Die Dame mit dem Hündchen und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Dame mit dem Hündchen
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Die Dame mit dem Hündchen auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Dame mit dem Hündchen [Gebundene Ausgabe]

Anton Tschechow , Anton Cechov , Anton Chekhov
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,00  
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, 1988 --  
Taschenbuch --  
Audio CD, Audiobook EUR 11,95  
Unbekannter Einband --  
Hörbuch-Download, Gekürzte Ausgabe EUR 3,99 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Artemis & Winkler (1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3538052263
  • ISBN-13: 978-3538052260
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.347.064 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Dame mit dem Hündchen
OT Dama s sobackoj OA 1899Form Erzählung Epoche Moderne
Anton P. Tschechows Erzählung verschiebt das oft behandelte Ehebruchsthema aus der Sphäre der gesellschaftlichen Moral in die Sphäre des Psychologischen und Überzeitlichen.
Inhalt: Der in Liebesabenteuern erfahrene verheiratete Bankangestellte Dmitri Gurow geht im Badeort Jalta eine, wie er glaubt, flüchtige Affäre mit einer jungen Beamtengattin, der stets mit ihrem Hündchen promenierenden Anna Sergejewna Dideritz, ein. Unerwartet für ihn bleibt Anna ihm nach seiner Rückkehr nach Moskau im Gedächtnis. Er fährt zu ihr in die Provinz und trifft Anna am Abend bei einer Opernpremiere. In der Pause erklärt Gurow Anna seine Liebe. Von nun reist Anna »alle zwei, drei Monate« nach Moskau zu Treffen mit Gurow in einem Hotel der Stadt. Die Erzählung schließt mit den Überlegungen des Paars, sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.
Aufbau: Die Ehebruch-Geschichte wird, anders als die der Anna Karenina (1877) von Lew N. R Tolstoi, nicht zu einem Schluss geführt; sie endet mit einem Ausblick auf die »größten Schwierigkeiten und Komplikationen«, die noch vor den Liebenden liegen. Die irritierende Unabgeschlossenheit der äußeren Handlung lässt die Erzählung rätselhaft erscheinen.
Ein wichtiges Strukturmerkmal der Geschichte bildet die innere Handlung, die vor allem anhand des männlichen Helden dargestellt wird: Das »Interessante«, »Poetische«, »Schöne«, das es in seiner Beziehung zu Anna gibt, begründet für ihn ein zweites, heimliches, sinnhaftes Leben neben dem alltäglichen, trivialen. Reales Bild für diese Sphäre des Wesentlichen ist das nach dem ersten Liebeserlebnis wahrgenommene Meer. Gurov kommt der Gedanke, dass »im Grunde genommen alles schön war auf dieser Welt, außer dem, was wir selber denken und tun, wenn wir den höheren Sinn des Daseins und unsere eigene Menschenwürde vergessen«.
Die gesellschaftliche Meinung, lange Zeit präsent in den Selbstvorwürfen Annas, tritt in den Hintergrund. Die zwei Leben sind nicht länger durch die Heimlickeit der außerehelichen Beziehung bedingt, sondern erscheinen als einander ausschließende Existenzformen. Das offene Ende lässt dieses Absolute, das »neue, wunderschöne Leben«, noch im Bereich des Möglichen, wirft aber zugleich ein skeptisches Licht auf die Bedingungen seiner Realisierung.
Wirkung: Zusammen mit anderen Erzählungen der reifen Schaffenszeit verhalf das Werk mit seinem offenen Erzählschluss und lakonischen Psychologismus den neuen post-realistischen Erzählweisen zum Durchbruch. A. E.

