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Die Chroniken der Nebelkriege 02: Der eisige Schatten
 
 
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Die Chroniken der Nebelkriege 02: Der eisige Schatten [Broschiert]

Thomas Finn
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 505 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473582999
  • ISBN-13: 978-3473582990
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.744 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Finn
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Zauberlehrling Kai ist der letzte Feuermagier - nur er kann die Welt vor der dunklen Zauberin Morgoya retten. Morgoya hat eine schreckliche Kreatur zum Leben erweckt, die die Welt mit ewigem Eis überzieht ...

Der Verlag über das Buch

Zweiter Teil der Chroniken der Nebelkriege -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Seraphina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
*
... erscheint mir der zweite Teil der "Chroniken der Nebelkriege"-Trilogie!
Allerdings nur oberflächlich betrachtet, denn der Autor Thomas Finn verwendet für seine Story nur wenige Aspekte davon und spinnt mit vielen eigenen Ideen eine völlig selbstständige Geschichte .
*
Auch im Mittelteil werden viele neue Kreaturen vorgestellt: Nereiden, Sulphur ( Elementargeister ), Dryaden ( weibl. Baumgeister ) und Nachtmahre ... um nur einige zu nennen!
Andere - bereits im ersten Teil genannte Wesen - werden im Verlauf der abenteuerlichen Reise der Helden-Gruppe näher beleuchtet. Dazu gehören v.a. die Däumlinge, die Zwerge, die Elfen, die Hexen und nicht zuletzt auch die Drachen!
Erscheint das Reich der Däumlinge noch ganz wie aus einem Märchen entsprungen, so werden die Zwerge sehr traditionell "tolkien-mässig" dargestellt - als Krieger, Bergleute und Handwerker! Mich freut allerdings, dass man überhaupt was von ihnen hört, denn es gibt nicht sehr viele Fantasy-Bücher, die sich ZUSÄTZLICH zu anderen Völkern auch mit der Kultur der Zwerge befassen.
Die Geschichte der Elfen wird allerdings nur in Rückblicken von der Elfe Fiadora und Gilraen, einem neuen Gefährten der Helden-Gruppe erzählt, denn seit geraumer Zeit befindet sich fast das gesamte Volk in der Sklaverei der grausamen Hexenkönigin Morgoya.
Wo wir schon bei den Hexen sind: Verachtet und verfolgt von der ( scheinbar ) ehrbareren Zunft der Magier haben diese eine eigene Kaste gebildet und leben ihre Magie enthemmt aus ( z.B. durch wilde, entrückte Tänze auf den Hexenfesten ).
Am Ungewöhnlichsten sind hier jedoch die Drachen, auf welche in diesem Band am meisten eingegangen wird. Die intelligenten Kreaturen besitzen z.B. ein Organ ( die sog. Drachenperle ), mit der sie untereinander kommunizieren können - anscheinend sogar über größere Entfernungen hinweg! Auch mit Menschen können sie so ( telepathisch ) "sprechen". Die ältesten, höher gestellten Drachen sind sogar in der Lage menschliche Gestalt anzunehmen! Soviel erst mal dazu! Ach ja, das frischgeschlüpfte Drachenjunge Olitrax ist einfach süß ... den mag ich genauso gerne wie die kleine Saphira ( aus ERAGON ) ... und er/sie/es spielt natürlich auch eine wichtige Rolle!
*
Was mir auch ganz gut gefallen hat, waren die vielschichtigen Fortbewegungsmöglichkeiten mit denen unsere Helden konfrontiert werden ( wer sagt, dass man in einer pseudo-mittelalterlichen Fantasy-Welt nur zu Fuß gehen darf? ^^ ): Ob nun in einer Kutsche, die von geflügelten Rössern gezogen wird, auf dem Rücken eines Greifen oder dank dem sog. "Weg der Bäume" ( nein, hat nix mit Ents zu tun *zwinker* ist ganz was Neuartiges! ) ... alles ist möglich!
