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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gute Fortsetzung,
Rezension bezieht sich auf: Die Chroniken des Paladins 02: Das Amulett (Broschiert)
Tharador und seine Freunde haben es geschafft, mit Hilfe des Orkkönigs Ul'Goth den finsteren Magier Tarvin Xandor zu töten. Doch damit endet die Geschichte nicht, sie beginnt vielmehr'Surdan ist noch immer fest in orkischer Hand. Den Menschen wurde zwar gestattet, weiterhin in ihren Häusern zu bleiben, doch zufrieden ist keiner damit. Während Ul'Goth schwer verwundet in seinem Zelt liegt und vom Schamanen Grunduul langsam vergiftet wird, schmiedet Wurlagh eigene Pläne, die eine kriegerische Ausweitung des Orkgebietes beinhalten. Tharador und seine Freunde kommen dem Schamanen auf die Schliche und flößen dem Orkkönig ein Gegenmittel ein, worauf dieser wieder langsam zu Kräften kommt. Einige Tage später tritt Ul'Goth aus seinem Zelt und tötet Grunduul wegen seines Verrates. Wurlagh hat währenddessen die Clanführer der Orks auf seine Seite gezogen, bezichtigt Ul'Goth des Hochverrates und fordert einen Herrschaftsbeweis' Zur gleichen Zeit tritt Dergeron in die Dienste von Graf Totenfels als dessen Heermeister. Er sinnt noch immer auf Rache für Tharadors angeblichen Verrat und beginnt damit, ein riesiges Heer aufzustellen, um das Land mit einem Krieg zu überraschen' Ul'Goth, Tharador und seine Freunde ziehen derweilen nach Süden, um die Goblinarmee zu stoppen, die der Orkkönig einst ausgesandt hat. Sie wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie bereits erwartet werden' Die Inhaltsangabe war unheimlich schwer zu schreiben, da ich nicht zu viel verraten wollte. Außerdem hat der Autor so viele Handlungsstränge eingeflochten, dass es zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, sie hier alle aufzuzählen. Aus der anfangs (Teil 1) so holprigen Geschichte ist ein wahrer Fantasyleckerbissen entstanden, der aber ein wenig Rollenspiellastig (Charaktere) wirkt. Dafür jongliert Herr Bellem ungemein geschickt mit seinen Darstellern, die er einerseits sterben lässt, andererseits neue, interessantere aus dem Hut zaubert. Das Buch ist um einiges Ausgereifter als der erste Teil- Grund dafür ist die etwas feinere Wortwahl und der Schreibstil im Allgemeinen. Nach dieser Steigerung ist fast zu erwarten, dass der finale Teil die 5 Sterne- Marke erreicht. Alles in allem eine sehr ausgewogene Mischung aus Action, kleinen Lovestories und unheimlich gut ausgebauten Charakteren. Die Geschichte an sich nicht zu vergessen! Positiv waren auch wieder die Karte und das Personenregister. Das abrupte Ende hat mich dann doch ein wenig schockiert- ich wollte einfach ein wenig mehr Infos, wie es weitergeht. Das werden wir aber im letzten Teil der Trilogie erfahren' Absolut empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dem Höhepunkt der Trilogie entgegen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Chroniken des Paladins 02: Das Amulett (Broschiert)
Mit Das Amulett" hat Bellem den zweiten Teil seiner Chroniken des Paladins" veröffentlicht und führt die Saga um den Kämpfer Tharador konsequent fort. Eine klassische Fantasy aus der Kategorie Schwert und Magie" und zugleich eine Geschichte mit ungewöhnlichen Aspekten. Im ersten Band herrschte Krieg zwischen Menschen und Orks, Zwergen und Goblins und das Ringen mächtiger Zauberer hatte großen Einfluss auf die Taten der Akteure. Bellem zeigte die Orks nicht als brutale Totschläger und auch nicht als fröhliche Saufkumpane, wie es eigentlich üblich ist, sondern als Charaktere mit menschlichen" Eigenschaften. Dies würzte er mit Ideen wie dem Goblin-Katapult". Mit Das Amulett" gewinnen die Charaktere weiter an Tiefe und ein gemeinsamer Quest schweißt einstige Gegner zusammen. Bellem zeigt hier ein geschicktes Händchen für die Magie, die er als mächtige aber nicht übermächtige Gabe zeigt. Die Handlung wird konsequent und spannend fortgeführt und treibt den Leser dem Höhepunkt entgegen. Mit der letzten Seite bleibt die Erwartung, welchen Höhepunkt sich der Autor für den dritten Teil erdacht hat. Man darf gespannt sein.Insgesamt sind die Chroniken des Paladins eine spannende und actionreiche Geschichte, die sich als weit vielschichtiger erweist, als man im ersten Moment erwarten würde. Es ist keine simple Hau-drauf"-Geschichte, denn die Helden müssen gegen Intrigen und Verrat bestehen und sind Zweifeln unterworfen, die ihre Figuren nachvollziehbar und menschlich machen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht innovativ, aber unterhaltsam,
Rezension bezieht sich auf: Die Chroniken des Paladins 02: Das Amulett (Broschiert)
Stephen R. Bellem war nicht nur der erste deutschsprachige Autor, der vom Otherworld-Verlag verlegt wurde, sein Debütroman "Tharador" wurde auch für den Deutschen Phantastikpreis nominiert. "Das Amulett" ist die Fortsetzung dieses Romans aus der Reihe "Die Chroniken des Paladins".Bellems Romane bewegen sich zwar auf recht ausgetretenen Pfaden - die typischen Tolkienvölker, gewürzt mit Magie, Verrat, Liebe und Hass -, sie stellen aber sehr solide Fantasykost dar. Elfen, Zwerge und Goblins sind größtenteils stereotyp und klischeebelastet, fügen sich jedoch in der Welt, die Bellem erschaffen hat, gut zusammen. Zudem verleiht Ul'goth, als weiser und gutherziger Orkkönig, diesem Volk eine neue Facette. Tiefgang und Raffinesse wird man hier vergeblich suchen, dafür bekommt der geneigte Leser eine Menge Action serviert. Fans von handfesten Sword-and-Sorcery-Abenteuern werden voll auf ihre Kosten kommen. Kaum einmal stellt sich Langeweile ein und Bellems ordentlichem und kurzweiligem Stil ist es zu verdanken, dass die Zeilen und Seiten nur so dahinfliegen, wenn man sich erstmal auf die Geschichte eingelassen hat. Auch ist der Roman nicht immer so geradlinig wie erwartet, es stellt sich hin und wieder eine überraschende Wendung ein und der Autor beweist immerhin so viel Sinn für Realismus, dass auch die Helden nicht immer glimpflich davonkommen, was den Spannungsfaktor erhöht. Trotzdem hätte gerade das Intrigennetz etwas mehr Feinsinn vertragen können, hier wurde Potential verschenkt. Bellem schafft es noch nicht ganz, wirklich differenzierte und plastische Charaktere zu erschaffen, die glaubhafte Entwicklungen durchmachen. Dennoch fügt er seinen Charakteren, den Guten und den Bösen, einige Graustufen hinzu. Wer kein Meisterwerk von epischer Breite und mit philosophischem Tiefgang erwartet, sondern einfach ein paar solide geschriebenen und actiongeladenen Questen folgen möchte, dem kann man 'Die Chroniken des Paladins' durchaus ans Herz legen, denen man ihren Unterhaltungswert nicht absprechen kann. Innovative und anspruchsvolle Lektüre sollte man allerdings nicht erwarten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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