Kurzbeschreibung

Der in Liebesabenteuern erfahrene verheiratete Bankangestellte Dmitri Gurow geht im Badeort Jalta eine, wie er glaubt, flüchtige Affäre mit einer jungen Beamtengattin, der stets mit ihrem Hündchen promenierenden Anna Sergejewna Dideritz, ein. Unerwartet für ihn bleibt Anna ihm nach seiner Rückkehr nach Moskau im Gedächtnis. Er fährt zu ihr in die Provinz und trifft Anna am Abend bei einer Opernpremiere. In der Pause erklärt Gurow Anna seine Liebe. Von nun reist Anna >>alle zwei, drei Monate<< nach Moskau zu Treffen mit Gurow in einem Hotel der Stadt. Die Erzählung schliesst mit den Überlegungen des Paars, sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr Schöne Literatur! 17. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Dame mit dem Hündchen" ist eines von den Erzählbänden, die Tschechow im Laufe seines viel zu kurzen Lebens verfasst hat. Im Mittelpunkt der teils sehr kurzen, teils etwas längeren 12 Geschichten stehen Frauen unteschiedlichster Gesellschaftsgruppen und ihr Empfinden bei Beziehung und Ehebruch. Tschechows einzigartiger aussagekräftiger Stil lässt keine der Erzählungen langweilig oder eintönig erscheinen, er ist die optimale Alternative für alle, die vor den "dicken Schinken" Dostoevskijs und Tolstois zurückschrecken sollten!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragende Uebersetzung! 29. Januar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Der vierte Band der Erzählungen Tschechows (1860-1904), aus Anlass des hundersten Todestags bei Artemis & Winkler herausgegeben vereinigt einige der bedeutendsten Prosawerke dieses grossen Humanisten der Weltliteratur. Man denke nur an „Rothschilds Geige", „Herzchen", „Der Mensch im Futteral" oder „Der Bischof".
Die Spanne der literarische Entwicklung, die zwischen den ersten kurzen, spritzigen Humoresken, unter dem Pseudonym Antoscha Tschechonte in Unterhaltungsblättern veröffentlicht, und diesen umfangreicheren, tieferen Werken liegt, ist unendlich weit. Keine Pointe mehr, auf die zügig hingearbeitet wird, sondern ein feines Ausklingen ohne Schlusspunkt - eigentlich genau dann, wenn die Geschichte in eine entscheidende Phase zu treten scheint.
Greifen wir „Die Dame mit dem Hündchen" heraus, die Geschichte, die dem vorliegenden Band ihren Titel gibt. Sie ist 1899 entstanden und zählt heute zu den Höhepunkten Tschechowscher Prosa. Dmitrij Dmitritsch Gurow und Anna Sergejewna von Diederitz lernen sich in einem langweiligen Kurort, Jalta auf der Krim, kennen. Da beide verheiratet sind, trennt sie zunächst ihr Stand. Da nicht Liebe die primäre Grundlage ihrer Ehen ist, stürzt diese Scheidewand bald jäh ein. Während Gurow den Ausbruch (offenbar nicht sein erster) fast routinemässig betreibt, ist es bei Anna ein Widerstreit aufwallender Gefühle. Beide kehren in ihr angestammtes Leben zurück, aber Gurow setzt Anna nach und trifft sich mit ihr im geheimen. Als sich der Leser zu fragen beginnt, wie dies wohl enden wird - mit Selbstmord wie Tolstojs Anna Karenina? als Happy-end? - bricht die Erzählung ab. „Und es schien, es brauche nur noch ein weniges, und die Lösung wäre gefunden, und dann beginne ein neues, herrliches Leben, und beiden war klar, dass es bis zum Ende noch weit, sehr weit war und dann der komplizierteste und schwierigste Teil gerade erst begann:"
Der Leser ist nun frei, selbst eine ihm zusagende Lösung zu finden. Schon Nabokov empfahl, die Werke Tschechows „so oft wie möglich in die Hand zu nehmen und durch sie hindurchzuträumen."
Das bewährte Uebersetzerteam Vera Bischitzky, Kay Borowsky, Barbara Conrad, Ulrike Lange, Barbara Schaefer und Marianne Wiebe bleibt auch im letzten Band auf der Höhe seiner Aufgabe: zarte Stimmungsbilder, erschütternde Selbsterkenntnisse, angedeutete Symbolik und kraftvolle Dialoge erscheinen lebendig, berührend und flüssig übersetzt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend gelesen 24. Juli 2004
Format:Audio CD
Ich kenne alle auf Tonträger erhältlichen Lesungen dieser bekanntesten Novelle von Tschechow. Diese ist mit Abstand die beste. Und das zu einem supergünstigen Preis. Den Sprecher " Matthias Haase" sollte man sich merken. Nicht nur die sehr bekannten Sprecher lesen gut.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:





Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar