Nun, über die Story gibt es nicht viel zu sagen:
Die Helden sind etwas flach gezeichnet, die Bösewichte sind böse... und können doch so normal und menschlich sein.
Aber was solls - ich habe die Story verschlungen, weil sie einen fesselt. Hohlbein liefert hier solide Kost ab, die Lust auf mehr mach.
Aber - das dicke Minus ist die Stimme des Vorlesenden:
Genau wie im ersten Teil ist die Stimme androgyn - man weiss nicht, ob ein Mann oder eine Frau vorliest.
Monoton und einschläfernd, keinen Schimmer von Betonungen liest Herr Hohlbein seine Geschichte vor, ohne dem Leser mitreissen zu wollen.
Das geht besser - Pampel z.B. liest die Dan Brown Romane mit Hingabe vor, Hohlbein mag anscheindend seine eigenen Stücke nicht.
Für den Inhalt des Vorgelesenen sind 4 Sterne gerechtfertigt - aber alles, was das Vorlesen und die Toneffekte angeht - maximal 1 Stern.
Ich würde mir wünschen, Hohlbein würde jemand das Werk professionell lesen lassen, oder an seiner Leseweise arbeiten.
Trotzdem, selbst wenn Herr Hohlbein die folgenden Teile selber lesen will - sie werden gekauft!