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Die Chronik der Unsterblichen 1: Am Abgrund Taschenbuch – 2009

3.9 von 5 Sternen 110 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

15. Jahrhundert: Ein kleines Dorf in Transsilvanien wird von der Inquisition in Schutt und Asche gelegt. Die Überlebenden werden verschleppt, nur der junge Frederic entkommt. Als er herausfi ndet, dass die heimtückische Tat einzig und allein dem Schwertkämpfer Andrej galt, ist es schon fast zu spät. Aber Andrej spürt den jungen Mann auf und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche und unglaublich gefährliche Reise quer durch Transsilvanien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, zählt zu Deutschlands erfolgreichsten Autoren phantastischer Unterhaltungsliteratur. Seine Bücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht.



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Format: Gebundene Ausgabe
Irgendwann im 15. Jahrhundert, irgendwo in Siebenbürgen, nähert sich Andrey Delany mit gemischten Gefühlen seinem Heimatdorf...würde man ihn erneut verteiben oder ihn willkommen heißen...das heißt...vorausgesetzt man erkennt ihn überhaupt, schließlich hatten er und seine Familie 1. Grades, außer seinem Ältesten Sohn der noch im Ort lebt ?!, sich jahrelang von allen Menschen soweit ferngehalten wie nur möglich,doch nun...seit sie alle tot sind...niedergestreckt von Krankheit oder seltsamen Attentaten zieht ihn etwas zurück zu seinem Geburtsort.

Als er sich dem Ort nähert...wird ihm klar, daß weder seine Hoffnungen, noch seine Befürchtungen erfüllt werden...denn...der Ort ist geplündert und außer einem sterbenden Folteropfer und einen Hirtenjungen sind die Dorfbewohner tot oder verschleppt.

Andrey entschließt sich die Verschleppten zu finden und damit beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch die Welt die Andrey Delany lehrt das nur wenig so ist wie es scheint...einschließlich seiner selbst.

Band 1-3,
bilden eine Art geschlossene Triologie deren fortlaufende Haupthandlungstränge Andreys Suche nach den Verschleppten, seine abschließende "Transformation" zu einem (Highlander-Daywalker-)Vampyr mit Menschlichkeit&Moral und "den Fall" eines anderen zu einem zunehmend triebgesteuerten Vampyr schildern.

Obwohl der Einstieg etwas zäh ist und sich bald kleine Ungereimtheiten(mal sind es um die 50, mal 100 Verschleppte, etc...) im Detail zeigen, sorgen der flüssig zu lesende Schreibstil und das, dem zähen Einstieg folgende, stete voranschreiten von Geschichte und Charakterentwicklung für angenehmen Lesespaß.
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Format: Taschenbuch
Ich hatte mir die ersten drei Teile (Am Abgrund, Der Vampyr, Der Todesstoss) in der Weltbildausgabe bestellt, weil mich sowohl das Thema, als auch das Artwork neugierig gemacht hatten und ich nach Hohlbeins Märchenmond-Trilogie sehr viel von den Büchern erwartet habe.
Der erste Band gefiel mir recht gut, einerseits durch die wirklich spannende Handlung und andererseits durch den lockeren Schreibstil, doch spätestens nach Band zwei war ich wirklich enttäuscht:
Der Protagonist geht aus jedem wichtigeren Kamps siegreich hervor, trotz Übermacht oder Überlegenheit der Gegner und sollte er doch mal in einen Hinterhalt geraten, rettet er sich durch sein Schwert, da er ja sowohl ein super Schwertkämpfer, als auch ein genialer Taktiker und noch dazu quasi unbesiegbar oder unsterblich ist. In Band drei wird dies dann auf die Spitze getrieben, da Hohlbein mindestens einmal pro Seite (in der Regel jedoch sogar pro halber Seite) die Floskel "... durch seine überscharfen Vampyrsinne..." oder "... mit seinen geschärften Sinnen" verwendet. Seltsamerweise erreicht der Protagonist trotz seiner Übermenschlichen Sinne auch nicht mehr als die anderen. Im Liverollenspiel würde man solch einen Charakter als "Pappnase" bezeichnen.
Außerdem hatte ich den Eindruck, der Autor wollte ein Werk voller Brutalität und blutigen Auseinandersetzungen kreiren, was aber gänzlich misslungen ist, da alles vollkommen überzogen rüberkommt. Die Story hat zwar durchaus Potential, welches aber leider nicht genutzt wurde, zum Beispiel fehlen innere Konflikte, Gedanken und Gefühle des Protagonisten, der sich ja immerhin in ein blutgieriges "Monster" zu verwandeln droht, entweder völlig, oder sie sind nur halbherzig umrissen.
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Format: Taschenbuch
Als Andrej Delãny, ein Schwertkämpfer des 15. Jahrhunderts, sein Heimatdorf besucht, stellt er schockiert fest, dass es ausgelöscht wurde. Unter den Toten befindet sich auch Andrejs Sohn. Nur einer hat das Massaker überlebt. Frederic erzählt Andrej von Rittern, die im Namen der heiligen Inquisition dieses Leid über Ihr Heimatdorf gebracht haben.
Zusammen machen sich beide auf, Rache zu üben und die wenigen Überlebenden aus den Händen der Mörder zu befreien.
Dabei werden Andrej und sein junger Begleiter immer tiefer in einen Strudel aus Verzweiflung und Gewalt gerissen, in dem Andrej feststellt, das ihm kaum eine Verletzung etwas anhaben kann. Seine Suche wird immer mehr zu einer Suche nach sich selbst. Ist er wirklich ein Höllenwesen?
Mit diesem Buch habe ich mich das erste Mal an eines der Werke des populärsten deutschen Autors für Mystik und Fantasy gewagt. Und ich muss sagen, dass ich wirklich angenehm überrascht war. Hohlbein scheint mit seinen Büchern denen seiner britischen und amerikanischen Kollegen wirklich in nichts nachzustehen.
Seine Schreibweise ist flüssig und die Charaktere sind gut gezeichnet und überzeugen in ihren Handlungen.
Dieses Buch besticht vor allem durch seine packende Erzählweise, in der ein „Kliffhanger" den nächsten jagt. Außerdem Strotzt die Geschichte förmlich vor Kämpfen, so dass vor allem Liebhaben actionreicher Geschichten voll auf ihre kosten kommen dürften.
Dennoch hängt dem Ganzen ein Wehrmutstropfen an, der beim lesen einen leicht bitteren Beigeschmack hinterlässt. In weiten Teilen mutet dieses Werk wie eine Adaption von „Dracula" und „Highlander" an, auch wenn vom Autor weitestgehend versucht wurde, diesen Bezug zu verschleiern.
Fazit: Alles in allem eine gelungenes Werk, dass die Lust auf mehr weckt.
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