*
Etwas irritierend und ein wenig unpassend, fand ich hingegen den gelegentlichen Gebrauch von Zauberstäben in diesem Band. Meiner Meinung nach ist deren Einführung eigentlich unnötig, denn anders als bei HARRY POTTER sind die Magier dieser Welt sehr gut in der Lage ohne solche Hilfsmittel zu hantieren ( z.B. können sie die Magie sehr erfolgreich mit ihren bloßen Gedanken oder Worten anrufen und den magischen Strom mit den Händen lenken ). Ganz besonders ist mir das bei dem Hauptcharakter Kai aufgefallen. Er kann IMMER auf seine Feuer-Magie zurückgreifen - ob mit oder ohne Zauberstab! Hmm!
*
Im Vergleich zum ersten Teil ist der zweite um einiges düsterer. Hier sterben Leute ... viele Leute ... sowohl Menschen, als auch andere Wesen ... und nicht selten auf grausame Weise!
Zudem machen Kai und seine Gefährten des Öfteren Bekanntschaft mit weitaus grausameren und/oder gruseligeren Gestalten sowie Orten, als im ersten Band. Erwähnenswert wäre da besonders der Nachtmahr oder der Nachtschattenturm!
*
Zu Beginn des Buches zieht sich die Geschichte ein wenig zäh dahin, doch schon bald nimmt sie immer mehr Fahrt auf, bis die Ereignisse sich regelrecht überschlagen und man kaum zum Verschnaufen kommt ( und deshalb immer weiterlesen muss ).
Natürlich werden ein paar Geheimnisse aus dem ersten, sowie ein paar aus diesem Band enthüllt ... und die sind ziemlich verblüffend bis hin zu schockierend ( die besten Enthüllungen werden aber wohl für den letzten Band aufgehoben )!
Überhaupt gibt es in diesem Buch ziemlich viele ( z.T. noch ungelöste ) Geheimnisse, was die Geschichte somit so gut wie unvorhersehbar macht ... es läuft auch nicht alles wie am Schnürchen und Kai muss oft auf seine und seiner Freunde List und Tücke ( statt auf Macht ) zurückgreifen, um ein Ziel zu erreichen.
*
FAZIT:
Ein großartiger Mittelteil einer Fantasy-Trilogie für Jugendliche!
Sprüht nur so von Magie und tollen Einfällen ( düstere Töne inklusive )!
Besonders empfehlenswert für Fans von ERAGON und HARRY POTTER - mit denen es ohne Probleme mithalten kann!
*
PS:
Schade nur, dass die Trilogie in den Bibliotheken so stiefmütterlich behandelt wird und nicht so, wie dieses Juwel der Jugend-Fantasy-Literatur es eigentlich verdient hätte - und zwar aufgrund mangelnder Werbung, dank derer andere vergleichbare Werke so erfolgreich sind. Tja, ausreichende Publicity ist eben wichtig, damit ein Roman einer grösseren Leserschaft bekannt gemacht wird. Sonst geht ein sehr guter Roman unter der Fülle an neuen Erscheinungen des Genres einfach unter! In diesem Fall ist es schlicht und einfach eine Schande! >_<
*
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FlyingStyle TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kai ist ein Feuermagier. Oder besser gesagt, er will einer werden, nur leider muss er seine Weihe von einem anderen Magier dieser Art empfangen. Da er die letzte Flamme, also der letzte Feuermagier der Welt, ist, wird das allerdings schwierig. Außerdem liegt eine schwere Last auf seinen Schultern, denn eine alte Prophezeiung sagt, dass nur er in dem Kampf gegen die grausame Herrscherin Morgoya den Sieg davontragen kann. Sorgen macht ihm dabei vor allen Dingen, dass sein Leben dabei auf dem Spiel steht.

