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Die Darwin-Kinder
 
 
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Die Darwin-Kinder [Gebundene Ausgabe]

Greg Bear , Usch Kiausch
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1 (4. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827414849
  • ISBN-13: 978-3827414847
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Greg Bear
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Zwölf Jahre sind vergangen, seit die Menschheit in Das Darwin-Virus mit einem bisher im menschlichen Erbgut schlummernden und nun wieder aktiv gewordenen Human Endogenous RetroVirus (HERV) konfrontiert wurde. SHEVA, so der offizielle Name des Virus', ruft einen abrupten Sprung in der menschlichen Evolution hervor: Die Kinder infizierter Eltern besitzen neuartige Fähigkeiten, wie etwa einen hoch entwickelten Geruchssinn und Kommunikation durch Pheromone. SHEVA und seine Folgen lösen weltweit Angst und Panik aus. Amerika reagiert mit der Isolation der SHEVA-Kinder in Lagern -- gegen den Willen der Kinder und ihrer Eltern.

Zwölf Jahre später scheint die Situation unter Kontrolle. Nach der ersten durch SHEVA ausgelösten Welle wurden keine neuen Virus-Kinder mehr geboren. Die wenigen noch freien SHEVA-Kinder und ihre Eltern werden durch staatliche Maßnahmen kriminalisiert und von Kopfgeldjägern gesucht. Auch Stella Nova, Tochter der Biologin Kate Lang und des Archäologen Mitch Rafelson, die SHEVA als Erste entdeckten, ist inzwischen zwölf Jahre alt und dank der unablässigen Vorsicht ihrer Eltern noch in Freiheit. Doch nun bedroht eine unbekannte Krankheit das Leben der SHEVA-Kinder. Wieder ist es die Angst vor dem Unbekannten, die Hass und Gewalt gegen die neuen Kinder und damit vielleicht gegen die Zukunft der gesamten Menschheit erzeugt.

Wissenschaftler und Autor Greg Bear kann inzwischen auf über 20 veröffentlichte Romane zurückblicken, die auch in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Nach vier Nebula- und zwei Hugo-Awards -- hohe Auszeichnungen des SF-Genres -- ist er eine feste Größe in der Welt der Science Fiction. Dass nun auch sein zweiter Science-Fiction-Roman über das Potenzial der real existierenden HERVs im Spektrum Akademischer Verlag erscheint, zeigt die positive Resonanz, die wissenschaftlich fundierte Fiktion in der Wissenschafts- und Laienwelt findet. Nicht zuletzt führte Das Darwin-Virus in der FAZ-Sonntagszeitung zu einem ausführlichen Artikel über HERVs.

Die Darwin-Kinder bringt die sozialen Zusammenhänge von Veränderungen mit einer wissenschaftlichen Perspektive näher -- trotz all des technischen Fortschritts wissen wir wenig über weite Teile unserer Evolution. Diese Unwissenheit führt schnell zu Angst, wenn wir mit unerklärlichen Entwicklungen konfrontiert werden, und zu Ausgrenzung, wenn ein anscheinend Schuldiger gefunden ist. Damit wird Greg Bears Roman mit seinem durch einen Überblick über die biologischen Grundlagen, einem Glossar biologischer Fachbegriffe und Verweisen auf weiterführende Literatur nicht nur zu einem auf überprüfbaren Fakten basierenden Gedankenspiel, sondern auch zu einem sozialkritischen Roman. Wissenschaftler wie auch an Biologie interessierte Laien werden Die Darwin-Kinder selbst ohne seinen Vorgänger Das Darwin-Virus mit Gewinn und Erkenntnis lesen und mit Ungeduld auf den dritten und abschließenden Teil warten. --Wolfgang Treß

literaturtest.de

Dieser Band ist ein Angebot für Leser mit Phantasie, Neugier und Spaß an spannender Unterhaltung. Der amerikanische Science-Fiction-Autor legt mit Die Darwin-Kinder die Fortsetzung seines utopischen Werkes über den Darwin- Virus vor. Der Guardian nennt das neue Buch "einen fesselnden Evolutionsthriller", der die "Grenzen der Wissenschaft ausreizt".

Worum geht es? Sheva, ein fiktives endogenes Retrovirus des Menschen, transportiert wesentliche genetische Anweisungen, die eine Veränderung des menschlichen Genoms bewirken und eine neue Art von Menschen hervorbringen. Die so entstehenden "Virus-Kinder" haben befremdliche Gesichtszüge, aber sehr weit entwickelte Sinne und Empfindungen. Sie werden von der Gesellschaft geächtet und isoliert, weil Furcht vor einer Ansteckungsgefahr besteht. Vom Staat bezahlte Kopfgeldjäger verfolgen die Kinder. Was sie in diesem Überwachungsstaat fühlen, wie sie leben und was sie fürchten -- das beschreibt Greg Bear lebendig und spannend.

