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Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen
 
 
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Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen [Broschiert]

Constanze Kurz , Frank Rieger
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2 (5. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100485181
  • ISBN-13: 978-3100485182
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.782 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Wegweiser zur digitalen Mündigkeit
Warum findet Facebook jeden meiner Bekannten? Auf welche Datenspuren hat der Staat Zugriff? Und was kann man aus ihnen herauslesen?
Die Experten für Informationssicherheit, Constanze Kurz und Frank Rieger, weisen uns den Weg zu einer neuen digitalen Mündigkeit. Sachkundig und verständlich erklären sie, was sich hinter den Benutzeroberflächen tatsächlich verbirgt. Aus dem Strom scheinbar harmloser Daten, die wir tagtäglich im Netz hinterlassen, werden geldwerte Informationen geschöpft, deren Ausmaß und Gehalt wir uns gar nicht vorstellen können. Ob der Staat oder Google, alle bedienen sich am Datensatz Mensch. Es ist an der Zeit, das eigene digitale Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Über den Autor

Frank Rieger, Jahrgang 1971, ist technischer Geschäftsführer eines Unternehmens für Kommunikationssicherheit. Er ist Mitgründer erfolgreicher deutscher Startup-Unternehmen in den Bereichen Datensicherheit, Navigationsdienste und E-Reading. Seit 1990 ist er einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs, der immer wieder eindrucksvoll auf Datenmissbrauch aufmerksam macht.

Constanze Kurz, Jahrgang 1974, ist Informatikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin am Lehrstuhl "Informatik in Bildung und Gesellschaft". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Überwachungstechnologien wie die Vorratsdatenspeicherung, Ethik in der Informatik sowie Wahlcomputer. Sie ist Sprecherin des Chaos Computer Clubs und technische Sachverständige der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestags.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Einblick, leider kaum konkrete Lösungsansätze, 11. Juni 2011
Von 
Dennis Reckers (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Broschiert)
Die Autoren erklären sehr anschaulich die Refinanzierung von Gratisdiensten im Internet. Natürlich wusste ich auch schon vor der Lektüre des Buches, das Google, Facebook und Co sich über Werbung refinanzieren. Doch wie das konkret abläuft, und welche Rolle dabei die Profile der Nutzer spielen, war zumindest mir in der Tiefe nicht bekannt. Zum besseren Verständnis der beteiligten Firmen und Investoren greifen die Autoren hier teilweise auf fiktive Beispiele zurück, was sehr gut gelingt. Im Ergebnis erkannt man sehr gut die finanziellen Mechanismen hinter dem Internetbusiness, und damit einhergehend auch die Motivationen aller Beteiligten. Auch mögliche Probleme etwa durch die kurze Lebensdauer mancher Startups oder denkbare Datenschutzprobleme durch Cloud Computing werden thematisiert. Eine Schwäche des Buches ist leider, dass es mehr oder weniger auf einem theoretisch-unterhaltenden Niveau verharrt. Konkrete Gegenmaßnahmen bzw. Verhaltensregeln werden nur sehr oberflächlich aufgezeigt. Als Ergänzung benötigt man deswegen noch ein Buch wie beispielsweise Ist Google böse? Was die Suchmaschine über Sie weiß und wie Sie sich wehren können, indem konkrete Ratschläge enthalten sind, wie man Datenerhebung grundsätzlich verhindert.
Mein abschließendes Fazit: Die Mechanismen der Datensammlung und Verarbeitung werden verständlich und greifbar herausgearbeitet, sprich die Technologien und ihre Risiken gut dargestellt. Was lediglich fehlt auf dem Weg zur digitalen Mündigkeit sind Ratschläge, wie man sich als Netzbürger konkret schützen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gute Erklärung der Monetarisierung von persönlichen Daten, 21. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Broschiert)
Das Buch hat mir persönlich vor allem die Monetarisierung unserer Benutzerdaten (nicht nur im Internet) sehr anschaulich und gut verständlich erklärt. Womit/wie verdienen Google und Facebook eigentlich ihr Geld? Und was sind die Folgen für die Benutzer, die so freigiebig mit ihren persönlichen Daten umgehen?

Alle wichtigen Bereiche, in denen wir alltäglich unsere Daten preisgeben, werden abgedeckt: allen voran natürlich die ubiquitären soziale Netzwerke, Online-Buchhändler, aber auch (Offline-)Kundenkarten im Supermarkt u.a. Und auch die Daten, die wir preisgeben, ohne es zu merken, sind Thema: z.B. die Bewegungsdaten des eigenen Handys. Außerdem behandelt ein einzelnes Kapitel das (aktuelle) Thema Biometrie und die damit einhergehenden Sicherheitsprobleme.

Kurzum: das Buch bietet einen sehr guten und umfassenden Überblick über die Problematik des Datenschutzes und liefert auch Argumente gegen den alten Spruch: "Ich habe doch nichts zu verbergen". Und nicht zuletzt die beiden fiktiven Geschichten über ein soziales Netzwerk für Haustiere und unseren (möglichen) komplett digitalisierten Alltag in nicht allzu ferner Zukunft lassen sich flüssig runterlesen.

Was meiner Meinung nach allerdings zu kurz kommt, ist das auch im Untertitel erwähnte "Zurückgewinnen der Kontrolle". Bis auf wenige (recht offensichtliche) Tipps wie "einfach mal keine Daten angeben" enthält das im Verhältnis zu kurz geratene Kapitel zu diesem Thema wenig Nützliches. Daher von mir keine 5, sondern nur 4 Sterne.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Etwas mehr Hintergrundwissen, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen (Broschiert)
zur (möglichen) Verbreitung seiner Daten bekommt man hier angedeutet.
Hier erfährt man was passieren kann wenn Informationen ohne "Hirn und Verstand" überall eingegeben werden, aber auch wo vermeintlich sichere Daten wieder auftauchen und verwendet werden könn(t)en.
Sicher ist eigentlich dass nichts sicher ist.
Das Buch zeigt einige Punkte auf wie und wo persönliche Angaben von Firmen oder Institutionen für oder gegen Bares verwendet werden können.
Für jemanden der sich mit Informationsverbreitung im Internet auskennt, nix Neues.
Für Ahnungslose oder "Internetanfänger" vielleicht ein Denkanstoss nicht für jeden "Geiz-ist-geil-mag-ich-auch-schau-wie-viel-ich-saufen-kann-und-das-sind-meine-Freunde-usw"-Scheiß seine persönlichen Daten bedenkenlos ins Netz zu stellen. Internet vergisst nicht.

Ich persönlich fand es nett zu lesen, teilweise doch sehr langatmig, nicht wirklich viel Neues, einige Vermutungen wurden bestätigt. Für mich war der Teil des Titels "--und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen" doch etwas zu kurz gekommen. Ja, das war es für mich.
(Für meine Eltern als "Internet-unerfahren" würde es wahrscheinlich deutlich interessanter und informativer sein.)

Deshalb gebe ich dafür auch nur 3 Punkte.
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