Doch all diese Gedanken treten in den Hintergrund, als er eine Nachricht von Feenkönigin Berchtis erhält. Er wird gemeinsam mit seinem Lehrer Magister Eulertin zu einem Treffen eingeladen, bei dem entschieden werden soll, wie man gegen das Böse vorgehen kann. Doch Eulertin muss erstmal gefunden werden, zur Zeit hält sich Kai nämlich alleine in seinem Haus in Hammaburg auf. Außerdem stellen sich ihm noch ganz andere Probleme in den Weg. Es wird ein Schiff gefunden, das von einer Mission bei den Nordmännern zurückgekehrt ist, doch es ist völlig vereist und voller Geister. Gemeinsam mit der Elfe Fi und dem Seekobold Koggs gelingt es aber, dort einen Überlebenden zu finden. Es ist Gilraen. Zur Überraschung aller ist auch er ein Elf. Fi kennt ihn und ist sogar gut mit ihm befreundet. Schlagartig wird Kais Misstrauen erweckt. Wie ist er auf das Schiff gekommen? Und warum hat ausgerechnet er als einziger überlebt? Kann er Gilraen trauen? Zu all diesen Zweifeln kommt eine nagende Eifersucht, da Fi dem Elfen wesentlich näher zu stehen scheint als ihm selbst. Fest steht trotzdem, dass er Magister Eulertin finden muss, und so beginnt eine Reise, die Kai in verschiedene Gegenden des Landes führt, in der ihm Wesen begegnen, von denen eins merkwürdiger ist als das andere.

Der eisige Schatten ist der zweite Teil der Trilogie Die Chroniken der Nebelkriege von Thomas Finn. Bereits der erste Band Das unendliche Licht sorgte für Aufsehen. Auch der Nachfolger zieht seine Leser umgehend in seinen Bann und fesselt sie mit einer Geschichte voller Mystik und fantastischer Wesen.

Kai ist zwar ein Junge, doch die Geschehnisse lassen ihn im Laufe der Zeit immer erwachsener werden. Er gewinnt neue Freunde, muss aber auch erkennen, dass es nicht jeder gut mit ihm meint. Ein ganz besonderer Gefährte, der sich ihm anschließt, ist ein kleiner Drache. Aber auch der birgt ein wunderbares Geheimnis. Finns Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet worden. Man kann zu jeder Zeit mit Kai und seinen Freunden mitfühlen. Gerade seine Liebe zu Fi wird in diesem Band besonders intensiv dargestellt, da Gilraen aufgetaucht ist, den er als Konkurrenz sieht.

Besonders beeindruckend sind mit Sicherheit die Kämpfe und Begegnungen mit fantastischen Wesen an ungewöhnlichen Orten. Ein absolutes Highlight stellt die Szene dar, in der Kai einen eigenen Zauberstab bekommt. Er muss sich nicht nur dem Baumriesen Wildegrimm gegenüberstellen, sondern auch einer Hexe die Stirn bieten. Natürlich hat auch Dystariel, eine sogenannte Gargyle, wieder zahlreiche faszinierende Auftritte. Sie ist mit Sicherheit einer der faszinierendsten Charaktere des Buches.

Die Chroniken der Nebelkriege machen im heimischen Buchregal einen guten Eindruck, denn die schimmernden Schutzumschläge mit den eigenes für die Geschichte erstellten Illustrationen sehen äußerst edel aus.

Die einzelnen Bände sind zwar in sich abgeschlossen, ergeben aber nur gemeinsam ein komplettes Bild. Man sollte sie also unbedingt alle drei lesen. Allen Freunden von spannenden Fantasygeschichten sei diese Reihe ans Herz gelegt. Sowohl junge Leser als auch erwachsene Schmökerfreunde werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Die Welt, die Thomas Finn erschaffen hat, basiert zwar auf der unseren, weist aber unendliche fantastische Facetten auf, die sie zu etwas ganz besonderem macht. Diesmal wagt er sich mit seiner Erzählung auch weit über die Grenzen Hammaburgs hinaus, was für viele großartige Schauplätze sorgt.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der eisige Schatten ist die heiß ersehnte Fortsetzung eines der besten Fantasy-Romane des Jahres 2006. Mit Das unendliche Licht legte der bisher (fast) nur Rollenspielfans bekannte Fantasy-Autor Thomas Finn seines ersten Jugendroman vor  der sich als echtes Juwel des Genres erwies. In einem mittelalterlich angehauchten magischen Deutschland entbrennt einmal mehr der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Wie schon so oft zuvor, aber selten so originell und spannend wie hier, wird ein Waisenjunge in das ganz große Abenteuer verwickelt. Im Kampf mit Ungeheuern, Naturgewalten und einer übermächtigen Bestimmung, muss Finns sympathischer junger Held einen Weg finden, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