Wer mit der gegenwärtigen ethischen Debatte in der Genetik vertraut ist, kann hier zum Teil beklemmende Beispiele möglicher "Anwendungen" lesen und sicherlich neue Einsichten gewinnen. Ein kritisches Nachwort sowie ein Glossar biologischer Fachbegriffe erleichtern die Lektüre. -- Mathias Voigt


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tolteke
Format:Gebundene Ausgabe
Greg Bear gehörte immer schon zu meinen Lieblingsautoren, weil er es schafft Hard-SF mit einem sehr feinsinnigem Blick auf menschliche Charaktere und soziale Verflechtungen zu schreiben.
Trotz des einfarbigen Covers wird man in diesem Buch keine Schwarz-Weiss-Malerei finden.
Seine wissenschaftlichen Ideen sind sehr fundiert und werden im Nachwort noch einmal erläutert und in das Spekturm zwischen Tatsachen und Fiktion eingeordnet.
Bemerkenswert ist insbesondere, dass der Spannungsbogen dieses Buches aus dem Phänomen resultiert, wie eine Gesellschaft aus verständlichem Sicherheitsbedürfnis heraus, faschistoide Züge annimmt. Mutig!
Lesen lohnt sich auf jeden Fall. Es geschieht schliesslich auch nicht alle Tage, dass ein Verlag, der ansonsten wissenschaftliche Arbeiten publiziert, einen SF-Autor verlegt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wir schreiben das Jahr 11 nach SHEVA. Das Virus sorgte für Schwangerschaften, die auch ohne sexuelle Kontakte auftraten. Die SHEVA-Kinder weisen ungewöhnliche Merkmale auf: Sie sprechen früh und haben Flecken auf den Wangen, mit denen sie - ebenso wie mit "Fieberdüften" - kommunizieren. Doch die Wunderkinder sind nicht nur beliebt. Das war im "Darwin-Virus" schon so, und so geht es auch in den "Darwin-Kindern" weiter.

Der erste Roman drehte sich um die Strategie, mit der die USA die Geburt der SHEVA-Kinder zu verhindern suchte, und wie gespalten die Wissenschaft ist, die gar zum Selbstversuch neigt. Im zweiten Roman geht es um die Art, wie der Staat mit den Kindern verfährt, die allen Bemühungen zum Trotz auf die Welt gekommen sind. Die Methoden sind nicht zimperlich: Die Kinder werden in Schulen interniert, abgeschlossen von der Gesellschaft. Was dort vorgeht, weiß niemand. Die Unwissenheit weicht im Verlauf des Romans, in dem uns nahezu alle Figuren aus dem ersten Werk wieder begegnen. Stella Nova, das Kind von Mitch und Kaye, wird in ein Lager gesteckt, und an diesem Trio hängt Greg Bear die Story auf, die darin kulminiert, dass Stella Nova aus der Internierung entkommt.

Das klingt nach einem spannenden Plot, und den erwartet man auch nach der Lektüre des "Darwin-Virus'". Doch man wird enttäuscht. Mich beschlich nach den mehr als 500 Seiten die Frage: "So what?". Es lag daran, dass die Story zu vorhersehbar ist, und die Argumentation "Schädliche oder helfende Viren in unserem Erbgut?" hinlänglich aus dem "Darwin-Virus" bekannt ist. Um wesentliche Aspekte wird sie nicht erweitert, und die Figuren entwickeln sich - abgesehen von Stella Nova - kaum weiter. Diese Konstanz und die schnell überschaubare Konstellation der Lager machen die Lektüre ermüdend.

Es ist sicherlich die große Erwartungshaltung nach dem "Darwin-Virus", die zwangsläufig zu Enttäuschung führen musste. Doch entstand bei mir der Eindruck, Bear habe den Zweitling ein wenig desinteressiert und lieblos geschrieben. Er ist gut, aber ihm fehlt es an Dramatik (Stellas Entführung bleibt in Sachen Spannung die Ausnahme). Wer den Umgang einer Gesellschaft, die sich vor Kranken fürchtet, mit eben jenen Kranken tiefer gezeichnet lesen will, ist besser mit Saramagos "Die Stadt der Blinden" bedient. Dem Roman des Portugiesen liegt zwar ein anderes Sujet zugrunde, aber ähnlich gelagerte ethische Fragen verarbeitet er ebenso. Und das einfach besser.

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Format:Taschenbuch
Gelungene Fortsetzung des 1. Bandes "Der Darvin Virus", wenngleich die gelungende Idee des 1. Bandes in der Fortsetzung nicht mehr seine volle Strahlkraft erreicht; die wissentschaftliche Detailfülle des 1. Bandes versorgte den Leser mit ausreichendem Ideenhintergrund, so dass er sich im Folgeband auf die gesellschaftlichen Aspekte einer derartigen Veränderung konzentrieren kann; ein 3. Band würde das Thema wahrscheinlich überreizen - obwohl ...
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Beurteile nie ein Buch nach seinen Umschlag...
Ich sah das Buch seiner Zeit in der Buchhandlung stehen und habe es vorallem wegen zwei Gründen gekauft: Der Name "Darwin", normalerweise ein Garant dafür, dass ich etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von Imme Hanebuth
Bears bestes Buch
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Veröffentlicht am 28. November 2007 von Cornelius Frank
Gut mit leichten Einschränkungen
Dieses Buch ist sehr lehrreich im Bezug auf die wissenschaftlich geklärten Hintergründe, was stark durch das am Ende des Buchs eingefügten Glossars der realen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
nicht schlecht, aber...
leider auch icht so spannend wie das "Darwin Virus". Die Angst der Gesellschaft vor Veränderung und Ausgrenzung allen, was anders ist als wir ist sehr gut dargestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2007 von Stefan Daniela Krawczyk
Interessante Fortsetzung mit anderen Schwerpunkten
Während "Darin-Virus" seinen Schwerpunkt noch auf Wissenschaftsthriller mit Action-Einlagen hatte, geht dieses Buch doch mehr Richtung "Gesellschaft". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2007 von Tobias Langguth
Sind die Menschen wirklich so?
Greg Bear benutzt sein Buch die Darwin-Kinder als Momentaufnahme, vielleicht auch als Schnappschuß der Menscheit in einer fiktiven und vermutlich sehr nahen Zukunft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2006 von """""""""""K"""""""""""
Die Repressalien gehen weiter
Die Fortsetzung von "Darwin Virus" beschreibt das Leben der Darwin Kinder in Amerika in verschiedenen Perioden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2004 von Detlef
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