehen, ein Bescheiden-machen, oder eine "Bescheidung" (humble = bescheiden); Demut lehren, bzw. lernen.

Philip Roth erzaehlt uns auf 140 Seiten, die "Bescheidung" des Simon Axler, den schmerzhaften Reality Check eines alternden Mannes, der seine besten Tage lange und weit hinter sich gelassen hat. Ehemals ein gefeierter und sehr erfolgreicher Schauspieler, hat er nun, das 70ste Lebensjahr im Visier, sein Talent verloren und mit ihm seine Frau. Er hat sich selbst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, lehnt es ab neue Theaterrollen anzunehmen und hat sich vollstaendig aus dem oeffentlichen Leben zurueckgezogen. Im Grunde hat er sich selbst aufgegeben.

In dieser Situation begegnet er nun, nach 30 Jahren, Pegeen, der Tochter alter Schauspielkollegen und Freunde aus frueheren Tagen. Die mittlerweile 40-jaehrige Frau und der 65-jaehrige Simon beginnen eine genauso eigenartige wie ungleiche Affaere. Wie schon aus den Grundkoordinaten dieser Konstellation ableitbar, handelt es sich dabei um alles andere als eine "normale" Beziehung, insbes. auch deshalb, da Pegeen bis zu diesem Zeitpunkt ein Leben als lesbische Frau gelebt hat. Letztlich geht es jedoch wieder, wie in allen neueren Buechern Roths, um das Thema Altern, Sterben und Tod.

Zeit seines Lebens hat Roth immer nur ueber Themen geschrieben, die unmittelbar mit ihm selbst und seinem Leben zu genau diesem Zeitpunkt zu tun hatten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 13. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mit dem 2009 erschienen Roman Demütigung veröffentlichte Philip Roth sein 30. Buch. Es ist nicht verwunderlich, dass der Autor, nunmehr selbst gut in den Siebzigern, in der letzten Dekade vermehrt das Phänomen des alternden Mannes thematisiert. Bereits in Jedermann und Exit Ghost hatte er die letzte Lebensphase des Mannes mit seinen tragischen und komischen Implikationen zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. In Demütigung steigert er die bereits verwendete Metaphorik, indem er als Hauptfigur einen einstmals gefeierten Schauspieler zum Protagonisten macht.

Simon Axler, der in den Staaten als einer der großen Darsteller des Falstaff, Peer Gynt oder Hamlet galt, verliert, als er das sechzigste Lebensjahr überschritten hat, seine Kraft und Magie. Er versagt in den Rollen, die ihm nach wie vor angetragen werden, vergisst die Texte, liest und spricht sie wie ein Unbeteiligter, ihm gelingt nicht mehr, das Publikum zu faszinieren. Eine schwere Lebenskrise erreicht ihn mit der negativen Kritik, und sie entwickelt sich zu einem Selbstzweifel pathologischer Dimension, als er einsieht, wie berechtigt die Enttäuschung des Publikums ist. Axler zieht sich zunächst in sein Landhaus im Staate New York zurück, um in sich zu kehren, erkennt aber bald, dass diese selbst gewählte Einkehr keine Abhilfe schafft.

Er lässt sich in eine psychatrische Klinik einliefern, in der er zu der Erkenntnis kommt, dass er sich von seinem früheren Leben als gefeierter Schauspieler verabschieden muss. Zurück in seinem Landhaus erhält er unerwartet Besuch von der Tochter eines früher befreundeten Paares. Diese, 30 Jahre jünger als er, entflieht gerade einer lesbischen Bindung und bleibt bei ihm.
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42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon-Kunde VINE-PRODUKTTESTER am 9. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Philip Roth, der allseits geschätzte amerikanische Daueranwärter auf den Literaturnobelpreis, schreibt seit vielen Jahren fleißig gegen sein eigenes Alter, zehrende Krankheiten und seine Einsamkeit an und heraus kommen dabei veritable Romane, die sich immer wieder um Roths Hauptthemen Sex, Alter und Tod drehen.

Auch in seinem jüngsten wohltuend kurz geratenen Roman "Die Demütigung" (Hanser Verlag) sind es diese Themen, die ihn bewegen, die Handlung vorantreiben und einen tiefen Einblick in die Gedankenwelten seiner beiden Hauptfiguren gestatten.

Simon Axler ist Mitte 60, einst ein gefeierter Bühnenstar und jetzt im Alter an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert. Getrennt von seiner Frau und in psychiatrischer Behandlung fehlt ihm etwas im Leben, wofür es sich lohnt, die Mühen der zunehmenden Gebrechlichkeit auf sich zu nehmen.
Pegeen Mike ist 40, lesbisch veranlagt und die Tochter von Axlers alten Künstlerweggefährten. Das Leben mit all seinen boshaften oder wunderschönen Zufällen ist es, das die beiden ungleichen Partner zusammen führt, ihnen ein Stück Wonne, Zukunftsglaube und Sicherheit zurückbringt.
Abenteuerlust und Entdeckerfreude eint die beiden Liebenden zudem und nach einigen Gedankenspielen setzen sie den Plan einer Dreierbeziehung in die Tat um. Für eine Nacht.

Philip Roth bemüht sich redlich, den Spagat zwischen ernster Literatur und purer Unterhaltung zu meistern, was ihm am Ende auch gelingt. Dies jedoch geht zu Lasten der literarischen Gesamtqualität und der kleine Roman erscheint als Füllmasse zwischen zwei größeren Projekten.
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