Was wie die pflichtschuldige Abarbeitung der Genre-Klischees klingt, ist zu einem atemberaubend spannenden Fantasy-Vergnügen geraten. Ein magisches Abenteuer, das einmal nicht den angelsächsischen Vorbildern huldigt, sondern eine Märchenwelt fast grimmscher Prägung präsentiert  vielleicht mit einem Schuss Hans Christian Andersen. Hexen und Zauberer, Kobolde und Klabauter, Poltergeister, Dschinns, Drachen und Dämonen, Elfen, Zwerge und Däumlinge teilen sich Finns magisches Europa, und sorgten im ersten Band dafür, dass auch nach vierhundert Seiten keine Langeweile aufkam. Der eisige Schatten knüpft nun nahtlos an seinen Vorgänger an. Gerade einmal ein paar Monate sind seit den Ereignissen am Ende von Das unendliche Licht vergangen, und die Bedrohung durch Morgoya ist akuter denn je. Nutzte Finn im ersten Band noch die Chance den Leser ausführlich in das magische Spiegelbild seiner Wahlheimatstadt Hamburg einzuführen, geht es diesmal in die weite Welt hinaus. Mit viel Fantasie errichtet der Autor seine ganz eigene Märchenwelt, versieht sie mit bekannten Elementen des Genres und fügt einige Neuschöpfungen hinzu.

Nach Der Funke des Chronos und Das unendliche Licht beweist Thomas Finn erneut, dass er einfach mehr kann. Denn ohne Das schwarze Auge oder Die Gezeitenwelt herabsetzen zu wollen  die jüngsten Bücher des Autors stellen doch eine gewisse Evolution und Emanzipation gegenüber seinem bisherigen Schaffen dar. Als ob sich Finn, losgelöst von den festen Grenzen des DSA-Kosmos, endlich frei entfalten könnte. Und mehr noch als im ersten Band, macht er hier von dieser Möglichkeit Gebrauch, traut sich über die fiktiven Stadtgrenzen hinaus und erbaut Land für Land, Volk für Volk ein eigenständiges Fantasyreich. Dass Figurenentwicklung und die sich dramatisch zuspitzende Handlung dabei nicht auf der Strecke bleiben, ist dem Autor hoch anzurechnen. Auch die größten Vertreter seiner Zunft verlieren sich allzu oft in ihren eigenen malerischen Landschaften; und versäumen darüber das eigentliche Geschehen voranzutreiben. Finn setzte die Schwerpunkte hingegen genau richtig. Der beginnende Feldzug der Oberschurkin, Kais Beziehung zu Fi und die Geheimnisse um den Elfen Gilraen werden mit großen Geschick ineinander verwoben. Tatsächlich werden in fast rowlingscher Manier zahlreiche Hinweise auf die sich im Gange befindenden Verschwörungen und den eigentlichen neuen Bösewicht gelegt. Wie bei einem guten Krimi werden es die meisten aber dennoch nicht kommen sehen.

Die Aufmachung des zweiten Bandes ist so gelungen wie die des ersten  was in erster Linie dem von Illustrator Peter Gric erneut wunderschön gestalteten Cover zu verdanken ist. Im Inneren warten erneut eine Kurzbiografie, ein Inhaltsverzeichnis, ein weiteres Goethe-Zitat und eine kleine Widmung. Am Ende gibt es diesmal etwas Werbung  auch und vor allem für den Vorgänger Das unendliche Licht. Zusätzlich noch ein Lesefaden wäre zwar schön gewesen, aber grundsätzlich gibt es am Preis-Leistungs-Verhältnis nichts auszusetzen.

Die würdige Fortsetzung eines großartigen Romans. Der eisige Schatten bestätigt Finn als hervorragen Fantasy- und Jugendautor. Wenn seine Trilogie ein ebenso gelungenes Ende findet, wie es nun einen tollen Anfang und eine tolle Mitte hat, werden Kai Mayer und Cornelia Funke es bald mit einer ernsten Konkurrenz zu tun bekommen.
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