Edmund und Lucy, bekannt aus den früheren Narnia-Büchern, verbringen die Sommerferien bei ihrem ekelhaft besserwisserischen Cousin Eustachius Knilch (nomen est omen!). Eines Tages betrachten sie gerade ein Gemälde, als sich dieses zu verselbständigen scheint, und alle drei landen, durch eine unheimliche Kraft gezogen, in dem Meer, das auf dem Bild zu sehen ist. Zum Glück werden sie jedoch gerettet, und zwar von Kaspian, Riepischiep und andere Gestalten aus "Prinz Kaspian von Narnia". Kaspian hat sich mit seinem Schiff, der "Morgenröte", aufgemacht, um nach Osten zu segeln, nicht nur um die verloren geglaubten Lords seines Vaters zu finden, sondern auch in dem Versuch, das Land Aslans im äußersten Osten zu erreichen. Das Buch beschreibt den Rest dieser Reise, bei der es zu zahlreichen äußerst einfallsreichen Abenteuern kommt. Der ekelhafte Eustachius wird durch das Eingreifen Aslans "bekehrt", Lucy erlebt im Haus eines Zauberers eine unvergessliche Lektion über Versuchungen, Kaspian findet eine Frau fürs Leben und Riepischiep ... nun, lesen Sie selbst! Die geistliche Botschaft dieses Buches ist etwas besser versteckt als bei den früheren Bänden, und wahrscheinlich sollte man die "Morgenröte" nicht für sich allein lesen, sondern anschließend gleich den "Silbernen Sessel" verschlingen, in dem weitere Aspekte der Herrschaft Kaspians unter Aslans Aufsicht dargestellt werden.
Wie alle Bücher von C. S. Lewis unverzichtbar, sofern man Fantasie, Zauber und biblisches Gedankengut für miteinander vereinbar hält!